Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

Kräftemessen mit Woods und Kaymer

Erster Abschlag
 

Die Kolumne zur Lage am Montag. Was macht diese Woche spannend? 


Es wird ernst: Bei genauerem Hinsehen war das vergangene Wochenende ein Vorgeplänkel. Das gilt für das Turnier ISPS Handa World Super 6 in Perth ebenso wie für das AT&T Pebble Beach Pro-Am in Kalifornien. In Australien reifte am Wochenende die Erkenntnis, dass der Versuch, mit dem Matchplay-Modus am Sonntag mehr Spannung ins Turniereinerlei zu bringen, ehrenwert aber wenig erfolgreich ist, wenn es dem Feld einfach an einer größeren Menge an Stars mangelt. In Pebble Beach dagegen lernte man wieder einmal, dass es gar kein neues Format braucht, um für Aufsehen zu sorgen, wenn man die richtige Mixtur an Teilnehmern aus Film, Fernsehen und Politik auf die Tees bringt und noch ein paar große Namen des Golfs dazumischt. Das funktioniert sei 1937, als Bing Crosby das erste Pro-Am veranstaltete. Alte Rezeptur, immer noch erfolgreich. Da muss man gar nichts ändern. 

Sportlich aber geht es jetzt zur Sache. Im Riviera Country Club kommt es ab Donnerstag bei der Genesis Open zum ersten großen Kräftemessen. 14 Spieler aus den Top 25 der Weltrangliste, vier aus den besten Acht (Stand 11. Februar) sind am Start. Mit Tommy Fleetwood greift der amtierende Race-to-Dubai-Champion der PGA European Tour ins Geschehen ein. Dazu kommen der zweite Start des Tiger Woods in diesem Jahr und die Rückkehr von Martin Kaymer auf die US PGA Tour.

Attraktiver kann eigentlich nur noch ein Major-Turnier sein. Dass man mit dem Riveria Country Club obendrein noch einen herausragenden Klassiker aus dem Jahr von 1927 von Designer George Thomas zum Schauplatz hat, macht das Zuschauen umso attraktiver. Loch Nummer 10 des Platzes gilt als das beste Par 4, das man driven kann.

In Wochen wie diesen wird die enorme Diskrepanz zwischen European Tour und PGA Tour im Hinblick auf die Verteilung der Leistungsstärke klar. Auf der PGA European Tour spielt man ab Donnerstag die NBO Open in Muscat/Oman aus. Bernd Ritthammer kehrt an den Ort seines größten Erfolges zurück. 2016 gewann er hier das Grand Final der Challenge Tour. Der 30jährige hat positive Erinnerungen dringend nötig – die permanente Spielberechtigung auf der PGA European Tour hat er inzwischen wieder verloren. Mit einem Sieg in dieser Woche könnte er sie zurückholen. 

Ritthammer wird unter dem Radar spielen. Der Fokus der Aufmerksamkeit richtet sich auf Los Angeles und die Genesis Open. Hier wurde Dustin Johnson 2017 zum Weltranglistenersten und startete eine Serie von drei Turniersiegen in Folge. Es kann losgehen, das Vorgeplänkel hat ein Ende.

Das Finale in Pebble Beach

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