Bild Information: Nahaufnahme der Schlagfläche eines Wedges (Photo by Callaway Golf)

Fünf für rund ums Grün

Test & Kaufberatung
 

Diese fünf Wedges bringen 2018 Ihr Kurzspiel in Topform.


Uns ist durchaus bewusst, das Wedges längst nicht so sexy sind wie etwa ein neuer Driver. Weite Abschläge sind nun einmal viel spektakulärer als ein Chip oder Pitch, der nur irgendwie aufs Grün gespielt werden muss. Doch eben Letzteres spart Ihnen langfristig Schläge. Denn ein Chip oder Pitch wird eben nicht nur irgendwie aufs Grün gespielt, sondern sollte im Idealfall mit dem Ziel vor Augen gespielt werden, den Ball zu lochen. Oder zumindest, ihn möglichst in die Nähe zu bringen.

Aber auch bei vollen Schlägen aus unter 100 Metern kommen Wedges - egal, ob als Teil des Eisensatzes oder separat gekaufte Schläger - zum Einsatz und müssen damit aus allen möglichen Lagen funktionieren. Sei es vom Fairway, aus dem Sand, dem Semi-Rough oder dem tiefen Kraut rund ums Grün.

Aus all diesen Situationen kommt es selten darauf an, möglichst weit zu schlagen sondern präzise und wiederholbar. Wir stellen Ihnen fünf Wedges für die kommende Spielzeit vor, die Ihnen dabei helfen sollen, kontrolliert den Ball ans Loch zu spielen.

Sieben grundlegende Punkte, auf die Sie beim Kauf von Wedges achten sollten.

Fünf Wedges für 2018

Die fünf Wedges im Überblick
  Mack Daddy 4  Vokey Design SM7 Milled Grind Hi-Toe Glide 2.0 Stealth CBX Cavity Back
für Damen Ja Ja Ja Ja Ja
für Linkshänder Ja Ja Ja Ja Ja
Loft-Bounce-Optionen 21 23 3 17 8
Finishs Chrom, Schwarz Chrom, Gebürstet, Schwarz Bronze Schwarz Chrom
Preis (UVP) 169 Euro 169 Euro 179 Euro 159 Euro 139

Callaway Mack Daddy 4: Das Bissige
Zwischen den 16 Haupt-Grooves der Mack Daddy 4-Wedges hat Callaway in einem speziellen Fräsprozess jeweils drei winzige Metallleisten positioniert - insgesamt 68 sogenannter Micro-Grooves. Dadurch erzeugen die MD4s im Treffmoment 84 Kontaktpunkte mit dem Golfball und sollen dadurch maximalen Spin bei jedem einzelnen Schlag erzeugen. Um dem Trend immer leichter werdender Schäfte in Eisensätzen gerecht zu werden, verwendet Callaway in den MD4-Wedges einen 115 Gramm leichten Dynamic-Gold-Schaft von True Temper, der knapp 20 Prozent weniger wiegt als die bisher eingesetzten Wedge-Schäfte.

Weitere Informationen zu den Callaway Mack Daddy 4 Wedges finden Sie hier.

Titleist Vokey Design SM7: Der Dauerbrenner
Aus dieser engen Zusammenarbeit zwischen dem Wedge-Guru Bob Vokey und der Weltelite entstand die siebte Generation der bekannten und beliebten "Vokey Design Spin Milled"-Wedges. Was an den Schlägern neu ist? Zum einen soll das Konzept des "Progressive Center of Gravity" weiterentwickelt worden sein, um einen nahtlosen Übergang zu den kurzen Eisen zu ermöglichen. Außerdem gibt es ein herausstechendes Finish sowie einen neuen Sohlenschliff für weiche Böden und steile Schwinger ("Digger").

Weitere Informationen zu den Vokey Design SM7 Wedges finden Sie hier.

TaylorMade Milled Grind Hi-Toe: Liebling der Tour-Spieler
Sowohl Dustin Johnson als auch Jon Rahm und Justin Rose haben das Wedge mit der hochgezogenen Spitze in ihre Taschen aufgenommen. Das Konzept wurde im vergangenen Jahr bereits von Callaway vorgestellt (PM Grind) und von TaylorMade aufgegriffen. Durch den höheren Schwerpunkt soll eine flachere Flugkurve mit mehr Spin erzeugt werden; eine Kombination, die gerade den besten Spielern der Welt sehr entgegen kommt. Die über die gesamte Schlagfläche verlaufenden Grooves erhöhen die Vielseitigkeit und ermöglichen eine noch größere Schlagvielfalt.

Ping Glide 2.0 Stealth: Der Softie
Hergestellt aus 8620 Karbonstahl, sollen die Glide 2.0 Stealth-Wedges von Ping ein extrem weiches Feedback im Treffmoment erzeugen. Gleichzeitig sorgt eine spezielle Oberflächenbehandlung dafür, dass die Langlebigkeit der Grooves merklich verbessert wurde. Das tiefschwarze QBQ-Finish (Quench/Polierung/Quench) sorgt für einen optisch kleineren Schlägerkopf und reduziert störende Glanzeffekte bei direkter Sonneneinstrahlung. Ein zusätzliches, halbes Groove in den Wedges mit höherem Loft (ab 56 Grad) soll bei Chips und Pitches mehr Spin und damit Längenkontrolle verleihen.

Weitere Informationen zu den Ping Glide 2.0 Wedges finden Sie hier

Cleveland CBX Cavity Back: Das Spielbare
"Warum gibt es Eisen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis, bei Wedges aber stets nur eine Ausführung?" Diese Frage hat sich Cleveland Golf gestellt und kam zu dem Schluss, dass es Zeit wird, dies zu ändern. Bei der Entwicklung der CBX Cavity-Back-Wedges legte der Hersteller Wert auf maximale Spielbarkeit und hohe Fehlerverzeihung. Ein großes Cavity im Rücken des Schlägers verlagere einen großen Teil des Schlägerkopfgewichts in die Ränder und sorge damit für gleichmäßigere Ergebnisse; genau wie bei baugleichen Eisen.

Sieben Fragen, die Sie sich beim Kauf von Wedges stellen sollten Golf.de im Selbstversuch: Wedge-Fitting bei Titleist in OPEN.9

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