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Kleines ABC zum Golfeinstieg

Erste Schritte
 

Wenn Sie sich für Golf interessieren oder sogar aktiv mit dem Golf spielen beginnen, werden Ihnen sicherlich einige Begriffe "spanisch" vorkommen. Die wichtigsten Begriffe erklären wir Ihnen in unserem Einsteiger-ABC.

Das kleine Golf-ABC für Einsteiger

Ausrüstung
Caddie-Raum
Clubhaus
Clubsekretariat
DGV-Platzreife
Driving Range
Golfanlage
Golfbälle
Golfclub
Golfschule
Green Fee
Pro-Shop
Putting Green
Schnupperkurs
Sportliche Kleidung
Startzeit

Ausrüstung: Als Anfänger können Sie sich die Ausrüstung zunächst vor Ort auf der Golfanlage leihen. Beim Schnupperkurs und in der Golfschule werden Ihnen Schläger und Bälle sowieso kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie benötigen lediglich sportliche Kleidung und – je nach Wetter – wasserdichte Schuhe.

Caddie-Raum: Mitglieder eines Golfclubs können Ihre Golfausrüstung im Caddie-Raum einschließen, damit Sie diese nicht jedes Mal hin und her transportieren müssen. Der Begriff leitet sich von Caddie ab, der Bezeichnung für die Person, die den Golfer auf seiner Golfrunde begleitet, seine Tasche trägt und ihn berät (so wie zum Beispiel Will Smith im Film „Die Legende von Bagger Vance“ für Matt Damon).

Clubhaus: Das Clubhaus ist das gesellige Zentrum einer Golfanlage. Hier finden Sie in der Regel die Gastronomie, die Umkleideräume und das Clubsekretariat.

Clubsekretariat: Der Betrieb einer Golfanlage ist sehr aufwändig. Zu den wichtigsten Aufgaben der Mitarbeiter des Clubsekretariats gehört es, die Startzeiten der Golfspieler zu koordinieren. In der Regel starten alle zehn Minuten Gruppen von bis zur vier Spielern (Fachbegriff: Flight) zu einer Golfrunde. Ein solcher zeitlicher Abstand ist notwendig, damit es unterwegs nicht zu einem „Stau“ auf dem Platz kommt. Im Clubsekretariat bezahlen clubfremde Spieler zudem ihre Spielgebühr (Fachbegriff: Green Fee) und können Marken (Fachbegriff: Token) für die Driving Range kaufen.

DGV-Platzreife: Die DGV-Platzreife ist auf den meisten Golfanlagen Bedingung, um dort spielen zu dürfen. Sie ist der Nachweis, dass ein Golfspieler die Golfregeln beherrscht und in der Lage ist, zügig zu spielen. Gerade am Wochenende, wenn die Golfplätze voll ausgelastet sind, würde es den Spielfluss sehr beeinträchtigen, wenn Anfänger ohne Regelkenntnis und ohne grundlegende Spieltechnik auf die Runde gehen würden. Die DGV-Platzreife erwirbt der Golfer bei seinem Golflehrer. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil (Multiple-Choce-Test) sowie einem praktischen Prüfung auf dem Platz. Alle Informationen zur DGV-Platzreife haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Driving Range: Auch für einen Golfer heißt es: üben, üben, üben! Um weite Schläge zu trainieren, geht der Golfer auf die sogenannte Driving Range. Am Ballautomaten „zieht“ sich der Golfer dafür Bälle. Nach Einwurf einer Ballmarke (Fachbegriff: Token) bzw. mittels einer Chipkarte – beides ist im Clubsekretariat erhältlich – füllt der Golfer einen Eimer mit Übungsbällen und sucht sich einen freien Platz auf der Driving Range. Die Bälle werden auf eine freie Fläche geschlagen, wo sie später von einem Mitarbeiter der Golfanlage mit einem speziellen Fahrzeug aufgesammelt werden. Die Driving Range dient nicht nur dem Training, sondern wird von den Golfern auch vor dem Start auf die Golfrunde zum „Einschlagen“ besucht.

Golfanlage: Zur Golfanlage gehört mehr als der Platz allein. Es gibt das Clubhaus, das Clubsekretariat, die Driving Range, die Putting Greens, die Golfschule, den Pro-Shop, den Caddie-Raum und, und, und…

Golfbälle: Golfball ist nicht gleich Golfball. Abgesehen davon, dass wie in allen Sportarten viele verschiedene Marken und Modelle mit verschiedenen Eigenschaften angeboten werden, besteht der wesentliche Unterschied darin, dass es Übungsbälle und Spielbälle gibt. Die Bälle, die auf der Driving Range für das Trainieren der langen Schläge benutzt werden, sind nicht für den Golfplatz gedacht. Für die Golfrunde selbst benötigt jeder Spieler seine eigenen Bälle, die er zum Beispiel im Pro-Shop kaufen kann.

Golfclub: Die meisten Golfplätze in Deutschland werden von Golfclubs betrieben, also von Vereinen. Da die Instandhaltung eines Golfplatzes sehr teuer ist (durchschnittlich mehr als 900.000 Euro pro Jahr) müssen die Mitglieder einen Jahresbeitrag leisten, um auf dem Platz spielen zu können. Golfer, die auf einem „fremden“ Golfplatz spielen möchten, zahlen dort eine Nutzungsgebühr (Fachbegriff: Greenfee). Die meisten Golfclubs setzen voraus, dass Golfer, die auf ihrem Platz spielen möchten, Mitglied in einem Golfclub sind und die DGV-Platzreife besitzen. Die Bezeichnung Golfclub wird häufig als Synonym für Golfanlage verwendet.

Golfschule: So wie Sie das Skifahren in der Skischule und das Auto fahren in der Fahrschule lernen, so lernen Sie das Golfspielen am schnellsten und besten mit Unterricht in der Golfschule. Entweder buchen Sie separate Trainerstunden beim Golflehrer (Fachbegriff: Teaching Pro, also lehrender Profi) oder sie entscheiden sich für einen Kurs mit festen Trainingsterminen in der Kleingruppe. Sobald der Lehrer davon überzeugt ist, dass Sie reif für den Golfplatz sind, nimmt er Ihnen die Prüfung zur DGV-Platzreife ab. Häufig bieten Golfschulen Komplettpakete mit praktischem und theoretischem Unterricht an, der mit einer Platzreifeprüfung endet.

Green Fee: Wer in einem anderen als seinem Heimatclub, in dem er Mitglied ist, Golf spielen möchte, zahlt dafür eine Spielgebühr. Die nennen die Golfer Green Fee. 

Pro-Shop: Auf fast allen Golfanlagen gibt es ein Geschäft, in dem Sie Golfzubehör und Kleidung kaufen können. Diesen nennt man in der Golfsprache Pro-Shop.

Putting Green: Das Putting Green gehört wie die Driving Range zu den Übungsflächen auf einer Golfanlage. Hier trainieren die Golfer das Putten, also das Einlochen des Balls.

Schnupperkurs: Fast jeder Golfclub bietet regelmäßig Schnupperkurse an. Diese finden meistens am Wochenende statt und dauern in der Regel zwei Stunden. In einigen Clubs sind die Kurse kostenlos, in anderen wird eine geringe Teilnahmegebühr erhoben, von der die Trainer bezahlt werden. Mehr als 20 Euro pro Person sollte der Kurs aber nicht kosten. Einmal pro Jahr veranstaltet der DGV in Zusammenarbeit mit rund 350 Golfanlagen den Golferlebnistag. An diesem Tag können sich alle, die sich für das Golfspielen interessieren, auf der Golfanlage umschauen und völlig unverbindlich und kostenlos die ersten Bälle schlagen.

Sportliche Kleidung: Nein, es müssen definitiv keine karierten Hosen sein! Man lässt Sie in der Regel auch mit Jeans auf den Golfplatz. Da das aber nicht besonders bequem ist (welchen Sport betreibt man schon in Jeans, abgesehen von Rodeo-Reiten), sollten Sie besser Kleidung wählen, die Ihnen ein wenig Bewegungsfreiheit lässt. Für die Füße empfehlen sich für den Anfang normale Sportschuhe oder Sneaker. Eigentlich ist es auch völlig egal, was Sie anziehen – Hauptsache Sie fühlen sich wohl darin!

Startzeit: Eine Runde Golf über 18 Löcher kann einige Stunden dauern. Damit niemand lange warten muss, bis er spielen kann, können (müssen) die Golfer im Clubsekretariat feste Startzeiten buchen. Zur entsprechenden Uhrzeit starten die Golfer dann – in der Regel in einer Gruppe von vier Personen – auf die Runde.

Ein vollständiges Golf-Lexikon mit Begriffen von A (Abschlag) bis Z (Zählspiel) finden Sie hier

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