Bild Information: Masters-Champion Patrick Reed (Photo by David Cannon/Getty Images)

Gewinner und Verlierer des 82. Masters Tournament

Erster Abschlag
 

Erster Abschlag. Die Kolumne am Montag. Was war wichtig, was kommt auf uns zu?


Augusta, Georgia - Die einen zählen die Tage bis zum Masters 2019, die anderen haben seit Freitag abend die Koffer gepackt und sind froh, das Städtchen Augusta zu verlassen. Das Masters Tournament, das erste Major Turnier des Jahres, hat einen neuen Champion und wie immer fällt der Blick auf diverse Gewinner und Verlierer.

Dass Patrick Reed dabei der Gewinner schlechthin ist, steht außer Frage. Der Amerikaner hat schon deshalb einen Major-Titel dringend benötigt, weil er seit Jahren mit seiner leicht großmauligen Art verkündet, dass er zu den Besten der Besten gehört. Insofern war die Umsetzung der Ankündigungen auch vonnöten. Wer sich im Kreis der Zuschauer auf dem Platz befand, stellte aber fest: Selbst bei den Amerikanern gehörten die Sympathien offenbar eher anderen.

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Ricke Fowler zum Beispiel, der am Ende des Sonntags wieder einmal vor der Tür des Clubhauses stand, um einem Kollegen zu gratulieren. Der Mann ist eindeutig zu nett für dieses Business könnte man meinen. Vielleicht täte ihm ein Stückchen Egoismus ganz gut, wenn er dann endlich den längst verdienten ersten Major-Titel holen würde.

Dass man trotz diverser Major-Erfolge noch solide und nett rüberkommen kann, beweist der Kollege Jordan Spieth ja am laufenden Band. Der Amerikaner verdeutlichte mit seiner Rekordrunde einmal mehr seine Brillanz. "Jordan war immer der, der im entscheidenden Moment über sich hinauswachsen konnte", hat sein Freund Justin Thomas einmal über ihn gesagt. Auch deshalb stehen die Chancen gut, dass Spieth 2018 noch einen Major-Titel holt.

Ob ihm Tiger Woods dabei in die Quere kommen wird, bleibt abzuwarten. Der Superstar gehört zu den Siegern dieses Masters Tournaments. Wer hätte im Sommer 2017 noch mit ihm gerechnet? Irgendwann lief der Mann durchaus Gefahr, als  tragische Figur zu enden.

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Wen wir noch zu den Gewinnern zählen: Fred Ridley, den neuen Chairman von Augusta National. Schon deshalb, weil er das Damengolf mit einem Turnier in Augusta wieder mehr in den Blickwinkel rückt.

Und die Verlierer? Die halten wir lieber kurz. Sergio Garcia ist sicher ein solcher. Hochmotiviert in Augusta angereist, ein Champion auf der Erfolgswelle, und dann das Debakel am 15. Loch. Aber so ist er schon immer gewesen: Begnadet als Spieler - aber jederzeit ein Kandidat für eine große Katastrophe.

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Und Trevor Immelman: Der 38-Jährige hat das Masters Tournament vor zehn Jahren gewonnen, aber warum ein Ex-Champion wie er alljährlich hier aufteen darf, bleibt unerklärlich. Immelman hat seit 2013 keinen Cut mehr geschafft, dieses Jahr noch kein einziges Turnier gespielt und ist eigentlich raus aus dem Thema Profigolf. Da sieht man sich doch einen Senior Fred Couples oder Bernhard Langer zehnmal lieber an. Zumal die Herren zwar alt sind aber dafür spielerisch überzeugen. 

Woods weiter im Aufwärtstrend Erstes Hole-in-One der Woche am Sonntag Patrick Reed gewinnt das Masters Tournament

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