Barnbougle Lost Farm

Kontaktadresse:
Barnbougle Lost Farm
425 Waterhouse Rd
7262 Bridport
Australien
(03) 6356 0094
Bild Information:

20 Löcher Spaß pur  

Tasmanien: Lost Farm
 

Der von Bill Core & Ben Crenshaw entworfene Lost Farm ist der zweite Platz von Barnbougle. Der Kurs bietet ein äußerst abwechslungsreiches Design, ein grandioses Panorama und darüber hinaus auch noch 20 Löcher - zwei mehr als gewohnt. 

Erst im Dezember 2010 wurde Lost Farm eröffnet, doch wirken die 20 Löcher schon jetzt, als wären sie bereits eine Ewigkeit in die Dünenlandschaft an der Nordostküste Tasmaniens eingebettet. Es sind übrigens wirklich 20 Löcher, die man spielt (Par 78). Der Grund war, dass die 18. Bahn, ein starkes Par 4, nicht direkt unterhalb des Pro-Shops endet und nun noch ein kurzes Par 3 (18a) direkt zur Bar führt. Außerdem gilt es die Bahn 13a zu spielen, ein maximal 121 Meter kurzes Par 3 mit einem schmalen Grün und einigen Bunkern, die auf zu lange Bälle warten. Die Architekten Bill Core & Ben Crenshaw konnten sich nicht einigen, welches Loch ihnen besser gefiel - also ließen sie einfach beide im Routing des Kurses. 

Der Auftakt verläuft ähnlich wie bei Barnbougle Dunes relativ entspannt: Es geht los mit einem in zwei Schlägen erreichbaren Par 5 und auch die 2 bietet beim Drive reichlich Platz. Das macht gute Laune, denn wer möchte schon gleich zu Beginn der Partie Bälle verlieren. Ab der 3 ist das Konzentration angesagt. Es sind zwar nur 253 Meter von den hintersten Abschlägen bis zum Grün, doch der Drive bergauf hat es in sich. Einige Bodenwellen, mehrere Bunker und ein längliches Grün mit einige Ondulierungen machen das Anspiel alles andere als einfach. Risk & Reward ist das Motto: ein perfekter Drive bietet die Chance auf einen Eagle-Putt; leicht verzogen bleibt nur der Drop vor dem hohen Dünengras oder ein schwerer Bunkerschlag aus der Halbdistanz.

Die vierte Spielbahn ist dann wieder was fürs Auge. Das traumhafte Par 3 erstreckt sich entlang des Pazifiks. Der Schlag ist kurz (80 bis 124 Meter), aber dank des meist ordentlich aufgelegten Windes dennoch nicht einfach. Das Grün hängt nach links vorne und lässt zu unpräzise Bälle in den Bunker rollen. Zu lang möchte man jedoch auch nicht sein, andernfalls wartet ein schweren Pitch oder Bump-and-run über die Kante. 

Das schwerste Loch ist die 5, ein bis zu 433 Meter langes Par 4, das sich um einen mächtigen Hügel schlängelt und einen halbblinden Abschlag bietet. Die Mutigen (und Longhitter) spielen direkt darüber, aber auch ein Fade oder ein Layup ist möglich. Je nach Spielvariante bleibt ein mittleres Eisen bis langes Holz, um das trickreiche Grün zu erreichen. Auf der langen achten Bahn (543 Meter von den schwarzen Tees) herrscht meist Rückenwind, insofern ist hier durchaus die Chance auf ein Birdie gegeben, ehe auf der 9 ein präziser Drive von Nöten ist, um das höher gelegene Plateau-Grün mit einem Pitch gefühlvoll anzuspielen. 

Die zweiten Neun beginnen schließlich mit einer kleinen Verschnaufpause: Die 10 ist ein gutes Par 5, das aber breit genug ist, um den Ball im Spiel zu halten. Gemeiner ist schon die 11: Das Par 4 ist lang (405 Meter) und das Grün lässt nicht perfekt getroffene Annäherungen mit meist niedrigen Eisen zur Seite springen. 

Taktisch geht es dann wieder auf der 14 zu: Das kurze Par 4 misst maximal nur 263 Meter, doch es wird immer enger, je näher man dem Grün kommt. Beim Putten schmeckt man das Salz in der Luft und hört das Rauschen der Wellen. Entlang der Wellen führt die 15, genau wie das 17. Loch, ein hartes Par 3 mit 167 Metern und viel Gegenwind, ehe es auf der 18 wieder Richtung Clubhaus geht. Das allerletzte Loch (18a) ist dann vom erhöhten Tee für viele Spieler nur noch ein Wedge - doch auch dieser Schlag will auf dem harten und welligen Grün gut platziert sein, andernfalls findet sich der Spieler im Bunker wieder. 
 
Fazit: Ein toller Platz, der für gute Spieler ein klein bisschen berechenbarer ist als der Dunes-Kurs. Die Bunker sind nicht ganz so heftig (auf dem Dunes-Kurs gibt es einige unspielbare Lagen), aber dennoch spektakulär. Gerade Drives und ein gutes kurzes Spiel ist definitiv von Nöten, um den Score unten zu halten. Und noch eine kleine Warnung: Wenn der Wind richtig bläst, zeigt Lost Farm seine Zähne.  

Sehr sinnvoll - und es macht das Spiel schnell: Eine spezielle Drop-Regel (lokale Regel) gibt es auf beiden Plätzen in Barnbougle. Wer einen Ball ins dichte Dünengras schickt, darf mit einem Strafschlag am Punkt des Übertretens einen Ball droppen (analog zur Wasserregel). 


+ Sportliches Design mit vielen Bunkern und Erhebungen
+ Grandiose Landschaft, tolle Ausblicke
+ Sehr guter Zustand (Tee-Boxen, Grüns, Fairway)
+ Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
+ Sehr freundliches Personal in Clubhaus und Hotel
- Design in den Zimmern ist etwas altbacken

Auszeichnungen

#2 Öffentliche Plätze in Australien (Australian Golf Magazine 2013)
#3 Beste Plätze in Australien (Australian Golf Magazine 2013)
#72 Top 100 weltweit (US Golf Magazine 2012)
#23 Top 100 weltweit (US Golf Digest 2014)

Bildergalerie
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