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Golfeinstieg: Fragen & Antworten

Erste Schritte
 

Fast jeder, der sich für das Golfspielen interessiert, stellt sich dieselben Fragen. "Muss ich Mitglied in einem Golfclub sein, um Golf zu spielen?", "Wo gibt es öffentliche Golfanlagen?" oder "Was ist eigentlich die Platzreife?" In unseren FAQs beantworten wir diese und viele weitere häufig gestellte Fragen zum Golfeinstieg.

Muss ich Mitglied in einem Golfclub sein, um Golf spielen zu können?
Ja und nein. Es gibt Plätze (in der Regel Kurzplätze), auf denen jeder gegen Gebühr spielen darf. Für fast alle „richtigen“, also 18-Loch-Golfplätze, ist es aber erforderlich, dass Sie Mitglied in einem Golfclub sind und die DGV-Platzreife erworben haben. Öffentliche Plätze können Sie hier suchen.

Wo finde ich eine Golfanlage in meiner Nähe?
Da sind Sie hier genau richtig! Nutzen Sie unsere praktische Suchfunktion, um eine Golfanlage in Ihrer Nähe zu finden.

Wo finde ich eine öffentliche Golfanlage in meiner Nähe?
Um sich öffentliche Plätze in Ihrer Nähe anzeigen zu lassen, nutzen Sie die Suchfunktion der Vereinigung clubfreier Golfspieler.

Was kostet Golfspielen?
Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Da der Betrieb einer Golfanlage pro Jahr durchschnittlich mehr als 900.000 Euro kostet und kaum mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, ist Golfspielen nicht zum Nulltarif möglich. Eine Tageskarte für einen 6-Loch-Kurzplatz gibt es aber schon ab 10 Euro. Die Kosten für eine Mitgliedschaft im Golfclub sind von Club zu Club sehr verschieden, weshalb es schwer möglich ist, konkrete Zahlen zu nennen. Viele Clubs bieten heute unterschiedliche Mitgliedschaftsmodelle für Einsteiger bzw. Viel- und Wenigspieler an. Als Gastspieler auf einem fremden Club oder als VcG-Mitglied bezahlen Sie in Deutschland eine durchschnittliche Nutzungsgebühr („Greenfee“) von etwa 40 bis 50 Euro für eine Golfrunde über 18 Löcher. Doch auch hier gibt es natürlich große Unterschiede, abhängig vom jeweiligen Club, der Uhrzeit oder dem Wochentag. Eine halbe Golfrunde über neun Löcher ist entsprechend günstiger.

Was ist die Platzerlaubnis/DGV-Platzreife?
Auf den meisten Golfanlagen ist die DGV-Platzreife Voraussetzung, um dort spielen zu dürfen. Die Platzreife ist Ihr Nachweis, dass Sie zügig und entsprechend der Golfregeln spielen können. Detaillierte Informationen zur DGV-Platzreife haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wozu benötige ich eine Platzerlaubnis/DGV-Platzreife?
Zur Freude des DGV und der Golfanlagenbetreiber nimmt die Zahl der Golfspieler in Deutschland seit Jahren stetig zu. Inzwischen sind schon über 600.000 Golfer in einem Club aktiv. Klar, dass es da insbesondere am Wochenende schon mal voll werden kann auf dem Golfplatz. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren, starten die Golfer deshalb mit zeitlichem Abstand auf die Golfrunde. Damit es trotzdem nicht zum „Stau“ auf dem Platz kommt, ist es nötig, dass jeder Golfspieler sicher und zügig spielen kann (und die Golfregeln beherrscht!). Die DGV-Platzreife ist der Nachweis, dass der Golfspieler dazu in der Lage ist. Wie Sie die Platzreife erlangen erklären wir Ihnen hier.

Kann ich mit der DGV-Platzreife auf jedem Golfplatz spielen?
Die DGV-Platzreife wird auf nahezu allen deutschen Plätzen anerkannt. Ein Anrecht erwerben Sie durch die DGV-Platzreife aber nicht. Informieren Sie sich in jedem Fall vorher beim entsprechenden Club, ob Gastspieler willkommen sind, ob eine Mindestspielstärke (Handicap) vorausgesetzt wird oder ob es andere Einschränkungen gibt – vielleicht wird ja gerade an dem Tag, an dem Sie golfen möchten, ein Turnier ausgerichtet und der Platz ist gesperrt. Informationen zu fast allen Golfclubs finden Sie im Golfguide auf der Website www.golf.de. Neben der DGV-Platzreife ist auf den meisten deutschen Golfanlagen auch eine Mitgliedschaft in einem Golfclub Voraussetzung, um spielen zu können. 

Gibt es Golfanlagen, auf denen ich ohne Platzreife spielen kann?
Ja, die gibt es. Nutzen Sie die Suchfunktion der VcG, um solche Plätze in Ihrer Nähe zu finden.

Benötige ich eine eigene Ausrüstung, um Golf zu spielen?
Am Anfang nicht, später schon. Für den Schnupperkurs und auch beim Golfunterricht werden Ihnen vom Club beziehungsweise von der Golfschule alle nötigen Utensilien (Schläger, Bälle) zur Verfügung gestellt. Theoretisch können Sie sich auch später, wenn Sie ohne Golflehrer spielen möchten, die Schläger beim Club leihen – doch das ist natürlich nicht besonders praktisch und geht auf Dauer auch ins Geld. Unsere Tipps zum Thema Ausrüstung finden Sie hier.

Wofür benötige ich den DGV-Ausweis?
Der DGV-Ausweis dient als Nachweis für Ihre Mitgliedschaft bzw. Spielberechtigung in einem dem DGV angeschlossenen Golfclub. Er wurde im Jahr 1992 eingeführt und hat die früher vielfach ausgegebenen individuellen Mitgliedskarten abgelöst. Auf den meisten Golfanlagen ist die Mitgliedschaft in einem anderen Golfclub oder in der VcG Bedingung, um dort spielen zu dürfen.

Habe ich mit einem DGV-Ausweis Spielrecht auf allen Golfanlagen in Deutschland?
Klares Nein. Jeder Golfclub genießt auf seiner Anlage Hausrecht und entscheidet selbst, wer spielen darf und wer nicht. Ein Anrecht, auf jedem Golfplatz in Deutschland spielen zu dürfen, erwerben Sie weder durch die DGV-Platzreife noch gewährt Ihnen dieses der DGV-Ausweis.

Kann ich das Golf spielen auch im Urlaub erlernen?
Natürlich! Gerade für Anfänger ist ein Golfurlaub die ideale Möglichkeit, um in entspannter Atmosphäre in den Golfsport hineinzuschnuppern oder einen Platzreifekurs zu belegen. Immer mehr Clubs und Tourismusregionen in Deutschland schließen sich zusammen und bieten attraktive Kombinationen von Golf, Wellness und ausgezeichneten Hotels an. Wenn Sie einen Golfkurs im Ausland belegen, müssen Sie in Deutschland in der Regel noch die Platzreifeprüfung ablegen, um mit der DGV-Platzreife ihre „Eintrittskarte“ für das Golfspielen in Deutschland zu erwerben.

Was ist eine Fernmitgliedschaft?
Manche Golfanlagen verkaufen Mitgliedschaften an Personen, die so weit von der Anlage entfernt wohnen, dass Sie vermutlich sowieso nicht zum Spielen dorthin fahren. Sie bieten diese Mitgliedschaften deshalb sehr günstig an. Da nicht alle Golfclubs in Deutschland mit dieser Praxis einverstanden sind, müssen Inhaber einer Fernmitgliedschaft auf einigen Golfanlagen eine höhere Nutzungsgebühr („Greenfee“) bezahlen als Gastspieler, die reguläres Mitglied in einem anderen Golfclub sind.

Bin ich als Golfspieler versichert?
Der Deutsche Golf Verband e. V. hat vorgesorgt. Alle Golfspieler, die auf deutschen, dem DGV angehörigen Golfanlagen den Golfsport ausüben, sind über die so genannte DGV-Golferhaftpflichtversicherung versichert.  Diese gilt nicht nur für Schäden, die ein Golfspieler „auf der Runde“ verursacht, sondern auch bereits beim Schnupperkurs auf der Driving Range. Die Versicherung greift beispielsweise dann ein, wenn ein abirrender Golfball nach dem Schlag eine Person oder Sache beschädigt. Sie kann dann in Anspruch genommen werden, wenn keine eigene private Haftpflichtversicherung besteht oder diese die Schadenregulierung ablehnt. Golfspieler, die einem DGV-Mitglied angehören, sind darüber hinaus auch auf ausländischen Golfplätzen versichert.

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