Bild Information: Wilson Staff Cortex Driver von Driver vs. Driver 2 (Photo by Wilson Golf)

Mehr als eine billige Kopie

Wilson Staff Cortex
 

Der Wilson Staff Cortex Driver ist der Gewinner von Driver vs. Driver 2.

Der Wilson Staff Cortex Driver von Evan Hoffman wurde zum Gewinner der zweiten Staffel von Driver vs. Driver gekürt. Der Driver zeichnet sich durch ein stabilisierendes Skelett aus Titan, Karbonplatten in Boden sowie eine Karbonkrone und verstellbare Gewichte in der Schlägersohle aus, um dem Golfer ein Optimum an Fehlerverzeihung und Gefühl zu liefern.

"Staffel 2 von Driver vs. Driver brachte zwei erstaunliche Finalprodukte hervor: den Cortex und den Rozwell", sagt Tim Clarke, Präsident von Wilson Golf, der zusammen mit Golf Influencer Rick Shiels und NHL-Eishockey-Legende Jeremy Roenick die Jury von Driver vs. Driver 2 gebildet hat. "Der Cortex setzte sich durch seine klare, klassische Form, die insgesamt konstanten Leistungsergebnisse einer Vielzahl von Testspielern und den gleichmäßigen Klang über die gesamte Schlagfläche durch."


Die wichtigsten Fakten zum Wilson Staff Cortex Driver

  1. Das Herzstück des Cortex

Mehr als 44 Prozent des Schlägerkopfs (aus Titan) wurden durch leichte Karbonfasern ersetzt. Übrig blieb ein festes Titanskelett, das dem Driverkopf die nötige Stabilität im Treffmoment geben soll. Gleichzeitig sorgte die leichtgewichtige High-Tech-Faser für jede Menge freies Gewicht, das im Schlägerkopf umverteilt werden konnte. Diese von Wilson Golf bezeichnete Fast Cage Technologie soll es dem Golfer ermöglichen, mithilfe von Gewichten den Schwerpunkt des Drivers genau dort zu positionieren, wo es zu dem jeweiligen Zeitpunkt benötigt wird.

  1. Achtung, Kontrolle!

Die Kontrolle von Abflugwinkel, Ballflug und Spin ist laut Hersteller der entscheidende Vorteil des Cortex Drivers. Den Spin beeinflussen Sie mithilfe des acht Gramm schweren Gewichts, das in der Schiene stufenlos näher (flacher Ballflug mit maximalem Roll) oder weiter von der Schlagfläche entfernt (hoher Ballflug mit maximaler Carry-Länge) befestigt werden kann. Über zwei weitere Gewichte (8 und 2 Gramm) können Sie den Driver neutral oder auf Draw-Tendenz einstellen. Mit Hilfe des Fast-Fit Hosels können Sie schließlich noch aus sechs unterschiedlichen Loft-Einstellungen auswählen, um die optimalen Abflugeigenschaften für sich zu finden.

  1. Gute ATMOSphäre

Mit den Fujikura ATMOS Tour Spec Schäften glaubt Wilson Golf das optimale Profil für jede Spielstärke gefunden zu haben. Alle drei Varianten (Rot, Blau und Schwarz) verfügen über einen vergleichbaren Butt-Kick und erzeugen somit ein durchweg sattes Gefühl im Treffmoment. Der ATMOS Tour Red mit seinem weichen Tip-Bereich sorgt für einen hohen Ballflug, während der ATMOS Tour Blau eine mittlere Flughöhe erzeugt. Der Black (nur in Extra Stiff) verfügt über das härteste Profil der drei und sorgt für einen flachen Ballflug mit minimalem Spin.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

It’s a no brainer.

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Spezifikationen Wilson Staff Cortex Driver

  • nur für Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • in den Lofts: 9, 10,5 sowie 12 Grad
  • Loft verstellbar um +2 und -1 Grad
  • Standard-Schäfte: Fujikura ATMOS Tour in Rot, Blau und Schwarz
  • Flex: Lite (L) bis Extra Stiff (XS)
  • weitere Schaftoptionen über Custom Fit erhältlich
  • Preis (UVP): 499 Euro

Erster Eindruck des Wilson Staff Cortex Driver

Blicken wir der Tatsache ins Gesicht. Die Driver der vergangenen Jahre von Wilson Golf waren gelinde gesagt langweilig und konnten auch von der Performance nicht ganz mit den "Großen 4" im Business mithalten. Von daher war die Idee von Driver vs. Driver - und deren Fortsetzung in der zweiten Staffel - eine schlaue und gut umgesetzte Marketing-Idee. Es fand eine Identifikation mit dem Produkt statt. Sympathien und Antipathien sorgten für eine persönliche Verbindung zu den Kandidaten und zwangsweise auch zu deren Drivern.

Was dem Gewinner der ersten Staffel von Driver vs. Driver das Genick brach, war die fehlende Abnahme durch USGA und R&A und die damit verbundene negative Publicity des Triton Drivers. Wer will schon mit einem illegalen Driver auf die Runde gehen? Auch wenn Wilson Golf schnell nachgebessert hat, behielt der Driver das negative Image. Den gleichen Fehler wollten die Verantwortlichen in Staffel zwei nicht wieder machen und schickten bereits vor der Entscheidung die beiden Finalisten Cortex und Rozwell auf den Prüfstand der beiden regelnden Organe.

Dass am Ende der Cortex Driver von Evan Hoffman als Gewinner hervor kam, war für viele keine Überraschung, setzt er doch auf sämtliche erfolgsversprechende Faktoren der vergangenen Jahre. Sei es die zunehmende Verwendung von Karbon als Ersatz des schwereren Titans (TaylorMade) oder der Fast Cage, der für die nötige Stabilität des Gesamtkonstrukts sorgt (Callaway). Die Schiene, mit deren Hilfe sich ein Gewicht von vorne nach hinten verschieben lässt, dürfte auch jedem zur Genüge bekannt sein.

Im Grunde handelt es sich beim Cortex um ein Konglomerat der Technologien der großen Hersteller. Und genau an dieser Kopie tut Wilson Golf gut. Die Golfer wissen um den Nutzen von Gewichtseinsparungen zu Gunsten einer erhöhten Schlägerkopfgeschwindigkeit. Sie wissen um den Nutzen der Schiene, um den Spin optimal auf ihr Spiel anzupassen und sie kennen die Vorteile  zusätzlicher Gewichten. Verhasste Fehlschläge werden damit einfach reduziert. 

Von daher ist auch der Cortex Driver langweilig, aber in einer guten Weise. Er ist nicht bahnbrechend neu, aber damit wäre man auf Seiten Wilson Golfs ein Risiko eingegangen; und dieses Risiko trug den Namen Rozwell. Der Cortex war die vernünftige Wahl. Auch deshalb, weil sie Wilson Golf im Driver-Segment wieder Aufmerksamkeit bescheren wird.

Wir klären die wichtigsten Fragen rund um den Driver-Kauf Alle Folgen von Driver vs. Driver 2 finden Sie auf YouTube.com/GolfChannel

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