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Sky reagiert auf Kritik

 

Die Reaktionen auf den Kommentar von Martin Kaymer über die Moderation des Pay-TV-Senders Sky beim Ryder Cup waren heftig. Nun hat sich der Sender aus München geäußert.

"Um ganz ehrlich zu sein, ist uns bislang das übergroße Interesse von Martin Kaymer an der deutschen Golf-Berichterstattung noch gar nicht aufgefallen. Unabhängig davon sind wir immer für Verbesserungsvorschläge offen. Allerdings sollte dies dann sinnvollerweise in einem persönlichen Gespräch erfolgen", erklärt Ralph Fürther, Pressesprecher der Sky Deutschland AG.

Martin Kaymer hatte vor allem die Moderation am Finalsonntag kritisiert. "Ich war sehr enttäuscht, als ich die letzten zwei, drei Löcher im deutschen TV-Kanal gesehen habe. Da war keine Spannung drin, als ich die Moderation gehört habe", lautete die Aussage des Deutschen, der den entscheidenden Putt zur Titelverteidigung verwandelt hatte. War Carlo Knauss, der erfahrenste Mann von Sky, in der Schlussphase des Ryder Cups emotional genug? "Ich kenne Carlo Knauss und alle anderen Sky Golf-Kommentatoren seit 1999 und weiß, dass sie Golf leben und lieben", sagt Ralph Fürther. "Allerdings sind sie natürlich auch angehalten - bei aller Freude über deutsche oder europäische Erfolge - journalistisch ausgewogen zu berichten, was selbstverständlich stets für alle Sky Kommentatoren gilt."

Doch was kann man nun tun, um eventuell die Zufriedenheit der Zuschauer zu erhöhen? "Wir würden uns über einen sogenannten Media-Day mit einigen Top-Spielern zu Beginn der Saison freuen. Dabei könnten Interviews und sogenannte Aufsager für Programm-Trailer aufgezeichnet werden, die während der gesamten Saison gesendet werden könnten. Wir sind grundsätzlich für jeden konstruktiven Vorschlag offen, der die Top-Golfer in einer längeren Livestrecke noch näher an das TV-Publikum heranbringt."

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