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Williams bald Teilzeit-Caddie?

 

Steve Williams will ab 2015 kürzer treten, sich dafür aber bald mit seinem ehemaligen Chef Tiger Woods aussprechen. Außerdem: Rory McIlroy einigt sich mit seinem ehemaligen Bekleidungssponsor und Lydia Ko denkt schon wie eine Erwachsene - ist aber ein Teenager. 

Steve Williams, der prominente Caddie von Adam Scott, denkt wieder einmal über seine Zukunft nach. Im Dezember feiert der Neuseeländer mit der Vorliebe für Autorennen seinen 50. Geburtstag. Die Saison 2014 könnte eventuell die letzte vollwertige an der Seite des amtierenden Masters-Champions sein. Denn ab 2015 will Williams voraussichtlich nur noch sechs bis sieben Monate pro Jahr als Caddie arbeiten. "Wenn du Golf liebst, ist es einer der besten Jobs auf der Welt, aber es ist dennoch nicht so, dass ich das mein ganzes Leben lang machen möchte", sagte Williams gegenüber dem Nachrichtendienst AP. Außerdem sprach er über seinen vormaligen Arbeitgeber Tiger Woods: "Ich glaube, dass Tiger und ich uns einmal hinsetzen müssen und darüber reden sollten. Diese Möglichkeit gab es bislang noch nicht, aber es ist etwas, das ich gerne machen würde."

Der Sieg von Jason Day und Adam Scott beim World Cup war alleine schon eine Geschichte wert. Dass Day jedoch auch die Einzelwertung gewonnen hat, ist durchaus etwas ganz Besonderes. Denn der Australier mit philippinischen Wurzeln (seiner Mutter Dening, wie auch sein bereits verstorbener Vater sind von den Philippinen) hat beim schweren Taifun Haiyan, der Anfang November auf der Insel wütete, acht Verwandte, darunter seine Großmutter, verloren. "Für mich als halber Australier und halber Philippine ist es sehr schwer damit umzugehen. Aber ich weiß auch, wie wichtig diese Woche für Australien ist und möchte mein Land würdig vertreten", hatte Day noch im Vorfeld des Turniers gesagt. Mehr über Day erfahren Sie hier.

Die Sponsoren bleiben der US PGA Tour treu: Der Elektronikkonzern Sony hat sein Titel-Sponsoring für die Sony Open im Waialae Country Club für vier weitere Jahre verlängert. 2018 steht das 20-jährige Jubiläum der Japaner an. Auch Telefondienstleister AT&T bleibt an Bord. Das Pebble Beach National Pro-Am in Kalifornien wurde bis 2024 verlängert. AT&T ist seit 1986 Hauptsponsor. Im kommenden Jahr wird das Turnier im Februar ausgetragen.


Die World Challenge, das Turnier von Tiger Woods, wird ab 2014 nach Orlando in den Isleworth Golf & Country Club umziehen. Bei dem Einladungsturnier im Dezember treten nur 18 Spieler an - Weltranglistenpunkte werden dennoch vergeben. Dieses Jahr wird das Turnier zum letzten Mal in Kalifornien ausgetragen.

Nordirlands Graeme McDowell ist beim World Cup für Irland angetreten und wird diese Option wohl auch ziehen, sollte er sich für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro qualifizieren. "Es ist eine politische und religiöse Sache, über die ich und Rory (McIlroy) in den vergangenen Jahren nicht gerne gesprochen haben, denn es ist schwierig, eine Seite auszuwählen. Egal wie man sich entscheidet, man wird jemanden enttäuschen."

Rory McIlroy und Oakley haben ihre Klage beigelegt. "Ich bin erleichtert, dass der Fall nun hinter mir liegt", sagte McIlroy über das juristische Nachspiel, das sein Wechsel zu Nike ausgelöst hatte. Weitere Neuigkeiten vom "Celtic Tiger": Sein erstes eigenes Buch wird bald erscheinen und kann vorbestellt werden. Es heißt "Rory’s Club" und kostet 20 Pfund.

Lydia Ko denkt bereits über die Wahl ihres Wohnsitzes nach. Texas und Florida stehen hoch im Kurs. Ein wichtiger Aspekt dabei: Die Höhe der Einkommenssteuersätze. Dabei zitiert die 16-Jährige gerne Phil Mickelson, der sich schon des Öfteren über die hohen Abgaben in Kalifornien echauffiert hat. "Phil hat einmal gesagt, dass es ein schlimmer Fehler sei, dort zu bleiben, wo die Steuern sehr hoch sind, bloß weil man dort auf dem College war. Ich habe noch kein Geld. Daher versuche ich, an einem günstigen Ort zu leben."

Henrik Stenson konnte seinen Titel bei der South African Open Championship nicht verteidigen. Der Schwede wollte eigentlich nach dem Gewinn des Race to Dubai in Südafrika aufteen, doch die Ärzte verordneten dem 37-Jährigen eine Ruhepause. Grund war das Handgelenk, das dem Schweden seit rund einem Monat Probleme bereitet. "Es ist kein Geheimnis, dass ich diese Verletzung sei vier oder fünf Wochen mit mir rumschleppe. Ich nehme Medikamente und lasse es vor und nach den Runden behandeln. Aber diesmal haben mir die Ärzte kein grünes Licht gegeben."

Bubba Watson hat eine 81 im Pelican Hill Golf Club gespielt. Miese Runde für einen Pro, würde man meinen. Nun, nicht ganz. Denn der Linkshänder hatte nur einen einzigen Schläger mit dabei. Mit einem Hybrid (20 Grad) absolvierte der Masters-Champion von 2012 den von Tom Fazio entworfenen Par-72-Championship Course. Watsons Begründung war dann auch eine besondere. Er wolle sich nicht langweilen und spiele daher ab und an nur mit einem Schläger, wodurch er seine Kreativität beim Spiel fördere.

tsz

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