Bild Information: Das beeindruckende Clubhaus des Amendoeira Resorts troht über der Anlage (Photo by Amendoeira Golf Resorts )

Amendoeira Resort: Golfverrückte willkommen

Portugal
 

36 wunderschöne Golflöcher, eine bestens ausgestattete Trainingsakademie und ein Par-3-Kurs, den man sogar nachts bespielen kann. Im Amendoeira Resort an der Algarve dreht sich einfach alles um den Golfsport.

Die Algarve gehört unbestreitbar zu Europas beliebtesten Golfdestinationen. Entlang der wunderschönen Südküste Portugals reihen sich etliche Resorts und Plätze aneinander. Eines der schönsten ist das Amendoeira Resort, 30 Kilometer westlich von Faro. Golfbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten.

Zwei außergewöhnlich gute Championship-Plätze, perfekte Trainingsmöglichkeiten und ein nicht weniger gut gepflegter Neun-Löcher-Kurzplatz mit Flutlichbetrieb machen in den Hügeln über Alcantarilha Golf fast rund um die Uhr möglich.

Ein Hotel besitzt die Anlage bislang nicht, ist aber bereits geplant. Dafür gibt es etliche Ferienwohnungen, Häuser und Villen in jeglicher Preiskategorie. Wer möchte, macht auf Selbstversorger. Für einen Aufpreis darf im großen Clubhaus gefrühstückt werden.

Abends kann man die Bar oder das angegliederte Clubhaus nutzen und mit Golfbegeisterten fachsimpeln - vornehmlich aus England, Skandinavien und auch Deutschland. Natürlich stehen die jeweiligen Unterkünfte auch zum Verkauf und die meisten Hausbesitzer lassen ihren Eigentum vom Resort vermieten, wenn sie nicht selbst vor Ort sein sollten.

Oceanico Faldo Course

Golfplätze, die von Nick Faldo entworfen wurden, haben den Ruf, nicht gerade einfach zu bezwingen zu sein. Kaum verwunderlich, dass auch der Oceanico Faldo Course in Amendoeira diesem Ruf gerecht wird. Dabei unternimmt der nach dem sechsfachen Major-Sieger benannte und aus dessen Feder stammende Platz einiges, sich als harmloser Resortplatz an der Algarve zu tarnen.

Prächtige Palmen entlang der Fairways und traumhafte Blicke auf die angrenzenden Hügel lenken den Urlaubsgolfer meisterlich von den eigentlichen Schwierigkeiten ab. Denn bei aller Schönheit, hat der Platz etliche sportliche Elemente, die das Spiel, wie so oft auf Plätzen Faldos, zu einer taktisch anspruchsvollen Herausforderung machen.

Gekonnt täuscht Faldo mit clever angelegten Hindernissen und Erdbewegungen das Auge und lässt den Betrachter oft unsicher über die verbleibende Entfernung zum Grün über dem Ball stehen. Hinzu kommen zahlreiche Bunker, die nicht nur neben den Grüns und seitlich der Bahnen lauern, sondern teilweise  mitten im Fairway und somit in den Drive-Landezonen verbaut wurden. Geschickt werden die recht breiten Bahnen an den anzuspielenden Stellen stark verengt und fordern taktische Schläge vom Tee.

Es hilft, dass man viele verzogenen Bälle neben den Fairways findet. Ganz Resort-Platz, werden First Cut und Rough die gesamte Saison über nicht allzu hoch stehen gelassen. Mit fünf verschiedenen Abschlägen, die den Platz von ganz hinten auf stolze 6.598 Meter wachsen lassen, kann es auch für geübte Spieler zu einer echten Prüfung werden.

Jüngst gastierte das Tour-Finale der PGA Europro Tour, einer Serie der dritten Kategorie mit talentierten Nachwuchsspielern, auf dem Faldo Platz. Trotz des nicht allzu lang geschnittenem Roughs schafften es gerade einmal zehn Spieler des Feldes, nach drei Runden unter Par zu bleiben. Es empfiehlt sich also, den Ratschlägen des Starters für das passende Tee zu folgen. Lassen Sie sich auch als Frau, die den Ball etwas länger schlägt, nicht täuschen. Obwohl die roten Abschläge (4.700 Meter) häufig weit vor den anderen Teeboxen liegen, sollten Sie keinen falschen Stolz vorschieben.

O’Connor Jr. Course und Oceanico Adademy Course

Eine etwas einfacher, aber keinesfalls minder schöne Alternative zum Faldo Course, bietet den Gästen der Platz von Christy O’Connor. Die etwas breiteren Fairways schlängeln sich wunderbar durch duftende Orangenplantagen und entlang der prächtigsten Villen des Resorts.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Gut bewachte, dafür etwas weniger ondulierte Grüns und große Wasserhindernisse setzen auch hier taktisches Verständnis voraus. Überspielen muss man die Hindernisse zwar selten, dafür verengen sie geschickt die Landezonen.

Sollte man gerade in den heißen Sommermonaten auf Carts verzichten wollen, empfiehlt sich hierfür der im Tal liegende O’Connor Course. Er ist zwar mit maximal 6.708 Metern etwas länger als der Faldo-Platz, dafür überwiegend flach und man muss erheblich weniger Höhenmeter erklimmen.

Wer am Abend noch genügend Kraft und Lust auf Golf hat, sollte über eine Runde auf dem zur Amendoeira Golf Academy gehörendenden 9-Löcher-Kurzplatz nachdenken. Mit gerade einmal 700 Metern Länge, Mattenabschlägen und Flutlicht bietet er die perfekte Abendlocation. Auch für Familien und Einsteiger ist es ein hervorragender Ort, um an den den Golfsport herangeführt zu werden.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf der offiziellen Webseite

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