Bild Information: Das MGM Resort in Las Vegas (Photo by Shutterstock)

Die große Golf-Show in Las Vegas

Reise
 

Ein Match in Shadow Creek - kein Problem, so kommen Sie auf den Platz. 

Ein perfekter Schauplatz für das Match: Tiger gegen Phil, dieses Show-Event fand in Shadow Creek in Las Vegas statt. Dort, wo die große Show Teil des Alltags ist, passte eben auch die Begegnung der beiden Top-Stars bestens hin. Rein theoretisch zählt Shadow Creek in den USA übrigens zu den "Public Courses", spielbar für jedermann. Was bedeutet: Falls auch Sie Lust auf eine außergewöhnliche Runde, ob mit oder ohne Zocken, haben, können Sie sich einbuchen. So gehts: 

Die gute Nachricht zuerst: Das Hotelzimmer, das Sie buchen müssen, um anschließend für eine Runde in Shadow Creek auf den Platz zu kommen, gibt es manchmal ganz preisgünstig. Am Cyber Monday 2018 jedenfalls verkaufte das MGM Resort in Las Vegas, zu dem der Platz gehört, seine Betten schon ab 50 Dollar. 

Das allerdings ist auch so ziemlich das einzige Schnäppchen bei einem Ausflug zu einer der teuersten Golfanlagen der Welt. Das Greenfee in Shadow Creek beläuft sich auf 500 Dollar pro Person. Die zweite Hürde ist die Anzahl der möglichen Teetimes pro Tag: Nur zwei Startzeiten für jeweils vier Personen werden an zahlende Gäste im MGM-Resort vergeben, alle anderen Plätze werden per Einladung verteilt. Die Tatsache, dass es nur zwei Startzeiten für Hotelbesucher gibt, legt außerdem die Schlussfolgerung nah, dass Sie besser eine ordentliche Suite buchen und nicht das 50-Dollar-Zimmer, um Ihre Chancen zu erhöhen. 

Wirkliche Alternativen zu dieser Buchungsmethode gibt es übrigens nicht: Zugegebenermaßen lädt der Concierge des MGM Casinos ab und an einen Besucher ein, der sich beim Black Jack oder Roulette richtig verausgabt. Welche Summen dafür über den Spieltisch laufen müssen, ist aber nicht bekannt. 

Bleibt die Frage, ob der Platz von Shadow Creek all' den Aufwand überhaupt wert ist. Die Behandlung vor Ort ist angeblich jedenfalls vorzüglich: Limousinentransfer vom MGM zum Platz, Drinks und Frühstück sind selbstverständlich inklusive. 

Der Platz selbst, 1990 für angeblich 37 Millionen Dollar von Architekt Tom Fazio für den Immobilien-Tycoon Steve Wynn gebaut, zählt alljährlich zu den besten Plätzen der USA und wird derzeit beim US-Fachmagazin Golf Digest auf Position 26 geführt. Wynn wünschte sich von Fazio eine Mischung aus Augusta National, Pine Valley und dem Sherwood Country Club in Los Angeles. Entstanden ist eine perfekt gepflegte 18-Löcher-Anlage mit weitläufig angepflanzten Pinien, strahlend weißen Bunkern und einer durchaus bewegten Fairwaylandschaft vor dem Hintergrund der Berge Nevadas. Zweifellos ein Erlebnis also - auch ohne Phil und Tiger. 

Wer seinen Golf-Ausflug dann um weitere US-Spitzenplätze erweitern will, hier wären ein paar Vorschläge: 

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