Bild Information: Fünf Driver für 2017 (Photo by Golf.de)

Fünf Driver für 2017

Kaufberatung
 

Wir haben uns die neuen Driver für 2017 angeschaut und fünf Modelle herausgesucht, die bei uns einen besonders guten Eindruck hinterlassen haben.

Leichtbau und verstellbare Gewichte stehen bei den Herstellern seit einigen Jahren ganz oben auf der To-Do-Liste für neue Driver. Mit leichten Materialien wie Karbon - gerade im oberen Teil des Schlägerkopfs (Krone) - kann der Schwerpunkt von Drivern besonders tief (und meist auch weit entfernt von der Schlagfläche) platziert werden. Das erhöht das Moment of Inertia (MOI), das Trägheitsmoment. Auf Deutsch: Der Schläger verzeiht unsaubere Treffer besser.

Fünf Driver für 2017

Die verschiebbaren Gewichte auf der Schlägerunterseite sowie ein verstellbares Hosel (zwischen Schlägerkopf und Schaft) machen es den Fittern immer einfacher, mit wenigen Handgriffen den Driver optimal auf den Kunden anzupassen. Selbst Tiger Woods stellte bei seinem Comeback - und der damit verbundenden Materialwahl - fest, wie viel sich in den letzten Jahren getan hat. "Als ich mich das letzte Mal intensiv mit dem Thema Driver beschätigt habe, standen wir mit mehr als zehn fertigen Schlägern auf der Range. Wenn mir keiner davon gefallen hat, haben wir uns am nächsten Tag wieder getroffen."

In der Vorbereitung auf die Hero World Challenge hat er zum ersten Mal einen Driver geschlagen, dessen Schaft nicht dauerhaft mit dem Kopf verklebt war. "Die verstellbaren Gewichte im Hosel und Schlägerkopf haben den ganzen Auswahlprozess verändert." Genau deshalb hat sich im vergangenen Jahrzehnt ein Trend deutlich herauskristallisiert: Auch wenn sich die Hersteller einen unerbittlichen Kampf um die Marktanteile liefern, stimmen sie in einer Sache alle überein: Ohne ordentliches Fitting kann der beste Driver nicht sein volles Potential ausschöpfen.

Titleist 917 D2 und 917 D3

Das sagt der Hersteller: Die neue Serie Titleist 917 stellt einen Meilenstein in der technischen Entwicklung von Golfschlägern dar - Länge in Verbindung mit maximalen Anpassungsmöglichkeiten. Die neuen Driver 917 D2 und 917 D3 verbinden tourbewährte Designs mit modernster Technik. Erstmals werden Schwerpunktgewichte zur individuellen Gewichtung von Draw oder Fade ohne jegliche Einbuße der Fehlerverzeihung eingesetzt.

Zahlen und Fakten: für Damen und Herren / 8,5 bis 12 Grad Loft / Schäfte von Aldila, Fujikura und Mitsubishi / UVP 549 Euro

Golf.de empfiehlt: Der erste Driver von Titleist mit verstellbaren Gewichten (SureFit CG) hört sich im Treffmoment nicht nur satt an, mit der passenden Einstellung gehen die Bälle auch richtig heiß vom Schlägerblatt. Kein Wunder, dass so viele Titleist-Spieler direkt gewechselt haben. Besonders gelungen: Das granitfarbene Finish, das dem Einheitsschwarz der vergangenen Jahre ein Ende bereitet. 

Callaway Fusion

Das sagt der Hersteller: Im Bereich der Fehlerverzeihung kann kein Callaway-Schläger dem Big Bertha Fusion das Wasser reichen. Der Hauptvorteil? Mehr Fehlerverzeihung bedeutet eine geradere Flugbahn bei unsauber getroffenen Bällen. Das Ergebnis: mehr Weite bei jedem Abschlag.

Zahlen und Fakten: nur für Herren / 9 bis 13,5 Grad Loft / Schäfte von UST und Mitsubishi / UVP 449 Euro

Golf.de empfiehlt: Das komplette Gegenteil zu den Titleist 917 Drivern. Hier wird nicht lange mit den Einstellungen experimentiert. Einzig: Am Hosel lassen sich Loft und Lie verstellen. Der Fusion soll für einen Großteil aller Spieler die beste Wahl sein. Umso wichtiger ist, dass Sie durch selber ausprobieren herausfinden, ob Sie zu dieser Gruppe gehören.

TaylorMade M2

Das sagt der Hersteller:  Die TaylorMade M2 Familie ist der Maßstab bei Distanz und Fehlertoleranz. Eine völlig neue Multi-Material-Konstruktion spart Gewicht für einen niedrigen, nach hinten verlagerten Schwerpunkt. Die tiefere und aktivere Speed Pocket erhöht den Abflugwinkel bei gleichzeitig reduziertem Spin für ein Maximum an Länge.

Zahlen und Fakten: für Damen und Herren / 9,5 bis 12 Grad Loft / auch als D-Type (Draw) / Schäfte von Fujikura / UVP 449 Euro

Golf.de empfiehlt: Schon optisch machen die neuen M2 Modelle einiges her. Auffällige Farben auf der Sohle, die kontrastreiche Krone in Schwarz und Weiß läßt die Modelle besonders kraftvoll erscheinen. Dank Geocoustic haben die Ingenieure auch den Klang dem Erscheinungsbild angepasst. Ein satter Sound begleitet den langen Ballflug.

Mizuno JPX 900

Das sagt der Hersteller: Der Mizuno JPX 900 nutzt die ganze Bandbreite unserer besten Ideen, um den Ball auf eine lange, lange Reise zu schicken. Er ist konsequent für hohe Ballgeschwindigkeiten ausgelegt - auch bei Fehlschlägen. Außerdem ist der JPX 900 der anpassungsfähigste Driver, den Mizuno je gebaut hat.

Zahlen und Fakten: für Damen und Herren / 9,5 und 12,5 Grad Loft (verstellbar von 7,5 bis 14,5 Grad) / alle Custom-Schäfte ohne Aufpreis / UVP 479 Euro

Golf.de empfiehlt: Der mit Abstand beste Driver, den Mizuno in den vergangenen Jahren auf den Markt gebracht hat. Die verschiebbaren Gewichte machen ihn zudem zu einem wahren Verstellwunder. Umso wichtiger, dass Sie sich ordentlich auf den Driver fitten lassen. Etwas gewöhnungsbedürftig: das Geräusch, das die Gewichtskanäle im Durchschwung erzeugen.

Cobra King F7

Das sagt der Hersteller: Der Cobra King F7 Driver verfügt über eine größere Schlagfläche sowie Ansprechprofil und bietet ein höheres Trägheitsmoment (MOI) und so mehr Länge, Fehlertoleranz und Ballgeschwindigkeit. Durch justierbare Gewichte vorne, hinten und an der Hacke können drei Schwerpunkteinstellungen festgelegt und drei verschiedene Flugkurven erzeugt werden.

Zahlen und Fakten: für Damen und Herren / 8 bis 12 Grad Loft / Schäfte von Fujikura / UVP ab 399 Euro

Golf.de empfiehlt: Sowohl der King F7 als auch der F7+ (mit kleinerem Schlägerkopf und niedrigeren Lofts) verfügen über Cobra Connect (powered by Arccos), einem GPS basierten Shot Tracking System, das automatisch Ihre Drives erfasst, aufzeichnet und an Ihr Smartphone schickt.

Fünf heißen Eisen für 2017: Mizuno JPX 900 Hot Metal, TaylorMade M1 und Co. Fünf spikelose Schuhe für 2017: FootJoy Pro/SL, Ecco Cage Pro und Co. Fünf Golfschuhe für 2017: Ecco Cool, FootJoy HyperFlex II und Co.

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