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Tiger übt vollen Schwung

 

Die ehemalige Nummer eins Tiger Woods wird auf dem Platz gesichtet, Phil Mickelson hat die erste Überprüfung durch die Börsenaufsicht überstanden, und Matthew Fitzpatrick wechselt ins Profilager. 

Laut Tim Rosaforte vom amerikanischen Golf Channel hat Tiger Woods am vergangenen Wochenende im Medalist Golf Club in Florida volle Schwünge mit dem Driver gespielt. Nach seiner Rücken-OP Ende März wurde die ehemalige Nummer eins bislang nur beim Chippen und Putten gesichtet. "Das sind großartige Neuigkeiten für die Golfwelt", kommentierte Rosaforte die Fortschritte. Ob Woods bis zur Open Champion in Hoylake vom 17. bis 20. Juli schon wieder so weit ist, um teilzunehmen, steht jedoch noch nicht fest. 

Der Vorwurf wegen Insider-Handels an der Börse gegen Phil Mickelson hat sich laut Informationen der New York Times bislang nicht erhärtet. Der Amerikaner hat anscheinend keine Clorox-Aktien beim Einstieg von Investor Carl Icahn gehandelt. Dafür wird nun ein weitere Vorfall aus dem Jahr 2012 untersucht: Beim Kauf und anschließenden Verkauf von Dean-Foods-Aktien soll Mickelson mehr als eine Million Dollar verdient haben, nachdem das Unternehmen ein Spinoff bekannt gegeben hatte und der Kurs um mehr als 40 Prozent angestiegen war. Die Untersuchungen von FBI und SEC dauern an.

Die Entscheidung von Jason Millard hätte wohl kaum einer gefällt. Wegen einem möglichen Regelverstoß bei der Qualifikation zur US Open in Pinehurst disqualifizierte sich der junge Amerikaner selbst und gab seinen Startplatz für das Major auf. Millard hatte sich bei einem Quali-Turnier in Memphis mit zwei Runden in den 60er qualifiziert. Dabei hatte er nach eigenen Angaben einen Ball aus einem Fairway-Bunker gespielt und eventuell dabei den Schläger leicht aufgesetzt. Allerdings gab es weder Kameras noch Zuschauer oder Mitspieler, die die Szene moniert hatten. Millard gab die Karte ab und sicherte sich einen Startplatz für die 114. US Open. Doch dann kam die Wende: "Ich konnte damit einfach nicht in Frieden leben", sagte Millard einen Tag vor Beginn des Turniers. Er war schon im Auto nach Pinehurst gesessen, hatte dann aber nach eineinhalb Stunden Fahrt angehalten und die USGA angerufen, um sich selbst zu disqualifizieren. Denn: Mit zwei Strafschlägen hätte er den Qualifikationsplatz um einen Schlag verpasst. Über das Aufsetzen war er sich sogar nach seiner Selbstanzeige noch nicht sicher: "Gerade als ich den Schwung begann, sah ich einen Abdruck im Sand. Das Bild ploppte immer wieder vor meinen Augen auf. Es ging aber alles so schnell, dass ich es nicht genau sagen kann."

Apropos US Open: Neben Martin Kaymer verdienten auch die anderen Deutschen richtig gutes Geld. Marcel Siem nahm für Platz zwölf 156.679 Dollar mit nach Deutschland, Alex Cejka erhielt für seinen geteilten 60. Rang immerhin noch 21.560 Dollar.

Lydia Ko wird mit Mike "Fluff" Cowan, dem Caddie von Jim Furyk, bei der Women’s Open an den Start gehen. Cowan war zuletzt 2004 für eine LPGA-Spielerin am Bag: Damals half er bei Michelle Wie aus. Furyk gönnt sich nach einer anstrengenden US Open erstmal eine kurze Auszeit. 

Große Ehre: Matthew Fitzpatrick, 19, war mit elf über Par der beste Amateur bei der US Open. Der junge Brite wird bei der Irish Open sein Debüt als Profi geben. Bereits bei der Open Championship 2013 wurde Fitzpatrick mit der Silver Medal als bester Amateur im Feld geehrt. Außerdem war er die Nummer eins der Amateur-Weltrangliste.

Lange Krankenakte: Steve Strickers Bruder Scott ist seit Anfang Januar im Universitätskrankenhaus von Wisconsin. Erst mussten die Ärzte einen Darmdurchbruch operieren, dann überstand er eine komplizierte Lebertransplantation. Doch noch immer ist er noch nicht über dem Berg: Die Nieren funktionieren nicht richtig, daher bekommt Scott Stricker täglich eine Dialyse. Außerdem hat er eine Morbus-Crohn-Erkrankung, die den Zustand noch verschlimmert. Steve Stricker spielte aus diesem Grund vergleichsweise wenig Golf in dieser Saison. "Ich bin oft im Krankenhaus, wenn ich Zuhause bin. Ich bin jedoch nicht mehr so oft da wie in der Zeit, als es wirklich schlimm war. Er war in den vergangenen sechs Monaten der Fokus unserer Familie, daher hat Golf nur die zweite Geige gespielt."

tsz

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