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Rückeroberung der Tourkarte erster Klasse

Challenge Tour
 

Baku, Aserbaidschan: Mit einer starken 66 erringt Moritz Lampert im National Azerbaijan GC seinen dritten Sieg auf der Challenge Tour mit zwei Schlägen Vorsprung und übernimmt damit die Führung im Challenge Tour Ranking. Zudem sichert er sich vorzeitig den sofortigen Wiederaufstieg auf die European Tour.

Die Rückeroberung der Spielberechtigung für die European Tour - damit endet die erste Austragung eines Profiturniers der Challenge Tour in Aserbaidschan, nachdem sich der 22-jährige Moritz Lampert mit eher schleppend angelaufener Par-Runde und einer außergewöhnlichen 65 am Freitag samt drei Eagle, eines davon das erste offizielle Turnier-Ass seiner Karriere - aussichtsreich ins Wochenende gespielt hatte. 

Nach einer guten dritten Runde von 69 Schlägen konnte Lampert am Finaltag auf dem Platz des National Azerbaijan GC mit drei Birdies auf den vorderne Neun ohne zählbare Fehler bleiben, vier weitere Unterspielungen gelangen nach der Rundenhalbzeit. Lediglich das Bogey auf dem Par 3 der 13 kostete etwas Nerven, es blieb allerdings das beste Tagesergebnis mit 66 Schlägen. Am Ende reichte der Vorsprung von zwei Schlägen bei 16 unter Par, um den dritten Siegerscheck der laufenden Saison über diesmal 48.000 Euro einstreichen zu können.

"Das ist alles noch ein wenig surreal momentan. Es ging alles so schnell, das muss man erst mal verdauen. Mein erster Sieg in Österreich scheint gerade einmal ein Woche her zu sein, doch seitdem habe ich eine Welle gehabt, die mich weiter getragen hat. Dieser Sieg hier ist aber sicher der unerwartetste. Nach den ersten neun Löchern am Donnerstag hätte es mich gewundert, den Cut zu überstehen. Doch ich habe auf den hinteren Neun meinen Rhytmus und das Vertrauen zurück gewonnen."

Rückmeldung auf der European Tour
Nachdem Lampert im vergangenen Jahr die Spielberechtigung für die höchste europäische Spielklasse verloren hatte, ging er nun mit zwei Saisonsiegen auf dem Konto vom dritten Platz des Challenge Tour Rankings in die mit insgesamt 300.000 Euro dotierte Azerbaijan Golf Challenge Open. Der 22-jährige Deutsche hat bereits bei der Kärnten Golf Open und der Fred Olsen Challenge de España zwei Saisontitel einfahren können, ein zweiter Platz gelang zuletzt bei der Scottish Hydro Challenge. 

Sein dritter Sieg katapultiert Lampert auf den ersten Platz des Rankings mit knapp 134.000 erspielten Euro und sichert ihm damit auch den sofortigen Aufstieg auf die European Tour - mit Spielberechtigung der Kategorie 10, der sogenannten "Performance Promotion" - reserviert für Spieler, die drei Challenge-Tour-Titel in einer Saison errungen haben. Schon beim kommenden Turnier der European Tour, der ersten Austragung des Made in Denmark im Himmerland Golf & Spa Resort, kann Lampert mit dabei sein.
Zweiter wurde der Franzose Michael Lorenzo-Vera mit einer finalen 69 zu 14 unter Par: “Ich habe heute gut gespielt und alles gegeben, es ging aber gegen den dominierenden Spieler der Challenge Tour. Ich habe mir eine Menge Birdie-Chancen erarbeitet, die ich an einem anderen Tag vielleicht auch verwandelt hätte. Doch heute blieb mein Putter kalt, besonders auf den hinteren Neun. Ich ärgere mich wirklich über das dumme Bogey auf der 14 und den Abschlag auf der 15 ins Wasser. Ich habe zwar noch das Par gerettet, aber da sollte man schon Birdie spielen. Das ist vielleicht der Punkt, an dem ich gegen ihn [Lampert] verloren habe. Ich habe versucht, ihn zu jagen, doch am Ende war er eben zu gut." 

Gleich dahinter folgt Engländer Steven Brown, der ebenfalls zum Schluss noch wie Lampert den Tagesbestwert von 66 Schlägen erreichte. Bernd Ritthammer als zweiter deutscher Teilnehmer hatte den Cut um zwei Schläge verpasst.

Aserbaidschan ist so etwas wie ein Newcomer im internationalen Turniergeschehen, zum ersten Mal ist es Schauplatz eines Profiturniers. Bei der Suche nach einem geeigneten Austragungsort für die mit 300.000 Euro dotierte Azerbaijan Golf Challenge Open fiel die Entscheidung ziemlich schnell. Denn mit dem National Azerbaijan Golf Club verfügt das Land über nur einen 18-Löcher-Championship-Kurs, der den Spielern ein beeindruckendes Panorama mit Blick auf die Kaukasischen Berge bietet. Der einzige aktive Teilnehmer des Landes, Kamran Zeynalov, scheiterte allerdings mit Runden von 76 und 80 (+12) recht deutlich am Cut.  

fxr/Bild: Phil Inglis

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