Bild Information: Einer von 100 Inspektionsschritten bei Honma Golfschlägern (Photo by HONMA Golf)

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Sind teure Golfschläger von Honma, Miura und PXG ihr Geld wert?

Günstige Komplettsets gibt es im Internet und bei den großen Sporthausketten schon für wenige hundert Euro. Gleichzeitig bieten Hersteller wie Honma, Miura und PXG Einzelschläger an, die teilweise teurer sind als ein kompletter Schlägersatz.

Bevor Sie sich von dem hohen Preis abschrecken lassen, sollten Sie wissen, warum diese Hersteller solch hohe Preise für ihre Produkte aufrufen. Es verhält sich dabei ähnlich, wie mit dem liebsten Hobby der Deutschen: dem Auto.

Erlauben Sie deshalb hier deshalb diesen kleinen Vergleich: Natürlich kommen Sie auch mit einem Dacia (Komplettset) ans Ziel. Mit einem Mercedes-Benz (Ping, TaylorMade, Titleist und Co.) oder gar Rolls Royce (gefittete Schläger eines hochpreisigen Herstellers) wird es aber vermutlich schneller gehen, komfortabler sein und im Zweifel auch noch in fünf bis zehn Jahren genauso viel Spaß machen.

Mit dem höheren Preis kaufen Sie bessere Qualität und Service

"Günstige Komplettsets werden in großer Stückzahl produziert. Dabei kommt das Prinzip 'One Sitze Fits All' zum Einsatz, damit der Preis extrem günstig wird", erklärt Benny Pfister von HoleInOne Fitting bei München. "Der Hauptvorteil von teuren Schlägern ist, dass diese in besserer Qualität hergestellt werden. Also mit besseren Materialien, geringeren Fehlertoleranzen und ausgereiften Fertigungsprozessen."

Mit dem höheren Preis kaufen Sie aber nicht nur bessere Qualität, sondern auch einen besseren Service bei der Beratung und Anpassung der Schläger. "Bei den hochwertigen Herstellern stimmen die Gewichte der Schlägerköpfe sowie die Lofts und Lies", bestätigt Andreas Nottebaum von clubfixx mit Standorten in Neuss und Mainz. "Die passenden Komponenten ermöglichen es uns Fittern, dem Golfer die perfekte Schlägerkonfiguration an die Hand zu geben."

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Nachdem es auf dem Golfplatz bei jedem Schlag um höchste Präzision geht, sollte es beim Golfschlägerkauf vorrangig nicht darum gehen, das günstigste Angebot zu finden und zuzuschlagen. Oder würden Sie sich für den günstigen Kleinwagen entscheiden, wenn Sie ein Auto für Ihre vierköpfige Familie suchen? Mit anderen Worten: Auch bei Golfschlägern geht es vor allem um die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen. Diese kann ein Massenprodukt nicht bedienen.

"Wenn man bedenkt, wie viel Geld man sonst beim Golf ausgibt (z.B. für Mitgliedschaft, Greenfees und Golfreisen), lohnt sich die Investition in ein High-End-Set auf jeden Fall", erklärt Pfister weiter. "Zumal man ein solches Set locker fünf bis zehn Jahre spielen kann."

PXG und Scotty Cameron setzen Maßstäbe

Auf die Spitze hat es Milliardär Bob Parsons mit seiner vor wenigen Jahren gegründeten Marke PXG (Parsons Xtreme Golf) getrieben. Sein Credo, "Wer bei meinen Schlägern auf den Preis schaut, kann sie sich nicht leisten", ist an das der Luxusmarken Rolex, Rolls Royce und Co. angelehnt. Er wollte die besten Schläger entwickeln lassen, die gleichzeitig sexy sein sollten. Geld taucht in seiner Rechnung nicht auf.

Wer nicht auf den Preis schauen muss, kann sich bei der Ultimate PXG Xperience einen gefitteten Schlägersatz für 100.000 US-Dollar anfertigen lassen; inklusive zwei Nächten im Four Seasons Scottsdale sowie drei Runden Golf, eine davon in Begleitung eines Staff-Spielers von PXG.

Ähnlich teuer sind die Putter von Scotty Cameron; allerdings mit einer längeren Geschichte und anderem Background. Zu Beginn arbeitete Cameron nur mit den besten Spielern der Welt. Die steigende Nachfrage ließ Titleist aber keine Wahl, als die beliebten Modelle der Tour-Spieler in begrenzter Stückzahl auch dem Otto-Normal-Golfer zur Verfügung zu stellen.

Was wäre, wenn Geld keine Rolle spielt? Wir haben einige ausgefallene und teils extrem teure Produkte und Reisen für Sie zusammengesammelt, die ebenso einzigartig wie unvergesslich sind.

Die teuersten Golfschläger auf dem Markt

Auch wenn teure Golfschläger viele Vorteile mit sich bringen mögen, bei diesen Exemplaren haben es die Hersteller eindeutig übertrieben.

  1. Maruman Majesty Prestigio 9 Driver (2.300 US-Dollar)
  2. DAIWA GIII Signature Fairwayholz (1.600 US-Dollar)
  3. Modart A60-G CNC Milled Eisen (750 US-Dollar pro Schläger)
  4. Itobori Art Welding Wedge (390 US-Dollar)
  5. Barth & Sons Golden Putter (ab 2.500 US-Dollar)

Außer Konkurrenz: Honma Beres Five Star (5.400 US-Dollar pro Schläger)
Nur die edelsten Materialien werden verwendet. Jeder Schläger wird in einem acht Wochen andauernden Prozess gefertigt und geht durch mehr als 100 penibel geschulte Hände. Zu den bekanntesten Besitzern dieser exklusiven Schläger gehören US-Präsident Donald Trump sowie die Schauspieler Danny DeVito und Jack Nicholson.

Sind Putter von Caledonia, Kramski und Scotty Cameron ihr Geld wert? Die ultimative Fitting-Erfahrung in Deutschland: HIO Fitting

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