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Durch Sturm und Regen nach Südafrika

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Das Deutschlandfinale des BMW Golf Cup International auf Sylt wurde im Matchplay ausgetragen. Der schwierigste Gegner der acht Finalteilnehmer war aber das Wetter auf der Nordseeinsel.

Der Golfclub Budersand auf Sylt verfügt über einen eindrucksvollen und gleichermaßen schwierigen Links-Platz. Zum Deutschlandfinale des BMW Golf Cup International präsentierte er sich bei britischen Wetterbedingungen noch anspruchsvoller. Böiger Wind und Dauerregen waren eine zusätzliche Herausforderung, die Turnierdirektor Marco Kaussler in seiner 30-jährigen Funktion als Veranstalter von Golfturnieren "in diesen Ausmaßen noch nie erlebt hatte". Dennoch blieb der Platz mit seinem sandigen Boden stets bestens bespielbar.

In vier Spielklassen entwickelten sich im Matchplay-Modus spannende Duelle um die begehrten Tickets für das Weltfinale der größten internationalen Turnierserie für Golf-Amateure, das vom 5. bis 10. März 2018 im Fancourt Resort in Südafrika mit den Siegern aus rund 50 Nationen ausgespielt wird.
 
Dieses einmalige Golf-Erlebnis an der berühmten Garden Route erspielten sich auf Sylt Verena Diekhof, Benjamin Smith, Florian König und Jens Clotten, die sich in ihren Handicap-Klassen im Lochwettspiel durchsetzten. Im direkten Duell standen sich jeweils die beiden Amateure gegenüber, die sich in der zweiten Runde, einem der zwei Landesfinals in München, qualifiziert hatten. Insgesamt hatten in Deutschland rund 10.000 Personen an rund 100 Qualifikationsturnieren des BMW Golf Cup International teilgenommen.
 
Es waren durchaus spannende Duelle: In drei der vier Spielklassen ging die jeweilige Partie bis auf die letzte Spielbahn, ehe eine Entscheidung fiel. "Das war ein fantastisches Finale und ein würdiger Höhepunkt der 31. Auflage dieser populären Turnierserie. Herzlichen Glückwunsch an das Team Germany für das Erreichen des Weltfinales", sagte Friedrich Edel, Leiter Sport- und Kulturmarketing BMW Deutschland.


Herren-A-Sieger Benjamin Smith, der als einziger Finalist in diesem Jahr nach 17 Spielbahnen gewonnen hatte, sagte anschließend: "Es war sehr spannend und aufregend. Ich bin froh, bei diesen schwierigen Bedingungen gewonnen zu haben. Es war schon ein ganz besonderes Erlebnis hier, das uns BMW geboten hat. Ein so tolles Hotel, ein genialer Golfplatz – das hat richtig Spaß gemacht! Das Weltfinale werde ich angehen wie das Landesfinale und das Deutschlandfinale – mit viel guter Laune. Und ich freue mich einfach auf das, was uns dort erwartet."

Verena Diekhof setzte sich bei den Damen mit 1 auf durch und meinte: "Ich habe das noch überhaupt nicht verinnerlicht. Das wird bei mir noch dauern. Es war heute ein ziemlich harter Kampf. Zwischendurch lag meine wirklich nette Konkurrentin vorne, und es sah nicht wirklich gut für mich aus. Aber ich habe es mit ein paar guten Schlägen doch noch geschafft – Wahnsinn!"

Einen 1-Loch-Vorsprung brachte auch Florian König ins Clubhaus. Der Herren-B-Sieger sagte: "Es war ein sehr ausgeglichenes und gleichzeitig sehr nasses Match mit zwei Teilnehmern auf Augenhöhe. Mein Gegner war immer wieder zwei auf, aber ich habe zum Schluss schlicht und einfach das Quäntchen mehr Glück gehabt. Es hat dann also zu einem glücklichen Sieg gereicht."
 
Ergebnisse Deutschlandfinale 2017 (Lochspiel mit ¾ Vorgabe).

 
Herren A ( bis Vorgabe -12,4).
Benjamin Smith (Sieger des Qualifikationsturniers ausgerichtet von der BMW Niederlassung Kassel, SpVg. -5) gegen Bernd Klemme (-9): 3 und 1

Damen (bis Vorgabe -28,4).
Verena Diekhof (B&K GmbH & Co. KG, Bad Salzuflen, -27) gegen Svetlana Litvinenko (-25): 1 auf

Herren B (Vorgabe -12,5 bis -28,4).
Florian König (Autohaus Schmid GmbH, Hausach, -23) gegen Wolfgang Essler (-23) 1 auf

Sonderwertung C (Vorgabe -28,5 bis -36,0).
Jens Clotten (Autohaus Rolf Horn GmbH, Euskirchen, -37) gegen Christoph Arnold(-33) 2 auf

BMW Golf Cup International Weltfinale 2016

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