European Tour

Ursprünglich als rein europäische Tour abgehalten, hat sich die European Tour immer mehr ausgebreitet und veranstaltet mittlerweile Turniere auf allen Erdteilen, bis auf Nordamerika, das der US-amerikanischen PGA Tour vorbehalten bleibt. Die vier Majors (Masters, US Open, The Open Championship und PGA Championship) sind mittlerweile Bestandteil sowohl der PGA European Tour als auch der PGA Tour.

Die European Tour ist die höchste Profiliga in Europa und bietet den Spielern die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Den Reiz macht vor allem die Vielseitigkeit und die vielen verschiedenen Austragungsorte aus. Der offizielle Name der Organisation ist “PGA European Tour” und der Hauptsitz ist im Wentworth Club in Virgina Water, England.

Qualifikation zur European Tour

Insgesamt gibt es drei Tour-Ebenen. Die unterste Ligen sind sogenannten Satelitte Touren, die bekannteste im deutschsprachigen Raum ist die Pro Golf Tour. Wer in der Jahreswertung unter die Top fünf der Rangliste kommt, qualifiziert sich für die nächsthöhere Stufe, die Challenge Tour. Hier bekommen die besten 20 der Geldrangliste die Berechtigung, für das kommende Jahr auf der European Tour anzutreten.

Ein anderer Weg, sich eine Spielerlaubnis zu sichern, ist die Qualifying School. Jedes Jahr im Herbst findet die groß angelegte Turnierserie statt. Es können sowohl Amateure als auch Profis beim dreistufigen Qualifikationsevent teilnehmen. Die ersten 25 auf dem Leaderboard beim Finalturnier erhalten ebenfalls eine Tourkarte für die höchste europäische Liga.

Race to Dubai

Zum Start der Saison 2009 wurde die traditionelle Geldrangliste der European Tour, die European Tour Order of Merit, vom Race to Dubai abgelöst.

Das Race to Dubai ist eine mit einem Bonus-Preispool dotierte Jahreswertung bestehend aus allen, für die Geldrangliste relevanten Turnieren der European Tour einer Saison. Es wird mit der DP World Tour Championship im Jumeirah Golf Estates in Dubai beendet, die mit einem aktuellen Preisgeld von 8 Mio. USD eines der höchstdotierten Golfturniere weltweit ist. Die Spieler auf den Rängen 1 bis 60 im Race to Dubai nach Abschluss des Turniers in der vorhergehenden Woche qualifizieren sich für das Saisonabschlussturnier.

Der Gesamtsieger des The Race to Dubai erhält eine zehnjährige Spielberechtigung auf der European Tour und wie schon bisher die Harry Vardon Trophy.

Seit 2009 ist die offizielle Geldrangliste der European Tour “The Race to Dubai”. Diese ist eine mit zehn Millionen Euro ausgezeichnete Wettkampfserie, welche aus allen für die Geldrangliste relevanten Turnieren der European Tour einer Saison besteht.

Um sich für das Dubai World Championship zu qualifizieren, müssen aktuell mindestens 13, ab 2016 fünf Turniere exklusive WGCs und Majors auf der European Tour gespielt sein.

2015 Rory McIlroy

2014 Rory McIlroy

2013 Henrik Stenson

2012 Rory McIlroy

2011 Luke Donald

2010 Martin Kaymer

2009 Lee Westwood

Golf European Tour – Die meisten Siege

Rang 1 der Statistik mit den häufigsten European Tour Siegen führt der Spanier Seve Ballesteros an. Er konnte zwischen 1976 und 1995 insgesamt 49 Mal als Sieger bei der European Tour vom Platz gehen. Platz 2 geht an Bernhard Langer, der mit 40 Siegen zwischen 1980 und 2002 punkten kann. Der Schotte Colin Montgomerie hat zwischen 1989 und 2007 insgesamt 31 Mal gewonnen und landet somit in dem Alltime European Tour Golf Leaderboard auf Platz 3.

 

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