Bild Information: Maximilian Kieffer bei der Hero Indian Open

"Was anderes als die üblichen Ballerwiesen"

Max vor Ort
 

Maximilian Kieffer ist vor Ort bei der Hero Indian Open und erklärt, dass ihn in dieser Woche im Delhi Golf Club ein etwas anderer Platz erwartet.

Maximilian Kieffer hatte sich mit einer ordentlichen Runde von der True Thailand Classic verabschiedet. Er beendete das Turnier mit einer 69 auf dem geteilten 57. Rang. Danach ging es weiter nach Indien, wo Kieffer in dieser Woche im Delhi Golf Club abschlägt. In seinem Blog beschreibt er, was ihn erwartet.

"Diese Woche geht es mit dem Asien-Abstecher der European Tour weiter: Die Hero Indian Open in Delhi stehen auf dem Programm. Wir spielen hier den 1931 eröffneten Delhi Golf Club. Es handelt sich um einen Parkland Course mit 6.386 Metern Länge bei Par 72.

Die Fairways sind nicht wirklich breit und direkt daneben erwarten einen die Büsche. Also ein extrem enges Layout. Ich würde mich eigentlich als 'gut vom Tee' bezeichnen, doch hier kann man wirklich an jedem Loch einen Ball weghauen. Entweder man spielt die Spielbahnen mit Holz 3 oder Driver aggressiv und mit entsprechendem Risiko. Oder man geht auf Nummer sicher, doch dann hat man immer lange Eisen in die Grüns. Trifft man die Drives nicht und macht keinen perfekten Schlag aus der Teebox, ist der Ball weg. Es gilt also, die gesamte Woche gute Entscheidungen zu treffen und vor allem diesen dann zu vertrauen und sich hundertprozentig zu committen.

"Eher defensiv, um die Katastrophe zu vermeiden"

Welche Schläger vom Abschlag die besseren sind, kann ich jetzt vor dem Turnier noch nicht wirklich sagen. Ich denke, ich werde die ersten beiden Runden eher defensiv angehen, um die Katastrophe, die hohe Nummer, zu vermeiden. Dann schauen wir am Wochenende mal, wo ich stehe. Das Gelände ist flach, trotzdem gibt es einige blinde Schläge bei denen man nicht alles perfekt einsehen kann. Hier findet man dann aber immer gute Ziele am Horizont.

Viele Löcher verlangen nach dem richtigen und kontrollierten Shape, aufgrund der vielen Doglegs auch vom Tee. Hier muss man fast jede Entfernung zwischen 180 Meter und 260 Metern mal treffen. Und fümf Meter länger oder kürzer kann aufgrund der Beschaffenheit der Spielbahnen einen deutlichen Unterschied machen. Die Grüns sind mittel groß, recht hart, aber nur schwach onduliert. Der erste Bounce ist hart und man bekommt kaum Spin auf den Ball.

"Dafür gibt es direkt Büsche..."

Die Geschwindigkeit der Grüns ist jedoch eher langsam. Trotzdem sollte man sich aufgrund des harten Untergrunds nicht "short siden", da der Ball, wie bereits gesagt, sehr hart aufspringt und damit nur wenig Back Spin annimmt. Rough ist neben den Bahnen eigentlich nicht vorhanden, dafür gibt es direkt die Büsche. Um die Grüns herum kämpfen wir erneut mit unangenehmem Bermuda-Gras, allerdings nicht so extrem hoch wie in anderen Wochen, doch trotzdem herausfordernd.

Die Par-5-Bahnen sind - sollte man Driver abschlagen - alle mit einem Eisen als Zweiten zu erreichen. Aber same story: Auch diese sind sehr eng. Da man die Mehrzahl zudem mit Holz 3 oder Hybrid vom Tee erreichen kann, wird das wahrscheinlich meine Strategie sein, obwohl neben den Grüns erneut wieder Büsche auf einen warten. Diese Woche hat auf jeden Fall derjenige einen Vorteil, der den Ball geradeaus haut. Ein schwerer Golfplatz - man kann sich bei keinem Schlag so wirklich ausruhen. Es ist bis zum Schluss höchste Präzision und Konzentration gefragt.

"Kann stressig und anstrengend werden..."

Die Runden können also sehr stressig und auch anstrengend werden. Ich freue mich aber darauf, weil es einfach mal etwas komplett anderes ist als die üblichen Ballerwiesen. Präzision und Shot Making kann hier Länge schlagen und man weiß bis zum Ende nicht, was einen erwartet. Die Wettervorhersage ist gut. Warm, aber nach letzter Woche ist alles angenehm. Sollte nachmittags ein wenig Wind aufkommen, wird der Platz zu einem echten Biest."

Die Fakten im Überblick:

  • 6.386 Meter Länge
  • Parkland-Design
  • Man kann an jedem Loch einen Ball weghauen
  • Ersten beiden Runden eher defensiv angehen
  • Kontrollierter Shape erforderlich
  • Grüns mittelgroß, sehr hart
  • Speed der Grüns eher langsam
  • Man kann sich bei keinem Schlag so wirklich ausruhen
  • Komplett anders als die üblichen Ballerwiesen

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Max vor Ort

Verfolgen Sie Maximilian Kieffer in seinem Blog "Max vor Ort" auf Golf.de. Hier informiert Sie der deutsche European-Tour-Profi über seine Tour-Stationen rund um den Globus.

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