Bild Information: Getestet von Golf.de: TaylorMade M4 Driver 2018 (Photo by Golf.de)

TaylorMade M4 Driver im Golf.de Test

Ausrüstung
 

Mit der Twist-Face-Technologie will TaylorMade den Drivermarkt revolutionieren. Golf.de sagt Ihnen, was Sie von den Modellen M4 und M4 D-Type erwarten können.

Das sagt der Hersteller: Der M4 komplettiert TaylorMades Angebot an Drivern um ein extrem fehlerverzeihendes Modell, dessen Hauptaugenmerk auf möglichst langen und geraden Abschlägen liegt. Im Gegensatz zum M3 verzichtet der M4 auf Verstellmöglichkeiten, nicht aber auf die revolutionäre Twist-Face-Technologie sowie die überarbeitete Speed Pocket (Hammerhead Slot) hinter der Schlagfläche. In Kombination soll das zu noch mehr getroffenen Fairways bei gleichzeitig größeren Weiten sorgen.

Die Geocoustic Technology kombiniert Geometrie (engl. Geometry) und Akustik (engl. Acoustics) und sorgt im M4 nicht nur dafür, dass der Schwerpunkt tief im Schlägerkopf platziert werden kann. Das sorgt für eine hohe Stabilität im Treffmoment und ein großes Maß an Spielkomfort. Zusätzlich sollen Designelemente in der Sohle dafür sorgen, dass der M4 mit einem außergewöhnlich guten Klang die Bälle weit die Spielbahnen hinunter befördern soll.

Zahlen & Fakten

  • Multimaterialkonstruktion mit Twist-Face-Technologie und Hammerhead Slot
  • Geocoustic für bessere Aerodynamik und schöneren Sound
  • als M4 sowie M4 D-Type (Draw)
  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Lofts von 8,5 (nur M4) bis 12 Grad
  • Standard-Schaft: Fujikura Atmos R (TM-Tuned 45 für Damen)
  • Preis (UVP): 449 Euro

TaylorMade M4 Driver im Golf.de Test

Während der Vorstellung im kalifornischen Carlsbad hatten wir die Gelegenheit, die neuen Technologien Twist Face und Hammerhead Slot im The Kingdom, der TaylorMade eigenen Driving Range, auf der sonst nur geladene Gäste und Tourspieler auf die neuen Produkte gefittet werden, auf die Probe zu stellen.

Natürlich waren wir besonders auf das Twist Face gespannt. Nicht nur auf die Performance, sondern auch auf die Optik in der Ansprechposition. Immerhin hat man sich über die Jahre an das Aussehen des Drivers im Setup gewöhnt. Auch wenn jedes Modell etwas anders aussieht, gibt es immer Parallelen, die sich über die Jahre nicht verändert haben; so etwa die Schlagfläche. Ein in sich verwundenes Schlägerblatt wie mit dem Twist Face hatten wir bislang aber noch nie gesehen.

Obwohl das Twist Face als "Revolution des Driver-Markts für 2018" angekündigt wurde, ist von der Besonderheit in der Ansprechposition nichts zu sehen. Zum Glück. Nur wer genau hinsieht und weiß, worauf er zu achten hat, kann die leichte Krümmung an Ferse und Spitze erkennen.

Deutlich schneller fällt dagegen das neue Farbkonzept auf. Das matte Weiß der vergangenen Jahre muss 2018 einem Silber weichen, in dessen perfekten Farbton die Designer von TaylorMade viel Zeit investiert haben sollen. "Es ist nicht einfach, ein Silber zu finden, das hochwertig wirkt, zur Karbonoptik passt und hinter dem Ball gut aussieht", erklärt Brian Bazzel, Vizepräsident der Produktentwicklung (Hölzer) bei TaylorMade. Am Ende ist es Geschmackssache, ob das matte Silber nun schöner ist als das ehemalige Weiß.

TaylorMade M4 Driver 2018 getestet von Golf.de

Ebenfalls Geschmackssache ist der neue Klang im Treffmoment. TaylorMade behauptet zwar, dass es ihnen mit Geocoustic gelungen sei, den Klang noch weiter zu verbessern, uns gefiel der Sound der M1 und M2 Driver aus 2017 allerdings besser. Der M4 hat wieder einen Schritt zurück gemacht und klingt im Treffmoment deutlich metallener und lauter als seine Vorgänger.

Genug zu Optik und Klang. Was ist mit der Leistung? Leider werden Sie auch mit dem M4 künftig nicht jedes Fairway treffen und nur noch Drives schlagen, die mit Leichtigkeit an der 300-Meter-Marke kratzen. Es steht zwar außer Frage, dass die Technologie funktioniert, allerdings werden Sie die Wirkung erst nach mehreren Runden sehen. Wenn Sie Buch darüber führen, wie viele Fairways Sie pro Runde treffen und in der Vergangenheit getroffen haben. Dann werden Sie erkennen, dass Sie das ein oder andere Fairway pro Runde mehr getroffen haben, dass Ihr schlechter Drive am sechsten Loch nicht ins Aus geslicet sondern im Rough-Streifen davor geblieben ist.

Das Twist Face spielt seine Stärken dann aus, je weiter Sie Ihre Bälle außerhalb der Mitte treffen. Genauso werden Sie den Effekt des Hammerhead Slots in der Sohle des Schlägerkopfs nicht bei Ihren besten Abschlägen erkennen. Sondern an Ihren schlechten. Dass Ihre guten Drives auf einmal deutlich weiter fliegen, ist aufgrund der Beschränkungen von R&A und USGA gar nicht möglich. Sie werden aber feststellen, dass Ihre schlechten Treffer an Ferse und Spitze nicht mehr ganz so viel an Länge einbüßen.

Spielern, die den Ball oft im rechten Rough suchen müssen oder im Aus verlieren, soll der M4 D-Type helfen. Das leicht geschlossenen Schlägerblatt sowie die Gewichtsverlagerung zur Ferse hin sorgen dafür, dass die Rechtskurve deutlich reduziert wird. Das heißt jetzt nicht, dass Sie mit ihm nie wieder einen Ball nach Rechts verlieren werden, aber die Wahrscheinlichkeit sinkt auf jeden Fall um einige Prozentpunkte. Wer also hin und wieder (oder auch öfter) den Slice einstreut, sollte den D-Type in Erwägung ziehen, er könnte den ein oder anderen verlorenen Ball verhindern. 

Unser Fazit: Der M4 und M4 D-Type von TaylorMade kann Ihre Drive-Statistiken mit den beiden neuen Technologien Twist Face und Hammerhead Slot durchaus verbessern. Allerdings werden Ihre besten Drives nicht auf einmal zehn oder gar 20 Meter weiter fliegen. Sie werden auch weiterhin nach Bällen im Rough suchen oder vom Tee nachladen müssen. Aber Ihre schlechten Drives werden nicht ganz so weit aus der Richtung gehen und weniger Länge verlieren als bisher. Allerdings brauchen Sie Geduld, um den Effekt zu sehen, aber Sie werden ihn sehen.

Design

Feedback und Sound

Anpassungsmöglichkeiten

Fehlerverzeihbarkeit

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

TaylorMade Twist-Face-Technologie: Was können Sie sich davon erwarten? TaylorMade M3 Driver 2018: Das neue Gesicht auf dem Driver-Markt

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