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In 26 Tagen um die Welt

Flugreise
 

Weltreise für Golfer im Privatjet führt über Neuseeland, Hawai, die USA und Singapur. 

Weltreisen hatten schon immer etwas Faszinierendes: Von einem Topspot zum nächsten jetten, die besten Hotels genießen, exotische Atmosphäre schnuppern, in anderen Ländern Neues entdecken. Ergül Altinova, Geschäftsführer der Reiseveranstalter golf.extra und Tom's Premium Selection hat das Weltreise-Thema nun auf Golfer ausgeweitet. "Ich habe schon immer davon geträumt, so etwas umzusetzen", erklärt er seine Motivation. Fest steht: Am 13. November 2020 soll nun ein Privatjet am Frankfurter Flughafen abheben, der in 26 Tagen die schönsten Plätze der Welt anfliegt. Der Preis: 72.500 Euro.

Eine Runde in Kapalua und der Kochkurs in Singapur

Maskat im Oman, Singapur und Sydney machen den Anfang, gefolgt von Queenstown in Neuseeland, Maui, San Francisco und Cancun. Übernachtet wird vor Ort nur in 5-Sterne-Hotels, wobei es den Veranstaltern wichtig war, den Weltreisenden auch etwas Zeit zum Entspannen zu geben. Im mexikanischen Cancun ist ebenso wie auf Maui ein fünftägiger Aufenthalt eingeplant. 

Allerdings dürfte so mancher Golfer angesichts des Rahmenprogramms ein wenig ins Zaudern geraten: Ein Geländewagenausflug in die Wüste, ein Kochkurs in Singapur oder Rundflüge mit einem Wasserflugzeug über den Hafen von Sydney oder den Milford Sound in Neuseeland. Außergewöhnlich sind die Tripps im Beiprogramm allemal.

60 Plätze im Privatflieger

Bleibt die Frage nach der Kundschaft: 60 Plätze stehen in dem Airbus A340-VIP zur Verfügung, dessen Mittelreihen übrigens frei bleiben werden, damit auch wirklich jeder Teilnehmer einen Fensterblick bekommt. Der Airbus ist groß genug, um die langen Flugstrecken zu bewältigen, betont Altinova und er ist optimistisch, dass er ausreichend interessierte Kunden für das Projekt gewinnen kann. Gesetzt werde auf hohe Individualisierung. Ein Arzt fliegt zur medizinischen Betreuung mit, eigenes Personal kümmert sich ausschließlich um die Gepäckabwicklung. 

Spezialwünsche, so der Anspruch, sollen an möglichst jeder Stelle erfüllt werden, wobei dem Veranstalter auch klar ist, dass die Klientel eine anspruchsvolle ist. "Wir hatten jetzt zum Beispiel eine Anfrage eines Ehepaars, das noch im Beruf steht und wissen wollte, welche Altersgruppen sonst noch vertreten sein werden", erklärt Altinova die Schwierigkeit der Gruppenzusammensetzung. Wer 72.500 Euro ausgebe, habe eben auch keine Lust dann auf Mitreisende zu treffen, die komplett andere Interessen hätten als er selbst. 

Bis 2020 ist noch ein Weilchen hin, um Detailfragen dieser Art zu klären. Bis dahin, da ist sich Altinova sicher, wird beim Projekt Weltreise noch so manche knifflige Einzelfrage zu klären sein. Das allerdings schreckt ihn kein bisschen: "Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, lasse ich so schnell nicht locker."

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