Bild Information: TaylorMade Spider X Putter in Navy und Kupfer (Photo by TaylorMade Golf)

Entspannt ins Loch

TaylorMade Spider X Putter
 

TaylorMade macht das Ausrichten mit dem Spider X Putter noch einfacher.

Im Jahr 2008 haben etwa 80 Prozent der Tour-Spieler auf den Grüns mit einem klassischen Blade-Putter - wie dem Anser von Ping oder Newport von Scotty Cameron - gespielt. Zehn Jahre später haben die kleinen Schlägerkopf mit einem Minimum an Ausrichtungshilfe und Fehlerverzeihung ihre Führungsrolle eingebüßt und müssen sich hinter den etwas größeren Mallet-Köpfen einordnen, die mit 60 Prozent die Taschen der besten Spieler der Welt erobert haben.

2018 war der TaylorMade Spider Tour mit sechs Siegen auf der PGA Tour das mit Abstand erfolgreichste Modell auf der PGA Tour. Ein Grund für die wachsende Beliebtheit ist mit Sicherheit dem Erfolg der Spieler mit Mallet-Puttern geschuldet. Allen voran die überragende Saison von Jason Day, der 2016 neben drei Turniersiegen auch den Platz an der Weltranglistenspitze für sich in Anspruch genommen und einen so hohen Wert bei Strokes Gained: Putting erreicht hat wie niemals zuvor (1,130). Zum zehnjährigen Geburtstag des ersten Spider Putters stellt TaylorMade den Spider X (in den römischen Zahlen steht das X für die 10) vor, der  mit einer neuen Optik und technischen Finessen an den Erfolg des Ur-Spiders anknüpfen soll.

Die wichtigsten Fakten zum TaylorMade Spider X Putter

  1. Neuer Ansatz für mehr Stabilität

Den Vorteil von Mallet-Puttern mit ihren größeren Schlägerköpfen will TaylorMade beim Spider X mit einem extrem schweren Rahmen und möglichst leichtem Mittelbereich noch effektiver nutzen. Durch die Verlagerung von möglichst viel Gewicht in die Außenbereiche des Schlägers soll sich der Putter im Treffmoment bei nicht mittig getroffenen Putts weniger verdrehen. Der 320 Gramm schwere Rahmen des Spider X ist dabei knapp 30 Prozent schwerer als der Rahmen des Original Spider, was zu einer deutlichen Steigerung des Trägheitsmoments (MOI) führt.

  1. Das Design des neuen Spider X

Der Schlägerkopf des Spider X wurde im Vergleich zum Vorgänger um fünf Prozent verkleinert, um noch mehr bessere Spielern anzusprechen. Außerdem soll das neue Design des Spider X der Emüdung der Augen im Setup entgegen wirken und einen besseren Fokus auf die korrekte Ausrichtung sowie den Ball ermöglichen. Der breite, weiße Streifen auf der Oberseite mit Namen OES (Optically Engineered Sightline) in Kombination mit der schwarzen Hilfsline soll die Ausrichtung erleichtern.

  1. Überarbeitete Gewichts-Slots

Die ausladenden Turbinen auf der Rückseite des Original fielen dem Redesign des Spider X zum Opfer und wurden durch dezente Gewichtsanschlüsse ersetzt. Besonders feinfühlige Tour-Spieler sollen über ein Verkanten des Putters bei Schräglagen berichtet haben, weshalb die Turbinen der schlankeren Alternative weichen mussten. Die Anschlüsse ermöglichen die Verwendung von drei unterschiedlichen Gewichten (2g, 6g oder 12g) zur individuellen Anpassung.

  1. Zwei Toe Hangs für den ganzen Markt

TaylorMade ist der Überzeugung, dass ein moderater Toe Hang von 30 Grad die beste Lösung für (fast) alle Spieler darstelle und beschränkt sich deshalb beim Spider X neben dem Small Slant Neck lediglich auf eine weitere Alternative (Single Bent) in der Variante Copper für jene Spieler, die einen Face Balanced Putter bevorzugen.

Spezifikationen TaylorMade Spider X Putter

  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • in den Farben Copper (Kupfer) und Navy
  • mit und ohne Optically Engineered Sighline (OES)
  • in Längen von 33 bis 35 Inch
  • Preis (UVP): 349 Euro
  • erhältlich ab Mitte Februar 2019

Erster Eindruck des TaylorMade Spider X Putters

Optisch fällt natürlich des neuen True Path Alignment Systems mit dem breiten, weißen Streifen ins Auge. Tatsächlich hat man im direkten Vergleich mit der klassichen Ausrichtungshilfe das Gefühl, sich leichter auf die Ausrichtung konzentrieren zu können. Wie viel davon Einbildung und wie viel echter Effekt sind, wagen wir nicht zu bewerten. Optisch stehen die neuen Putter aber gut hinter dem Ball und auch der Kontrast zwischen den beiden Finishs (Kupfer und Navy) zur weißen Hilfslinie scheint die Ausrichtung zu unterstützen.

Auch die Veränderungen beim Pure Roll Insert sind schon nach den ersten Putts spürbar. Das Feedback im Treffmoment wurde etwas weicher. Die habe man durch ein dickeres Insert erreicht, das zudem den Effekt von Pure Roll verstärken und den Ball schneller in ein gleichmäßiges Rollen bringen soll. Kein Wunder, dass auch die Spieler auf der Tour mit dem Spider X herum experimentieren oder bereits in ihr Setup integriert haben, so wie Rory McIlroy, der beim Sentry Tournament of Champions mit einem TaylorMade Spider X (Copper) das Jahr 2019 eröffnet hat.

Allerdings vermissen wir jene Farbe, mit der die Spider Putter in den vergangenen Jahren von sich Reden gemacht haben: Brick Red. Auch wenn TaylorMade von einem frischen Look für den Spider X spricht, sind wir uns ziemlich sicher, dass bald nach der Veröffentlichung eine Erweiterung oder Sonderedition - nennen Sie es, wie Sie wollen - im klassichen Rot herauskommen wird. Der Erfolg und die Verbindung der roten Putter mit TaylorMade ist zu groß, als dass sie diese einfach fallen lassen könnten.

So funktioniert das TaylorMade Pure Roll Insert (Video) Erfahrungen eines Putter-Fittings mit dem Sam PuttLab

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