Bild Information: Die Bags der Profis (Photo by Ross Kinnaird/Getty Images)

Wasserdicht und trendy

Ausrüstung
 

Unsere Lieblingsbags für die nächste Regenrunde.

Rein theoretisch ist die Sache ganz einfach: Ein Bag muss her, in das die Schläger passen. Zu schwer sollte es nicht sein, ein paar Einstecktaschen haben. Diese Theorie allerdings ist inzwischen gänzlich veraltet. In der Praxis ist die Entscheidung für ein neues Lieblings-Bag eine gar nicht so einfache Sache.

Verdrängungswettbewerb bei Golfbags

Das Angebot am Markt ist riesig, die Vielzahl an Bags zu Schleuderpreisen für Discount-Anbieter riesig. Es gibt große Tourbags aus Echtleder für mehrere tausend Euro und das winzige Tragebag für einen Halbsatz für deutlich unter 100 Euro. Brauchen Sie einen Getränkecooler, eine 14fach-Abgrenzung für die Schläger und ein gefüttertes kleines Täschchen für den Schmuck? Wollen Sie tragen oder ziehen oder vielleicht beides? Setzen Sie auf eine klassische Farbwahl, die sich die nächsten Jahre hält oder soll das Bag trendy sein?

Antworten auf all’ die Fragen kann am Ende nur der Golfer selbst geben. Im Hinblick auf den deutschen Markt allerdings geht an einer Feststellung kein Weg vorbei: Ein wasserdichtes Bag macht schon deshalb Sinn, weil selbst in einem Jahrhundertsommer wie 2018 Gewitter an der Tagesordnung sind. Bei wasserfesten Bags wird die Regenhülle überflüssig, was sich speziell bei Turnierrunden als sehr hilfreich erweist: Das ewige Gesuche nach Bällen unter der Hülle, nach Proviant oder einem zweiten Handschuh ist hinfällig. Die Regenabdeckung muss nicht ständig auf- und abgezogen oder wieder verstaut werden. Bei wasserdichten Bags reicht es, die kleine Haube für die Schläger anzubringen, ansonsten fällt das Gezerre mit der übergroßen Regenabdeckung weg.

Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?

Der deutsche Hersteller Jucad hat sich darauf eingestellt und bringt inzwischen ausschließlich wasserdichte Bags auf den Markt, die es in allen Größen und diversen Farbvarianten gibt. Bei allen anderen Herstellern gilt, dass wasserdichte Modelle nachwievor die Minderheit ausmachen.

Das mag auch mit dem relativ hohen Preis und damit der Absatzfähigkeit zusammenhängen. Ein Beispiel: Callaways neues Hyper Dry Fusion Standbag kostet 299 Euro, das Cartbag sogar 349 Euro. Für die Modelle, die nicht wasserdicht sind, muss man im Schnitt mindestens 100 Euro weniger hinlegen. Für Wenigspieler oder Golfer, die ohnehin bei Regen sofort die Runde einstellen, ist die Investition damit fraglich.

Für alle anderen Golfer gilt: Wer nur einmal eine Regenrunde von fünf Stunden hingelegt hat, egal welche Art von Turnier, erkennt die Vorteile der wasserfesten Modelle sehr schnell. Und: Wer nicht das aktuellste Version haben will, sondern auch mit der Vorjahresvariante leben kann, profitiert durchaus von dem extremen Verdrängungswettbewerb im Bagbereich. „On Sale“ gibt es reichlich.  

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