Bild Information: Sonnenuntergang über dem Ayla Golf Club

Zwischen den Welten

Reise
 

Der Ayla Golf Club in Jordanien ist die aufstrebende Golftourismus-Adresse im Nahen Osten

Das Ayla-Resort ist in Jordanien das Zukunftsprojekt schlechthin. Auf dem Reißbrett entworfen, entsteht auf einer Fläche von großzügigen 4,3 Millionen Quadratmetern eine künstlich erschaffene Lagunenlandschaft mit direktem Zugang zum Roten Meer und hochwertigen Immobilien in verschiedenen Preiskategorien. Unterschiedliche  Freizeiteinrichtungen wie Beachclubs oder eine wettkampferprobte Anlage für Wakeboard und Wasserski sollen neben den bereits geplanten Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, einer Tauchschule sowie Nachtclubs für reichlich Zuspruch unter Touristen und künftigen Immobilienbesitzern sorgen.

Ein Championship-Platz als zentrales Element

Eine zentrale Rolle der Anlage nimmt bereits der Golfplatz ein. 18 Löcher aus der Designschmiede  von Greg Norman ziehen sich durch die karge Landschaft. Der Platz hat eine Länge von 6.540 Metern bei Par 72. Die Fairways sind allesamt umgeben von hohen dürren Gräsern, die häufig die Grenze zur anschließenden Waste Area bilden. Passend zur Landschaft sorgen diese dafür, dass auch nur die Bereiche des Platzes bewässert werden müssen, die auch in erster Linie bespielt werden. Der Kurs hat einen typischen Resort-Charakter mit ausladenden Fairways und breiten Landeflächen in den Drivezonen. Dennoch ist das Design nicht langweilig und es gilt die vielen Bunker und auch einige Wasserhindernisse zu meiden, wenn das Ergebnis stimmen soll.


Drei Touren bei einem Turnier

Fünf unterschiedliche Teeboxen lassen genügend Spielraum, um den Platz an jegliche Spielstärken anzupassen. Das hat auch die Verantwortlichen der europäischen Herren- und Damentouren überzeugt, um in diesem Jahr mit der Jordan Mixed Open erstmals ein Turnier im Ayla Golf Club durchzuführen bei dem Spielerinnen der Ladies European Tour auf Kontrahenten der European Challenge und auch der European Seniors Tour treffen werden. Das Turnier vom 4. bis 6. April wird dabei im Einzel-Zählspiel ausgetragen werden und die Akteure spielen je nach Tour-Zugehörigkeit von unterschiedlichen Tees.

Ergänzt wird das Golfangebot rund um das mit vorwiegend runden Formen gestaltete Clubhaus von einer bestens ausgestatteten englisch geführten Golfschule und einem Par-3-Kurs der unter Flutlicht auch nachts bespielt werden kann. Gerade in den Sommermonaten bei durchschnittlichen Tagestemperaturen von über 40 Grad Celsius eine echte Alternative zum Championship Course.

Ein erstes Hotel hat im Dezember 2018 bereits im Ayla-Resort eröffnet. Das Hyatt Regency mit insgesamt 286 Zimmern bietet alle gängigen Annehmlichkeiten eines Fünf-Sterne-Hotels. Die Einrichtungen des Ayla Resorts wie der Beachclub oder der Golf Club können von Hotelgästen genutzt werden. 

Ein faszinierendes Land mit vielen Sehenswürdigkeiten

Von Akaba aus lassen sich neben Tauchsafaris auf dem Roten Meer unterschiedliche interessante Tagestouren organisieren. Das knapp zwei Fahrstunden entfernte UNESCO-Welterbe Petra mit seinen unzähligen in den Fels gehauenen Grabmälern und Höhlen ist ein unvergessliches Erlebnis und eine Reise in die Vergangenheit zu Zeiten der florierenden Weihrauchstraße, als die Felsenstadt ein wichtiger Knotenpunkt auf den östlichen Handelswegen war. Ein nicht weniger atemberaubender Ausflug empfiehlt sich in das weltberühmte Naturschutzgebiet Wadi Rum, in dem sich kilometerweit Sandwüsten mit felsigen Gebirgsformationen abwechseln. Eine surreale Welt, die schon mehrfach als Kulisse für Filmproduktionen diente.

Die Lage des Ayla Resorts ist geographisch wie politisch außergewöhnlich

Ganz im Süden von Jordanien und am äußersten Nordausläufer des Roten Meeres gelegen, ist Akaba der einzige Seehafen des Landes. Umringt von mächtigen Felsmassiven, ist die Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern die touristische Hoffnung Jordaniens. Und das trotz ihrer politisch prekären Umgebung. In direkter Nachbarschaft zum israelischen Eilat erlebt man in Akaba hautnah die Abgrenzung zum angrenzenden Israel. Grenzzäune und Wachtürme in unmittelbarer Nähe zum Ayla Resort zeugen von der Abschottung der arabischen Welt vom Nachbar Israel.

Zugleich muss erwähnt werden, dass Jordanien politisch wie religiös seit vielen Jahren gemäßigt und dem Westen zugewandt auftritt. Gerade weil das Land über viele Kilometer die Grenze zu Israel bildet, ist man im Westen auch geopolitisch an größtmöglicher Stabilität des Königreichs interessiert und die Sicherheitsbedingungen im Süden des Landes sind für Touristen größtenteils unbedenklich.

Für deutsche Staatsbürger besteht als Tourist in Jordanien Visumspflicht. Ein Visum kann vorab aus Deutschland aber auch gänzlich unkompliziert direkt bei der Einreise am Flughafen beantragt werden. Derzeit ist das Visum bei einem Direktflug nach Akaba noch kostenfrei. Reist man über die Hauptstadt Amman ein, sollte man unbedingt sagen, dass man nach Akaba weiterreist. Dann ist es in der Regel ebenfalls kostenfrei – die Praxis zeigt allerdings, dass das ein wenig von der Laune des jeweils zuständigen Zollpersonals abhängt.

Weitere Informationen zu Ayla

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Akaba am Roten Meer (Photo by Shutterstock) Akaba am Roten Meer (Photo by Shutterstock)

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