Bild Information: Maximilian Kieffer

"Ginsterbüsche sind gefährlich"

Max vor Ort
 

In dieser Woche spielt Maximilian Kieffer die KLM Open an der niederländischen Küste. Von vor Ort gibt er eine Einschätzung zum Turnier und dem Platz des Kennemer Golf & Country Club ab.

Zandvoort, Niederlande - Maximilian Kieffer zeigte auch vergangene Woche bei der M2M Russian Open wieder hochklassiges Golf. Am Ende reichte es für einen starken elften Platz und locker auch für den 20. Cut in Folge bei einem Turnier der European Tour. Eine eindrucksvolle Konstanz, die das Saisonziel, das Tour-Finale in Dubai zu erreichen, immer wahrscheinlicher macht. In dieser Woche steht mit der KLM Open ein Traditionsturnier auf dem Programm.

"Von Russland ging es direkt nach Holland. Wir spielen die KLM Open zum dritten mal in Folge nicht weit von Amsterdam im Kennemer Golf & Country Club. Es handelt sich um einen Inland Links Course, der sich dieses Jahr aufgrund der zahlreichen Regenfälle in den letzten Wochen leider relativ weich spielt. Die Fairways sind eng, das Rough glücklicherweise nicht allzu hoch. Allerdings lauern abseits der kurzgemähten Flächen zahlreiche Ginsterbüsche die einem das Leben bei Fehlschlägen schwer machen und die Gefahr von hohen Nummern bedeuten.

Das Gelände ist aufgrund seiner Küstennähe leicht hügelig, mitten in einer Sanddünenlandschaft. Daher gibt es auf den Löchern einige blinde Schläge, bei denen man die Linien kennen muss. Sollte es windig werden, helfen die passenden Shapes, um den Ball auf dem Fairway zu halten und optimal auf den kleinen, ondulierten Grüns zu platzieren.

Mir kommt es sehr entgegen, dass die Grüns auch diese Woche wieder keinen Grain aufweisen. Ein ordentliches Scoring verlangt hier, obwohl sich der Platz ziemlich kurz spielt, definitiv nach einer guten Strategie und einem klar denkenden Kopf.

Die drei Par5s sind alle erreichbar und bieten gute Birdiechancen. Doch auch hier gilt es aufzupassen, sonst kann aufgrund der Büsche schnell ein ärgerlicher Schlagverlust auf der Karte stehen. Insgesamt sollte man hier die Fairways treffen und man braucht ganz besonders gute Wedges und kurze Eisen, um vorne dabei zu sein. Der Platz spielt sich tricky, lässt sich aber nicht zuletzt auch aufgrund der ordentlichen Wettervorhersage gut bewältigen. Ganz besonders, wenn er nicht durch auffrischenden Wind verteidigt wird.

Die Fakten im Überblick:

  • Inland-Links-Kurs
  • spielt sich sehr weich
  • enge Fairways
  • kleine, ondulierte Grüns
  • Ginsterbüsche gefährlich
  • Par-5-Bahnen alle erreichbar
  • Gute Scores, wenn wenig Wind
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