| Gegründet 2004

Barnbougle Dunes

Kontaktadresse:
Barnbougle Dunes
425 Waterhouse Rd
7262 Bridport
Australien
(03) 6356 0094
Bild Information:

Doaks Meisterwerk 

Tasmanien: Barnbougle Dunes
 

Der vom Amerikaner Tom Doak und Michael Clayton aus Australien entworfene Kurs Barnbougle Dunes an der Nordostküste Tasmaniens zählt zu den besten Plätzen der Welt, obwohl er im Dezember 2014 erst sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert hat. Wer die Chance hat, sollte ihn unbedingt spielen.

Der Blick auf das Meer, die raue aber auch unglaublich beeindruckende Landschaft Tasmaniens und die über die Fairways springenden Wallabys (kleine Kängurus) sind für europäische Golfer alleine schon eine Reise wert. Wenn dann aber auch noch ein Kurs mit Weltklasseformat auf einen wartet, ist die Freunde umso größer. Die Flugverbindung vom Festland ist unkompliziert: Rund eineinhalb Stunden sind es von Sydney, weniger als eine Stunde dauert der Flug von Melbourne.

Das Land, auf dem Barnbougle Dunes entstand, gehört zum Besitz der Sattler-Familie, die eine riesige Farm ihr Eigen nennen. Das Farm-Business besteht auch weiterhin, aber seit zehn Jahren gehören nun eben auch zwei Golflätze und ein Hotel mit Spa und Restaurant dazu.

Nun aber rein ins Gescheh: Der Auftakt von Barnbougle Dunes ist gut, aber nicht überragend: Nach einem machbaren Par 5 folgen zwei in die Dünenlandschaft eingefügte Par-4-Bahnen. Die Landezonen von den Abschlägen sind vergleichsweise breit, genau richtig, um ein wenig Selbstvertrauen für den Verlauf der Runde zu bekommen. Denn ab der 4 wird es richtig spektakulär: Das von den hintersten Abschlägen maximal 271 Meter lange Par 4 kann man mit einem perfekt getroffenen Drive durchaus angreifen. Dazu sollte aber der Wind mitspielen und der Schlag richtig platziert werden. Ist der Drive zu kurz, ist der Ball im hohen Dünengras verloren. Es ist ein klassische Risk-&-Reward-Bahn, für die Tom Doak so bekannt ist. Denn auch der Lay-Up ist dank eines riesengroßen Bunkers in der Landezone und etlichen Wellen und kleinen Tälern nicht ganz einfach, zumal der kurze Pitch ins stark erhöhte Grün im Anschluss blind gespielt werden muss. 

Spektakulär ist auch der anschließende Weg von der 4 zur 5: Parallel zur Anderson Bay läuft man Richtung Tee-Box und kann einfach nicht aufhören, auf das Meer zu blicken. Die 5 selbst ist dann eine schwierige Angelegenheit. Bis zu 201 Meter sind es von den hintersten Abschlägen bis Mitte Grün. Es geht zwar abwärts, aber der meist ordentlich blasende Wind fordert einiges an Spielverständnis, um die Schlagrichtung zu erahnen.  

Eines der Signature Holes ist die 7, eine sehr kurzes Par 3 mit Blick auf den Pazifik und einer beängstigend wirkenden Bunkerlandschaft auf der linken Seite. Das Topf-Grün ist vergleichsweise klein und bei den normalerweise herrschenden Windverhältnissen nicht einfach zu treffen, obwohl es so kurz ist. Das achte Loch ist mit 446 Metern von den Tipps die wohl schwierigste Bahn des Platzes. Das Par 4 zieht sich, ist aber zudem auch noch mit dem ein oder anderen Bunker verteidigt und bietet ein erhöhtes und extrem langes Grün (41 Meter lang). Wem hier das Par gelingt, der kann wirklich stolz auf sich sein. 

Die zweiten Neun beginnen mit zwei Bahnen, auf denen man Schläge gut machen kann. Auf der 12 sollte gibt es einmal mehr verschiedene Varianten. Wer es sich zutraut, kann das kleine, leicht erhöht liegende Grün vom Tee aus attackieren (225 bis 254 Meter). Andernfalls lohnt es sich, den Ball vorzulegen und mit einem kurzen Pitch auf eine Birdie-Chance zu hoffen. 

Einmalig ist auch das Finish: Die 15 spielt sich entlang des Great Forrester River, einem wunderbar blau glitzernden Fluss, dem im Meer mündet. Die Löcher 16 und 17 verlaufen parallel zum Meer, ehe die 18 vor dem modernen Clubhaus endet. 

Barnbougle Dunes bietet vier Tees pro Bahn. Je nach Abschlag ist die Optik unterschiedlich - und auch der Anspruch ändert sich deutlich. Gerade von den Forrester Tees (Handicap-Empfehlung: 0 bis 4) sehen die Landezonen oft deutlich enger aus, als sie eigentlich sind. Zudem sind diese Tees meist dem Wind ausgesetzt. Je weiter man nach vorne geht, desto einfacher spielt sich der Kurs. Den sehr natürlich wirkenden Bunkers geht man am besten aus dem Weg: Meist sind diese so groß, dass man einen Schlag verliert, weil man nur versuchen kann, den Ball zurück auf das Fairway zu spielen. Dank der zahlreichen Ondulierungen auf den Fairways und dem harten Sand-Untergrund rollen und springen die Bälle teilweise sehr weit. Das macht natürlich richtig Spaß. Wer drivt nicht gerne einmal 250 Meter vom Tee, wenn er in Deutschland schon mit 200 Metern arg zu kämpfen hat? 

Sehr sinnvoll - und es macht das Spiel schnell: Eine spezielle Drop-Regel (lokale Regel) gibt es auf beiden Plätzen in Barnbougle. Wer einen Ball ins dichte Dünengras schickt, darf mit einem Strafschlag am Punkt des Übertretens einen Ball droppen (analog zur Wasserregel). 

Natürlich waren bereits einige australische Profis zu Gast, die allesamt begeistert waren. Der ehemalige US-Open-Champ Geoff Ogilvy sagt beispielsweise: "Absolut beeindruckend. Meiner Meinung nach ist das nicht nur einer der besten Kurse Australiens, sondern einer der besten der Welt."

Fazit: Wer in Sydney oder Melbourne unterwegs ist, sollte sich den Trip nach Barnbougle unbedingt gönnen. Die Flugverbindungen sind gut und günstig - und diesen Abstecher werden Sie so schnell nicht vergessen!


+ Spektakuläres Design
+ Grandiose Landschaft, tolle Ausblicke
+ Sehr guter Zustand (Tee-Boxen, Grüns, Fairway)
+ Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
+ Sehr freundliches Personal in Clubhaus und Hotel
- Design in den Zimmern ist etwas altbacken


Auszeichnungen

  • #1 Öffentliche Plätze in Australien (Australian Golf Magazine 2013)
  • #2 Beste Plätze in Australien (Australian Golf Magazine 2013)
  • #34 Top 100 weltweit (US Golf Magazine 2012)
  • #20 Top 100 außerhalb der USA (US Golf Digest 2009/2010)
  • #11 Top 100 weltweit (US Golf Digest 2014)

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