Bild Information: TaylorMade M5 Eisen mit Speed Bridge (Photo by TaylorMade Golf)

Die Brücke geschlagen

TaylorMade M5 / M6 Eisen
 

TaylorMade will mit den M5 und M6 Eisen Gefühl und Länge vereinen.

Game Improvement Eisen - in diese Kategorie fallen nämlich die neuen TaylorMade M5 und M6 Eisen - sollen einen hohen Spielkomfort mit einfach zu erreichenden Längen erzeugen. Genau diese Kombination macht Game Improvement Eisen zu den meistgespielten Eisensätzen unter Amateuren. Die einfache Spielbarkeit kombiniert mit hohen Distanzen erreichten Hersteller in den vergangenen Jahren zum einen durch immer stärkere Lofts, die für eine effektivere Energieübertragung sorgen, als auch durch immer größer werdende Schlägerköpfe. Hier lässt sich der Schwerpunkt weiter von der Schlagfläche entfernen und tief im Schlägerkopf positionieren.

Meist ging dies allerdings auf Kosten des Feedbacks - vorrangig des Klangs - im Treffmoment. Aus diesem Grund fielen die meisten Game Improvement Eisen bei besseren Spielern schon nach wenigen Schlägen durch, weil sie von einem Eisen keinen hohlen, hohen Klang erwarten. Mit einer umgestalteten Verbindung zwischen Sohle und Top Line des Schlägerkopfs - der sogenannten Speed Bridge - glaubt TaylorMade genau für dieses Phänomen eine Lösung gefunden habe. Die  M5 und M6-Eisen sollen auch bessere Spieler ansprechen.

Die wichtigsten Fakten zu den TaylorMade M5 und M6 Eisen

  1. Speed Bridge macht den Unterschied

Die neu entwickelte Speed Bridge ersetzt die Ribcor-Technologie der M3 und M4 Eisen und soll noch effizienter sein. Der zentrale Streben auf der Rückseite der Eisen verbindet die Top Line mit der Unterseite der Eisen und sorgt für eine höhere Steifigkeit des gesamten Schlägerkopfes; speziell aber in dem Bereich, wo der Ball getroffen wird. Dadurch erzeugen die Eisen laut TaylorMade nicht nur insgesamt höhere Ballgeschwindigkeiten sondern auch ein deutlich satteres Feedback im Treffmoment.

  1. Überarbeitetes Speed Pocket Design

Durch die Speed Bridge ist TaylorMade nach eigenen Angaben außerdem in der Lage gewesen, das Speed Pocket in der Schlägersohle zu überarbeiten und noch effektiver zu gestalten. Im Gegensatz zu früheren Varianten ist die Speed Pocket bei den M5 und M6 Eisen nach Innen offen, was zu besseren Ergebnissen bei tief auf dem Schlägerblatt getroffenen Bällen führen soll. Dies ist der Bereich, in dem die meisten Amateure ihre Fehlschläge verzeichnen.

  1. HYBRAR Kompressions-Dämpfer

Um das Gefühl im Treffmoment noch näher an jenes geschmiedeter Eisen anzunähern, verfügen die M5 und M6 Eisen von TaylorMade über einen HYBRAR Dämpfer im unteren Bereich des Schlägerkopfs - in einer Ebene mit dem Kontaktbereich des Balls. Zusammen mit der Versteifung durch die Speed Bridge will TaylorMade ein unvergleichliches Gefühl im Treffmoment erzeugen, das selbst bessere Spieler überzeugen soll.

  1. Qual der Wahl: Komfort oder Kontrolle

Die M6 Eisen sind die einfacher zu spielenden Eisen, während die M5 Eisen die Lücke zur P-700-Serie - vor allem zu den P790 - schließen sollen. Der deutlich größere Schlägerkopf der M5 Eisen ermöglicht eine tiefere Positionierung des Schwerpunkts und eine damit einhergehende leichtere Spielbarkeit auch für höhere Handicaps und niedrige Schwunggeschwindigkeiten. Bei den M5 Eisen verzichtet TaylorMade zudem in den mittleren und niedrigen Eisen (8 bis Sand Wedge) auf die Speed Pocket und setzt damit auf eine erhöhte Kontrolle bei den kürzeren Schlägen ins Grün.

Spezifikationen TaylorMade M5 und M6 Eisen
TaylorMade M5   TaylorMade M6
nur für Herren   für Damen und Herren
  für Links- und Rechtshänder  
19,5 Grad (#4) bis 45 Grad (PW) sowie 50 und 55 Grad (GW und SW) Lofts 19 Grad (#4) bis 43,5 Grad (PW) sowie 49, 54 und 59 Grad (GP, SW und LW)
True Temper XP100 (Stahl) Standardschäfte KBS Max 85 (Stahl)
Mitsubishi Tensei Orange (Graphit)   Fujikura ATMOS Orange (Graphit)
    TaylorMade Tuned Performance (Graphit)
Regular (R) bis Stiff (S) Flex Ladies (L) bis Stiff (S)
weitere Premium-Schäfte ohne Aufpreis    
1.149 Euro (Stahlschaft), bzw. 1.399 Euro (Graphitschaft) Preis (UVP für 7 Eisen) 999 Euro (Stahlschaft), bzw. 1.149 Euro (Graphitschaft)
  erhältlich ab Anfang Februar 2019  

Erster Eindruck der TaylorMade M5 und M6 Eisen

Der Trend zu immer stärker werdenden Lofts in den Game Improvement Eisen scheint - Gott sei Dank - bei TaylorMade erst einmal ein Ende gefunden zu haben. Stattdessen setzt man auf eine höhere Attraktivität aufgrund einer sportlichen Optik und einen dazu passenden Sound. Gerade bei den M5 Eisen haben die Designer das hervorragend umgesetzt. Beim ersten Kontakt mit den M5 Eisen fällt direkt das gelungene Design der Top Line auf, die nicht vermuten lässt, dass man es hier mit einem waschechten Game Improvement Eisen zu tun hat.

Und auch das Feedback bei den ersten Schlägen ist überzeugend. Natürlich können die Eisen nicht vertuschen, dass sie über einen hohlen Schlägerkopf verfügen und damit Abstriche in puncto Klang im Treffmoment hinzunehmen sind. Aber im Vergleich zu früheren Modellen aus diesem Bereich sind deutliche Unterschiede zu sehen, hören und fühlen. Die M6 Eisen liefern dagegen weniger Überraschungen in Sachen Optik und Sound. Der noch einmal größere Schlägerkopf sorgt für einen deutlich höheren Klang und das typische Klicken im Treffmoment.

Die Performance von beiden Eisensätzen entspricht bei unserem ersten Eindruck den Erwartungen. Ein hoher Ballflug mit großen Weiten zeichnet die M5 und M6 Eisen aus. Selbst dünn getroffene Bälle scheinen noch ordentlich Auftrieb zu bekommen und helfen, das eine oder andere Hindernis beim Anspiel der Grüns aus dem Spiel zu nehmen. Wer allerdings nach maximaler Kontrolle und hohen Spin-Werten sucht, ist - gerade bei M6 - an der falschen Addresse. Insgesamt machen die M5 und M6 Eisen einen guten Eindruck und sind gerade für Spieler im mittleren bis hohen Handicap-Bereich eine gute Wahl.

TaylorMade M5 und M6 Driver sind im Urzustand verboten lang Unterschiede zwischen Players- und Game Improvement Eisen

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