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Obama spielt in Vegas, Ko kassiert

Kurz notiert
 

Während sich Barack Obama eine Runde Golf im berühmten Shadow Creek in Las Vegas gönnt, gewinnt die 17 Jahre junge Lydia Ko auf einen Schlag eineinhalb Millionen Dollar Preisgeld und verbessert sich auf Position drei der Damenweltrangliste. 

Kein schlechter Jahresabschluss: Lydia Ko, gerade erst zur besten Nachwuchsspielerin der LPGA Tour ernannt, krönte sie die Saison 2014 kurz darauf auch noch mit dem dicksten Preisgeldscheck ihrer Karriere. Die erst 17 Jahre junge Neuseeländerin gewann das "Race to CME Globe" und sicherte sich dafür eine Prämie von einer Million US-Dollar. Außerdem holte sie sich auch noch den Titel der CME Group Tour Championship - damit wanderten weitere 500.000 Dollar auf das Konto der Teenagerin mit den runden Brillengläsern. Mit mehr als zwei Millionen Dollar Preisgeld in der Jahreswertung ist Ko nun der erste "Rookie", dem es gelang, diese Hürde zu überspringen. Dabei zählte die Million durch den Sieg der Sonderausschüttung nicht einmal mit dazu. Immerhin: Ko ist auf dem Boden geblieben. "Ich spiele nicht des Geldes wegen", sagte sie bei der Preisvergabe. Eine gesunde Einstellung. In der Weltrangliste wird Ko auf Platz drei geführt. 

Ebenfalls eine spektakuläre Saison feierte Stacy Lewis. Die Amerikanerin wurde zur Spielerin des Jahres auf der LPGA Tour ernannt, sicherte sich die Vare Trophy für den niedrigsten Rundendurchschnitt und gewann darüber hinaus auch die Geldrangliste. "Es wäre natürlich toll gewesen, die Million auch zu gewinnen. Aber die drei Punkte waren es, weshalb ich hier war", sagte die Weltranglistenzweite über das Abschlussturnier der US-Tour.

Barack Obama wurde am vergangenen Wochenende beim Golfen in Las Vegas gesichtet. Der Präsident der Vereinigten Staaten spielte zusammen mit dem Ex-Baseball-Profi Derek Jeter auf dem berühmten Privatkurs Shadow Creek, der von Steve Wynn und Tom Fazio entworfen wurde. Außerdem mit am Abschlag: Brian Greenspun, der Besitzer der Zeitung Las Vegas Sun, und Geschäftsmann Stephen Cloobeck, der die Demokraten mit seinen Spenden schon seit geraumer Zeit unterstützt. Beachtlich: Seit seinem Amtsantritt hat Obama bereits mehr als 200 Golfrunden bestritten. 

Keine neue Woche ohne News von "DJ": Dustin Johnson hat sein Anwesen in Jupiter, Florida, für 5,2 Millionen Dollar verkauft. Dabei machte der Longhitter, der seit Juli wegen einem Dopingvergehen von der Tour gesperrt ist, ein gutes Geschäft. Erst 2011 hatte Johnson die Villa mit eigenem Putting-Grün, Bootsanlegestelle, Pool und acht Bädern für 3,7 Millionen erworben. 

Die langen Putter werden im Profi-Golf erst ab dem 1. Januar 2016 verboten (Stichwort Ankertechnik), doch die ersten Spieler steigen schon früher um. Webb Simpson, der seit seiner College-Zeit mit einem Belly-Putter spielt, hatte bei der Dunlop Phoenix Open in Japan erstmals ein klassisches, kurzes Modell im Bag. Auch Keegan Bradley wurde bereits mit einer kürzeren Version gesehen, ist aber aktuell wieder mit dem 46.5 Inch langen "White Hot XG Sabertooth" von Odyssey unterwegs, mit dem er 2011 die PGA Championship gewann.

Die Kleiderordnung im privaten Weston Golf Club, der als Aufnahmegebühr 45.000 Dollar verlangt, ist nicht gerade freizügig. Ganz oben auf der Liste der geächteten Kleidungsstücke: die Jeans. Als zwei von Mitgliedern eingeladene Gäste ihre Freunde im Clubhaus zum Essen treffen wollten, eskalierte die Situation. Der Präsident des Clubs ließ das Ehepaar wegen ihrer Kleidung nicht eintreten und beleidigte diese stattdessen. Die Folge: Es kam zu einem handfesten Streit, die Polizei wurde gerufen und der Club rief später eine dreimonatige Suspendierungen für zehn Mitglieder aus. Ach ja, der Präsident trat dann letztlich immerhin auch zurück. Wir meinen: In diesem Club wollen wir lieber nicht Mitglied sein. 

"Be the Ball: A Golf Documentary" heißt ein Projekt auf der Crowdfunding-Webseite Kickstarter. Sollte der Film genügend Unterstützer - und dadurch natürlich Geld - erhalten, will Regisseur Erik Anders Lang in seiner Dokumentation unter anderem Interviews mit Bernhard Langer, Rory McIlroy, Schauspieler Bill Murray und Sean Foley, dem Ex-Coach von Tiger Woods, verarbeiten. Klingt nach einem spannenden Projekt. Wer das Ganze fördern möchte, findet hier weitere Infos

Die BMW Championship wurde zum dritten Mal in Folge zum "PGA Tour Tournament of the Year" gewählt. Zudem erhielt das dritte von vier Playoff-Events, das Anfang September im Cherry Hills Country Club in Denver stattgefunden hat, Auszeichnungen in den Kategorien "Beste Vor-Ort-Organisation" und "Beste Werbe-Kampagne/Marketing-Idee". Die BMW Championship 2014 begeisterte insgesamt 125.000 Fans und war damit eines der bestbesuchten Turniere der PGA Tour.

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