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Woods fehlt - auch finanziell

 

Ohne Tiger Woods verliert das Golf-Business deutlich an Zugkraft. Wie viel Geld verloren geht, hat sich die US-Webseite Golf.com angesehen. Außerdem diese Woche relevant: Lydia Ko und die Förderung ihres Verbands, Jarrod Lyle und der Kampf gegen Leukämie sowie die neuesten Infos zu Max Kieffer und Marcel Siem. 

Das Masters hatte die niedrigsten Zuschauerquoten seit 1993. Der Grund dafür war natürlich der Ausfall von Tiger Woods, aber auch der verpasste Cut von Phil Mickelson dürfte der Quote nicht gerade geholfen haben. Den Finaltag mit Hauptaugenmerk auf Jordan Spieth und Bubba Watson wollten nur 7,8 Prozent der TV-Zuschauer sehen, laut Medieninformationsdienst Nielsen kam das Turnier über die Woche auf 8,6 Millionen Zuschauer weltweit. Zurück zu 1993: Damals gewann übrigens Bernhard Langer.

Laut einem Bericht von Golf.com würde sich der wirtschaftliche Schaden auf bis zu 15 Milliarden Dollar belaufen, sollte Tiger Woods nie wieder professionell Golf spielen. Laut Brad Adgate, einem Medienspezialisten des New Yorker Unternehmens Horizon Media, ist der Ausfall der Nummer eins für einen Quoteneinbruch von 25 bis 30 Prozent pro Turnier verantwortlich. Durch die Annahme, dass die Golfindustrie rund 69 Milliarden Dollar wert ist, kommt Golf.com-Autor Josh Sens auf die Zahl von 15 Milliarden. Bleibt die Hoffnung, dass Woods bald wieder auf dem Grün zu sehen ist.

Lydia Ko bekommt anscheinend immer noch Geld vom Neuseeländischen Golfverband, obwohl sie seit diesem Jahr Profi ist. Das berichteten zumindest Fairfax Media. In den Jahren 2012 und 2013 soll Ko insgesamt 300.000 Dollar vom Verband erhalten haben. Für das Jahr 2014 soll sie um 208.000 Dollar gebeten haben. Laut Auskunft des Verbands ist Ko in einem speziellen Golfprogramm, das sich an Spitzensportler wendet, die Chancen auf einen Olympia-Medaille haben. Außerdem habe Kos Familie keine Förderung mehr beantragt, nachdem die Tochter ins Profilager gewechselt sei.

Matt Kuchar ist nach seinem Sieg in Harbour Town der zur Zeit heißeste Spieler auf der Tour. Schon zuvor spielte "Kuuuch" um die Titel mit, vergab aber bei der Shell Houston Open (2) und dem Masters (T5) knapp den Sieg.

Die Teilnehmer für den Palmer Cup, den Vergleich der US-College-Amateure und den jungen Universitätsspielern Europas, stehen fest. Der Kontinentalvergleich findet vom 26. bis 28. Juni im Walton Heath GC im englischen Surrey statt. Für die europäische Auswahl starten Jon Rahm (Spanien), Ricardo Gouveia (Portugal), Erik Oja (Schweden), Thomas Detry (Belgien), Pep Angles (Spanien), James Ross (Schottland), Paul Dunne (Irland) und Grant Forrest (Schottland).

Der australische Pro Jarrod Lyle will nach seiner zweiten überstandenen Leukämie-Erkrankung wieder zurück auf die Tour. Der 32-Jährige hat geplant, im Oktober bei der Frys.Com Open in Kalifornien zu starten. Lyle spielt auf medical exemption, diese läuft jedoch bald darauf aus.

Die magische Drei: Ben Martin hat mit einem geteilten dritten Rang beim RBC Heritage den dicksten Scheck seiner Karriere eingefahren. Der 26 Jahre junge Amerikaner kassierte nach sieben verpassten Cuts in acht Starts 336.400 Dollar. Im vergangenen Jahr gewann er zwei Mal auf der Web.com Tour. In diesem Jahr glückte ihm außerdem ein weiterer dritter Platz: bei der Puerto Rico Open.

Der Bayerische Golfverband hat in Zusammenarbeit mit der  Bayerische Golfsport-Marketing GmbH die "Bavarian Golf-Lions" gegründet. Ziel des Profi-Teams ist die Unterstützung bayerischer Nachwuchstalente. Bislang dabei sind Stephanie Kirchmayr (Ladies European Tour) und Bernd Ritthammer (Challenge Tour). Erster Sponsor des Teams ist das Unternehmen Aichinger in Wendelstein bei Nürnberg.

Marcel Siem hat auf Facebook nach langer Zeit wieder etwas geschrieben: "Meine Schulter, Nacken und Knie sind wieder alle Einsatzbereit. Es ist alles noch ein bisschen rostig, aber ich sehe viel Positives."

Auch Max Kieffer zeigt sich über Social Media aktiv: Der 23-Jährige postete Bilder aus Kuala Lumpur, wo er vergangenen Wochenende Platz 33 belegte.

tsz

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