Bild Information: Driver-Köpfe des Ping G400 Max (Photo by Ping Golf)

Fünf Driver für bessere Spieler

Test & Kaufberatung
 

Diese fünf Modelle heben 2018 Ihr Spiel auf die nächste Stufe.


"Drive for Show, Putt for Dough", lautet ein altbekanntes Sprichwort auf den Golfplätzen dieser Welt. Frei übersetzt bedeutet der Spruch soviel wie "Ein langer Drive ist zwar schön, aber der Score entscheidet sich auf dem Grün." Und auch wenn sich dahinter viel Wahrheit verbirgt; seien wir doch einmal ehrlich: Wer wünscht sich nicht, dass seine Abschläge weit und vor allem gerade fliegen?

Unser Equipment-Experte Marco Burger von HIO Fitting hat auf der PGA Merchandise Show 2018 in Orlando alle aktuellen Driver-Modelle geschlagen und gibt Ihnen einen Überblick über fünf Driver, die vor allem guten Spielern liegen sollten. Neben dem Low-Spin-Charakter geht es versierten Golfern vor allem darum, den Ballflug nach ihren Wünschen gestalten und den eigenen Ansprüchen anpassen zu können.

Da kommen die neuesten Modelle von TaylorMade und Cobra Golf wie gerufen. Aber auch ein Driver, den man als guter Golfer eher nicht auf dem Schirm hätte, schafft es in die Top 5 unseres Fachmanns. 

Fünf Driver 2018 für gute Golfspieler

Die fünf Driver im Überblick
  Cobra King F8+ Ping G400 PXG 0811X TaylorMade M3 TourEdge Hot Launch 3
für Linkshänder Ja Ja Ja Ja Ja
Verstellbar Loft, Gewicht Loft Loft, Gewicht Loft, Gewicht Loft
Lofts (Grad) 8 bis 11 8 bis 11,5 7,5 bis 13,5 8,5 bis 12 8,5 bis 12,5
Custom-Schäfte gegen Aufpreis gegen Aufpreis Ja Ja gegen Aufpreis
Preis (UVP) 429 Euro 469 Euro 850 Euro 579 Euro 199 Euro

Cobra King F8+: Der Neue
Die erste CNC gefräste Schlagfläche auf dem Driver-Horizont - der King F8+ zeichnet sich durch eine hochpräzise Schlagfläche in punkto Loft und Wölbung (Bulge & Roll) aus. Das ermöglicht es, genau den Loft zu erhalten, der auch auf dem Schläger notiert ist - Cobra minimiert Fehlertoleranzen auf ein Minimum. Der sportliche Driver produziert einen angenehm dumpfen Sound und gibt ein direktes Feedback. Vielleicht nicht beabsichtigt, aber ein geniales Feature sind die klar sichtbaren Ballabdrücke auf der Schlagfläche. Impact-Tapes waren gestern - mit dem King F8+ geht das automatisch. Am Ende bleibt die Qual der Wahl, ob Karbon-Look in Schwarz oder das von Audi bekannte Nardo-Grau.

PXG 0811X: Der Exklusive
PXG hat in dem Flagschiff des Unternehmens, analog zur Technologie in den Eisen, das Honigwaben-Insert verbaut. So kann Gewicht gezielt reduziert werden und die Rückmeldung wird durch einen dumpfen Sound präziser. Die Karbon-Krone spart fast 14 Gramm ein, sodass durch individuelle Anordnung der kleinen Gewichte an der Sohle verschiedene Ballflüge erzielt werden können (Draw, Fade, Flach, Hoch). Zudem bietet PXG den Kopf in zwei Gewichtsklassen an - bei einem Fitting lässt sich also nahezu alles perfekt auf Technik und Körper einstellen. Nur das nötige Kleingeld muss man eben mitbringen. In jedem Fall ist der PXG komfortabel zu spielen - der Trend zu fehlerverzeihenden Drivern setzt sich wohl langsam durch.

TaylorMade M3: Der Verdrehte
Twist-Face-Technologie heißt es im Hause TaylorMade. Die gekrümmte Schlagfläche soll die Ausprägung von Miss-Hits oben an der Spitze und unten an der Hacke minimieren. Mehr Loft an der Spitze erhöht den Backspin und soll vor dem gefürchteten Snap Hook schützen. Weniger Loft an der Hacke soll auch den Slicern ein wenig mehr Roll bringen. Teilt man eine Leidenschaft für die M-Serie des Autoherstellers BMW, könnte nicht nur die Performance sondern auch der gewohnte Karbon-Look begeistern. Der sehr sportliche Driver ist nichts für den Hobbygolfer, sondern speziell für den besseren Spieler, der nach wenig Backspin, einer flacheren Flugbahn und mehr Länge sucht. Dabei muss ein wenig Komfort geopfert werden - Länge und Sicherheit wiedersprechen sich ja bekanntlich.

Weitere Informationen zum TaylorMade M3 Driver finden Sie hier

Ping G400: Der Alleskönner
Ping bringt mit dem G400 und seinen Varianten wieder Schwung in das sportliche Segment. Der G400 überzeugt durch einen stabilen Ballflug, welche u.a. auf das hohe Massenträgheitsmoment zurückzuführen ist. Das Gefühl im Treffmoment ist satt und der Ballflug hoch. Definiert man im Fitting die ideale Loft-Einstellung und generiert wenig Backspin, kann man mit dem G400 nicht nur das Fairway treffen sondern auch Meter machen. Die vier verschiedenen Kopfvarianten (G400, G400 Max, G400 LST, G400 FST) bieten genug Spielraum, um dem Bedürfnissen der unterschiedlichen Spierlertypen gerecht zu werden. 

Weitere Informationen zum Ping G400 Driver finden Sie hier

TourEdge HotLaunch 3: Der Außenseiter
Überraschungskopf der größten Golfmesse der Welt war das Schnäppchen vom amerikanischen Hersteller TourEdge. Hier wurde auf jeglichen Schnickschnack verzichtet und in Performance investiert. Der Driver zeichnet sich durch einen metallischen Sound und eine enorme Fehlerverzeihbarkeit aus. Eigentlich speziell für Spieler mit Tendenz zum Slice konzipiert, erzeugte er auch bei höheren Schwunggeschwindigkeiten durchaus überzeugende Werte. Nicht nur für Slicer und Spieler, die nicht gern an ihrem Driver rumfummeln, ist der HotLaunch 3 ein echtes Preis-Leistungs-Wunder für 2018.

Der perfekte Dreh: Was bringen verstellbare Gewichte beim Driver wirklich? Langer Schaft = Lange Drives? 'Das muss nicht sein', sagt Andreas Nottebaum 'Schaftgewicht ist das A und O für Länge und Präzision', sagt Marco Burger

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