Bild Information: Alle Eisen 2018: Die neuen Präzisionswerkzeuge von TaylorMade, Titleist und Co. (Photo by Golf.de)

Alle Eisenmodelle für 2018

Test und Kaufberatung
 

Ein Überblick über die aktuellen Eisen von Mizuno, Titleist und Co.


Dieses Mal konzentrieren wir uns auf die Schläger, mit denen Sie nach dem Putter vermutlich die meisten Schläge ausführen, den Eisen. Die großen, aber auch kleineren Unternehmen präsentieren in regelmäßigen Abständen ihre neuesten Produkte, an deren Verbesserung die Entwickler teils mehrere Jahre gesessen haben.

Lesen Sie auch: Ein Überblick über die aktuellen Driver von Callaway, TaylorMade und Co.

Für alle Spielstärken haben die Hersteller für 2018 ihr Portfolio erweitert und präsentieren teilweise bis zu sieben Eisenmodelle. Dabei den Überblick zu behalten, ist mit Sicherheit nicht einfach. Deshalb möchten wir Ihnen helfen, den Überblick zu behalten. Für Anfänger, höhere Handicaps und Spieler mit niedrigen Schwunggeschwindigkeiten haben sich die Hersteller in erster Linie leicht zu erzielende Länge auf die Fahnen geschrieben. Dies erreichen sie alle durch möglichst große Schlägerköpfe, die es erlauben, den Schwerpunkt tief zu positionieren.

Für die nötige Länge sorgen die abermals gestärkten Lofts. Was früher von den reinen Zahlen ein Eisen 5 war, entspricht in modernen Max-Game-Improvement-Eisen einer 7. Durch die verbesserte Positionierung des Schwerpunkts spielen sich die Eisen aber nicht so schwer wie früher und erzeugen trotz der geringeren Schlagflächenneigung einen hohen Ballflug. Dennoch verzichtet man bei dieser Art Eisen auf die nötige Kontrolle - über Spin - bei den Schlägen ins Grün. Wer aber nach maximaler und leicht zu erreichender Länge sucht, wird bei den Eisenmodellen M CGB (TaylorMade), G700 (Ping) und Rogue X (Callaway) fündig.

Aber auch für bessere Spieler war die Auswahl selten so groß wie in diesem Jahr. Seien es die Eisen der P700-Serie (TaylorMade), die 718er Serie von Titleist oder die Blade-Modelle X-Forged und Apex MB (Callaway). Sie alle bieten ein schlankes Design und den Fokus auf maximales Feedback und ein Höchstmaß an Kontrolle. Spielkomfort sollte man von diesen Players-Eisen allerdings nicht erwarten. Wer eine Mischung aus den beiden Welten sucht, hat eine schier unendlich große Auswahl an Modellen. Allein für 2018 stellen wir Ihnen 23 Modelle aus der Kategorie der Distanz- oder Game-Improvement-Eisen von den großen und kleineren Herstellern vor.

Alle Eisen für 2018

Wir stellen Ihnen die neuen Präzisionswerkzeuge der großen und kleineren Hersteller im Kurzporträt vor und unterscheiden dabei grundsätzlich zwischen drei Kategorien:

  1. Max Game Improvement-Eisen (maximale Spielunterstützung)

Diese Eisen sind auf maximale Fehlerverzeihung ausgelegt, dafür verzichten Sie allerdings auf das satte Gefühl und die Schlagkontrolle. Sie eignen sich besonders für Anfänger und Golfer mit niedrigeren Schwunggeschwindigkeiten.

  1. Distanz-/ oder Game Improvement-Eisen (Länge und Kontrolle)

Diese Eisen sprechen die meisten Golfer - vom Anfänger bis zum Profi - an. Sie bieten meist eine etwas geringere Fehlerverzeihung, dafür eine etwas sportlichere Optik mit schmalerer Linienführung und mehr Gefühl im Treffmoment. Die Modelle sind für alle Handicap-Klassen geeignet.

  1. Players/Tour-Eisen (maximale Kontrolle)

Diese Eisen sind für die besten Golfer der Welt entwickelt. Sie verlangen eine gefestigte Technik und bieten die geringste Fehlertoleranz. Dafür bieten sie eine puristische Optik, kompromissloses Feedback und maximale Kontrolle - ob hoch oder flach, mit Links- oder Rechtskurve - für hohe Schwunggeschwindigkeiten.

Und jetzt viel Spaß mit unserer Übersicht der neuesten Eisenmodelle für 2018:

Seien Sie bei der Kategorisierung nicht zu streng. Nur weil Sie ein niedriges Handicap haben, heißt das nicht, dass Sie mit Max Game Improvement-Eisen an der falschen Adresse sind. Genauso natürlich auch umgekehrt. Am Ende geht es darum, dass Sie sich mit Ihren Eisen wohl fühlen und die Performance stimmt. Dafür ist es wichtig, dass vor allem der Schaft zu Ihrem Schwung passt und die Längenunterschiede zwischen den einzelnen Eisen gleichmäßig sind (Gapping). Der einzige Weg, um die perfekte Kombination für Ihr Spiel zu finden, führt dabei über ein professionelles Fitting, bei dem Sie aus einer Vielzahl von Köpfen und Schäften anhand einer Launch-Monitor-Analyse das richtige Setup für sich finden.

'Es muss nicht immer ein Stahlschaft sein', empfiehlt Andreas Nottebaum 'Bei Eisen kommt es nicht nur auf Länge an', sagt Steve Pelisek von Titleist Die neuen Weitenjäger für 2018: Alle Driver von Callaway, TaylorMade und Co.

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