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Auf dem Weg in die Hall of Fame?

 

Martin Kaymer ist nach dem Players-Sieg für die Aufnahme in die World Golf Hall of Fame berechtigt - allerdings ist das früheste Eintrittsalter mit 40 Jahren. Keine Zeit verloren hat hingegen Adam Scott: Der Australier hat still und heimlich geheiratet. 

Der Sieg bei der Players Championship hatte für Martin Kaymer einige äußerst positive Auswirkungen. In der "World Points List" für das Ryder-Cup-Team verbesserte sich der 29-Jährige von Position 28 auf Rang neun. "Wenn man einmal beim Ryder Cup dabei war, will man immer wieder hin. Meine Erfahrung vor zwei Jahren macht das Verlangen noch größer: Dieses Ereignis möchte ich einfach nicht verpassen." Von den Journalisten wurde er nach seinem Sieg auch nach der Wichtigkeit des Putts an der 17 befragt. Kaymers Konter: "Der Putt beim Ryder Cup hat mir um einiges mehr bedeutet."

Eine weitere positive Randnotiz: Mit dem Sieg in Florida und dem Erfolg bei der PGA Championship 2010 ist Kaymer nun offiziell qualifiziert, um in die World Golf Hall of Fame aufgenommen zu werden. Ein bisschen Zeit hat er jedoch noch: Man muss mindestens 40 Jahre alt sein, ehe man gewählt werden kann. Bislang schaffte es nur Bernhard Langer als einziger Deutscher in die Ruhmeshalle der Golfer.

Erst kürzlich hatte sich Rory McIlroy beschwert, dass er es Leid sei, dauernd in den Top Ten zu landen, aber nie um den Titel mitzuspielen. Am Ende der Players-Woche lief es nicht anders. Dank einer glänzenden 66 (-6) am Finaltag schob sich der "Celtic Tiger" um 22 Positionen auf Rang sechs nach vorne. Nach zwei Runden bangte er noch um den Cut, den er mit +2 gerade so überstand. "Insgesamt war es wieder eine solide Runde. Einmal mehr eine Top-Zehn-Platzierung, einmal mehr Backdoor, wie ich gerne sage. Aber es wird knapper. Ich spiele wirklich gut und sehr solide. Die Dinge laufen in die richtige Richtung."

Tiger Woods ist weiterhin die Nummer eins der Welt. Adam Scott (T38), Henrik Stenson (T34), Matt Kuchar (T17) und Bubba Watson (T48) hatten alle die Chance, Woods vom Thron zu stoßen. Doch keiner war im TPC Sawgrass gut genug. Kurios dabei: Wäre Scott nicht angetreten, hätte er automatisch die Spitzenposition im OWGR übernommen. Scotts Kommentar dazu: "Ich würde gerne gewinnen und dann die Nummer eins werden." So spricht ein echter Sportsmann. Allerdings: Bereits in der kommenden Woche wird Scott nun automatisch die neue Nummer eins, obwohl er nicht spielt. 


Apropos Adam Scott. Sorry, Ladies, aber der Australier ist kein Junggeselle mehr. Still und heimlich hat der 33-Jährige Mitte April seine Langzeit-Freundin Marie Kojzar auf den Bahamas geheiratet. Nur ein paar wenige Freunde und die Familien des Paars waren anwesend. Scott teilte die Neuigkeiten erst nach der zweiten Runde der Players Championship der Presse mit folgenden Worten mit: "Jetzt ist es offiziell. Ich bin angekommen und sehr glücklich."

Ein Rekord zum Vergessen: Aaron Baddeley hat bei der Players Championship insgesamt zehn Bälle ins Wasser geschlagen und verpasste mit Scores von 73 und 75 den Cut. Damit stellte er den bisherigen Rekord von Bob Tway ein, der 2005 auf der 17 eine 12 ablieferte und alleine an diesem Loch vier Bälle versenkte. Dafür wurden aber immerhin weniger Bälle an der 17 im kühlen Nass versenkt. 28 zählten die Offiziellen in dieser Auflage, im Jahr zuvor waren es noch 44.

Jamie Donaldson, der in dieser Saison überwiegend auf der US PGA Tour spielt, über seine vergleichsweise spät startende Profi-Karriere: "Neulich habe ich Matteo Manassero gefragt, was er mit 16 gemacht hat. Matteo sagte, mit 16 habe er beim Masters mitgespielt. Ich hingegen war ein Hacker mit Handicap 7, der in Macclesfield über den Platz lief."

Es sieht danach aus, als würde die Open Championship im Jahr 2019 im Royal Portrush GC in Nordirland ausgetragen werden. Die R&A hat sich noch nicht dazu geäußert, allerdings schrieben bereits einige Tageszeitungen in Großbritannien darüber. Portrush ist der einzige irische Platz, der die Open schon ausgetragen hat. Allerdings liegt das sehr lange zurück - 1951. Unterstützung dürfte von den nordirischen Major-Siegern Graeme McDowell, Darren Clarke und Rory McIlroy kommen.

Tiger Woods möchte Ende Oktober zusammen mit Matt Kuchar beim Americas Golf Cup in Buenos Aires teilnehmen. Woods Manager Mark Steinberg bestätigte den Termin. Der austragende Platz und das Format stehen jedoch noch nicht fest. Das Turnier ist während des dritten Playoffs des FedExCup. Woods wird voraussichtlich erst im Sommer auf die Tour zurückkehren und sich daher wohl nicht für die Finals qualifizieren.

Die LET kommt in diesem Jahr nicht recht aus den Startlöchern. Nach acht spielfreien Wochen wurde in der zweiten Mai-Woche endlich wieder in der Türkei aufgeteet. Trotz dem Erfolg beim Solheim Cup gibt es kaum Turniere. Die Konsequenz: Die besseren Spielerinnen versuchen sich auf der deutlich höher dotierten LPGA Tour. Auch Laura Davies sieht die Saison als problematisch an: "Dass wir in diesem Jahr so wenig Turniere spielen, ist sehr enttäuschend. Wenn man im Moment als europäische Spielerin Turniergolf spielen möchte, muss man auf beiden Touren antreten."

Keegan Bradley wird im Ski-Film "No Limits" als Co-Produzent beteiligt sein und eventuell sogar eine kleine Nebenrolle erhalten. "Das ist ein richtig cooles Projekt. Ich liebe es", sagte der Amerikaner mit der gewöhnungsbedürftigen Pre-Shot-Routine. Bradley ist in Vermont aufgewachsen und war in seiner Jugend ein exzellenter Skifahrer. Der Ski-Film soll 2015 erscheinen.

tsz

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