Bild Information: Golfreise 10 Spartipps (Photo by Skitterphoto)

Golfreise: 10 clevere Spartipps

Tipps & Tricks
 

Die besten Schnäppchen-Tipps für Ihre nächste Golfreise.

Es ist Hochsaison für die Buchung des Sommerurlaubs. Die Golf-Kataloge liegen aus und die ersten Planungen für die Reise mit Freunden oder der Familie laufen. Wer ein paar grundlegende Tipps berücksichtigt, kann reichlich Geld sparen.

Andere Saisonzeiten beachten: Die Hochsaison für Golfreisen liegt zum Teil völlig anders als die klassische Hochsaison, die von den Schulferien abhängt. Ein Beispiel: Während Badeurlaub an der portugiesischen Algarve bis Anfang September besonders teuer ist, steigen die Greenfeepreise genau dort erst ab Mitte September auf den Höchstpreis an. Das gilt auch für andere typische Sommer-Badedestinationen wie etwa Griechenland, Spanien oder auch die Türkei. Die Greenfeepreise sind dort im Hochsommer deutlich niedriger.

Ein Tag macht oft den Unterschied: Die Verschiebung des Reisestarts um einen Tag kann gerade bei großen Reiseveranstaltern dazu führen, dass Sie aus der Hochsaison fallen, wenn Ihre Reise zwei Saisonvarianten überlappt.

Clevere Tee-Times: Entscheiden Sie sich für Abschlagszeiten außerhalb des besonders beliebten Zeitfensters von neun bis elf Uhr, das in der Regel am teuersten und überlaufen ist. Zahlreiche Golfanlagen bieten inzwischen unterschiedliche Zeittarife während des ganzen Tages an. Ab mittags wird es billiger. Wenn man eine der ersten Zeiten des Sundowner-Tarifs bucht, der häufig ab etwa 14.30 Uhr beginnt, kann man locker 18 Löcher spielen und spart oft 50 %.

Die Buchung von Tee-Time-Packages mit mehreren Plätzen innerhalb eines Resorts lohnt sich. Wer einen Spitzenplatz wie zum Beispiel Carnoustie oder Royal Dornoch spielen will, macht meist einen guten Deal, wenn er die zweite oder dritte Runde auf dem benachbarten – nicht so bekannten Platz dazu bucht. Beispiel: Der Royal Dornach Championship Platz kostet als Einzelrunde in der Hochsaison 145 Pfund, in Kombination mit dem Struie Kurs sind es 160 Pfund.

Großbritannien und Irland bieten im Frühjahr und Herbst ein erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Schnee ist auf den Inseln kein Thema, im Gegenteil: Das Klima ist zum Teil recht mild, und die Grüns sind in der Regel das ganze Jahr offen. Die Greenfeepreise sinken aber auf die Hälfte, wenn man vom 1. November bis 31. März startet.

36 Löcher am Tag sind tough aber meist ein Schnäppchen. Wer zum Beispiel im wirklich extrem teuren Bandon Dunes spielt, bekommt die zweite Runde am Tag statt für 325 für 165 Dollar in der Hochsaison.

Checken Sie die Online-Teetimes. Gerade in den USA , Großbritannien und in touristischen Gegenden wie Portugal oder Spanien werden Teetime Restplätze inzwischen auf Online-Portalen wie teeofftimes.co.uk oder golfnow.com verhökert. Sparpotential 40 bis 50 Prozent.

Fahren Sie als Gruppe: Wenn Sie zu acht auf Reisen gehen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass zumindest der Preis für eine Person wegfällt und sich damit der Gesamtpreis für alle etwas senkt.

All inklusive macht auch bei Golfern oft Sinn. Spitzenreiter in diesem Bereich bleibt die Türkei, bei der die Hotels in Kombination mit Golf auf einen Minimalpreis sinken. Aber auch in Spitzenresorts kann dies wirklich Geld sparen. Wer etwa in Dubai oder Abu Dhabi Golf spielt, muss wissen, dass die Restaurant-Preise in den Hotels vor Ort relativ hoch sind. All inklusive wird das Ganze dann erschwinglich.

Sie haben Zeit: Dann bietet sich der Langzeiturlaub an. Hier werden Sie für mehrere Wochen Mitglied in einem Golfclub und spielen dann für eine besonders günstige Pauschale. In den USA, wo in Resorts häufig Appartmentanlagen eingegegliedert sind, können Sie dies direkt anfragen, ansonsten haben sich inzwischen aber auch Reiseagenturen wie etwa sunbirdie.de auf diesen Trend spezialisiert. 

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