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Zu viel gewollt

 

Golf spielen. Entspannen. Zu sich selber finden. Oder eben nicht! Was einem alles Schlimmes auf dem Platz passieren kann und wie Sie am besten damit umgehen, sehen Sie hier. Diesmal: mit der falschen Strategie auf dem Platz.

Wer kennt das nicht? Auf ihrem Heimatkurs kennen Sie jeden Grashalm und müssen nicht einmal mehr auf die Entfernungspfosten schauen, denn Sie wissen die Weiten inzwischen auswendig. Aber trotzdem gibt es immer das ein oder andere Loch, an dem es mit dem Score nicht klappen will. Nur bei jeder zehnten Runde gelingt Ihnen ein gutes, oder zumindest annehmbares Ergebnis. Und jedes Mal, wenn Sie an den Abschlag treten sagen Sie sich "Spiel auf Sicherheit. Bring nur den Ball ins Spiel und leg ihn dann vor, dann kann an diesem Loch nichts passieren."

Die Rangliste der Golf-Katastrophen: Platz 6 – die falsche Strategie
So haben Sie es schließlich auch gemacht. Der Abschlag landet sicher in der Mitte des Fairways. Am längsten Par 4 des Platzes haben Sie noch 170 Meter zum Grün. Der Wassergraben vor dem Loch hat zwar schon viele Ihrer Bälle verschlungen, aber diese Entfernung muss doch machbar sein. Vor allem heute - schließlich haben Sie bislang hervorragend gespielt. Sie gehen das Risiko ein und greifen an.

Doch der Ball verschwindet mit einem lauten Platscher in seinem nassen Grab. Der Score an dem Loch ist dahin.
Ärgern Sie sich nicht zu sehr, selbst den besten Spielern passieren taktische Fehler. 1999 verspielte Jean van de Velde mit solch einem Aussetzer die Open. Das Video dazu finden Sie hier.

Und auch aus kurzen Entfernungen kann noch viel schiefgehen. Nicht immer ist der riskante Schlag direkt an die Fahne die richtige Lösung. Manchmal ist es besser, den Ball sicher hinter die Fahne zu spielen, anstatt z.B. einen hohen Flopshot zu riskieren. Was alles passieren kann? Phil Mickelson, der Meister der Wedges, könnte Ihnen dazu eine Geschichte erzählen: Bei der U.S. Open 2008 ließ er dreimal in Folge seine Annäherung an der 13 zu kurz. Das Ergebnis war eine 9 an dem Par 4. Der Sieg rückte dadurch in weite Ferne. Das Video des Desasters sehen Sie hier.

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