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Im Rausch der Geschwindigkeit

Titleist TS Driver
 

Titleist legt mit den TS Drivern eine Kehrtwende hin, bleibt sich aber treu.

Bei der Entwicklung der neuen Driver und Fairwayhölzer musste Titleist einer bitteren Wahrheit ins Gesicht sehen. Das Versprechen einer "Perfekten Gesamtleistung" (Complete Performance) verkauft einfach nicht so viele Driver wie "Maximale Länge". Das musste man mit den Modellen 917 D2 und D3 schmerzlich erfahren, die im Gegensatz zu Callaways Epic und TaylorMades M3 und M4 auf dem Markt geradezu untergingen. Auch wenn die 917er Modelle alles andere als schlecht waren, fehlte ihnen aber ein wesentlicher Faktor: Schnelligkeit und vor allem einfache Länge.

Während Epic und Co. vom Verkaufstresen auf den Platz genommen werden konnten und scheinbar auf Anhieb deutlich mehr Länge produzierten, musste man bei den Drivern von Titleist erst einen längeren Fitting-Prozess durchlaufen, um die funktionierende Kombination aus Kopf, Loft, Schaft, SureFit CG und SureFit Hosel zu finden. Und auch wenn Fitting unter Golfern längst kein Fremdwort mehr ist, wollen die meisten doch einfach nur schnelle Länge. Am liebsten direkt von der Stange.

Titleist TS2 und TS3: das Speed Projekt

In den vergangenen zwei Jahren hat die Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Titleist nur eine Aufgabe gehabt: den schnellsten Driver in der Geschichte von Titleist zu entwerfen. Das Titleist Speed Projekt, so der interne Name, führte zur Entwicklung der neuen Driver und Fairwayhölzer TS2 und TS3. Jedes Milligramm und jeder Mikrometer der neuen Driver wurde auf maximale Ballgeschwindigkeit, einen hohen Ballflug und wenig Spin getrimmt. Dabei ging man nicht - wie in der Vergangenheit üblich - vom bestehenden Modell aus und wollte es verbessern. Die Modelle TS2 und TS3 entstanden von Null auf dem Reißbrett.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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"Vom Anfang bis zum Ende ging es beim TS-Projekt darum, die Ballgeschwindigkeit zu erhöhen und ein Leistungsniveau freizusetzen, das Golfer einfach nicht ignorieren konnten", erklärt Josh Talge, Vizepräsident Marketing Titleist Golfschläger. "Wir wussten, dass wir, um das zu erreichen, die Dinge anders betrachten mussten."

"Wir wissen, dass es den Golfern um Leistung geht", sagt Talge weiter. "Von dem, was wir sowohl auf der Tour als auch bei Amateurgolfern an Zunahme bei Ballgeschwindigkeit und Länge sehen, wird deutlich, dass die TS-Hölzer Titleist Speed auf einem neuen Level liefern."

Die wichtigsten Fakten zu den Titleist TS2 und TS3 Drivern

  1. Vier Schlüssel für mehr Geschwindigkeit

Das neu entwickelte Speed Chassis in den Drivern TS2 und TS3 von Titleist verfügt über eine ultradünne Titankrone - 20 Prozent dünner als bei den 917er Modellen - sowie eine noch dünnere und schnellere Schlagfläche. Die verbesserte aerodynamische Form reduziert den Luftwiderstand und erhöht die Schlägerkopfgeschwindigkeit für mehr Länge, während eine optimierte Gewichtsverteilung für das höchste Trägheitsmoment (MOI) in der Geschichte von Titleist sorgt, wodurch eine kraftvolle Kombination aus Geschwindigkeit und Stabilität entstehen soll.

  1. Zwei Wege zu Geschwindigkeit

Der TS2 soll Golfspieler mit seiner größeren Grundform aggressiv schwingen lassen und unterstützt dies mit maximaler Fehlerverzeihung von der ganzen Schlagfläche. Der TS3 kommt mit seiner klassischen Tropfenform vor allem besseren Spielern entgegen und unterstützt diese mit der perfekten Abstimmung des Ballflugs über das SureFit-CG-Gewicht.

  1. Leicht und lang: Der Schaft ist der Motor

Die Standardschäfte umfassen vier neue Modelle von Mitsubishi und Project X, die mit den TS-Drivern vorgestellt werden. Darüber hinaus bietet Titleist die größte Auswahl an Custom-Schäften an. Sämtliche Schäfte sind mit Modellen seit der Titleist 910-Serie kompatibel.

  1. Schon jetzt auf der Tour bewährt

Im Juni war Michael Kim der erste Spieler, der mit dem neuen TS-Driver (TS2, 10,5 Grad) siegte und das John Deere Classic mit einem Rekordvorsprung von acht Schlägen gewann. Ein paar Wochen darauf folgte Justin Thomas mit seinem Sieg beim Bridgestone Invitational. Seit dem Debüt der TS-Driver bei den US Open haben mehr als 100 Spieler auf die neuen TS2- und TS3-Modelle gewechselt.

Spezifikationen Titleist TS2 und TS3 Driver

  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Schlägerkopfvolumen: 460ccm
  • Lofts: 8,5 bis 11,5 Grad (TS2) sowie 8,5 bis 10,5 Grad (TS3)
  • mit dem SureFit Hosel verstellbar von -0,75 bis +1,5 Grad Loft
  • Standard-Schäfte: Kuro Kage Black Dual Core, Tensei AV Blue, HZRDUS Smoke Black, Even Flow T1100 White
  • Flex: Regular (R) bis Extra Stiff (XS)
  • weitere Schaft-Optionen über das Custom Fitting Programm
  • Preis (UVP): 549 Euro
  • erhältlich ab Ende September 2018

Erster Eindruck der Titleist TS2 und TS3 Driver

Kann man eine 180-Grad-Kehrtwende hinlegen und dennoch seiner Strategie treu bleiben? Diese Frage muss sich Titleist nach dem scheinbar radikalen Umdenken von Gesamtperformance auf maximale Länge durchaus gefallen lassen. Doch das Unternehmen beweist, dass man auf das eine nicht verzichten muss, um das andere zu ermöglichen.

Es geht nur um unterschiedliche Startpunkte, an denen die neuen Modelle im Gegensatz zu den 917ern beginnen. Während in den vergangenen Jahren die Konstanz im Vordergrund stand und man über das Fitting die Länge herausgekitzelt hat, bieten TS2 und TS3 von Anfang an überragende Längen und man verbessere im Fine-Tuning mit dem richtigen Setup und Schaft nur noch die Genauigkeit und die Konstanz.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die früheren Driver von Titleist fielen bei 90 Prozent der Golfer schon beim ersten Vergleich im Golfgeschäft aus der engeren Wahl - schließlich lieferten Epic, M3 und Co. auf der Indoor-Simulator-Range die deutlich größeren Weiten. Die beiden Neuen von Titleist, vor allem aber der TS2, erzielen schon mit den Standardschäften vielversprechende Resultate, die locker mit der Konkurrenz mithalten können. 

Der Schachzug von Titleist, auf den Längenzug aufzuspringen, könnte gerade zur rechten Zeit kommen, um beim Wettstreit um den Driver-Markt wieder ein Wörtchen mitreden zu können. Der Ansatz scheint wohl durchdacht und ist gut umgesetzt. Vor allem aber bleibt sich Titleist bei den Modellen TS2 und TS3 selbst treu und setzt auf hohe Qualität sowie ein umfassendes Fitting-Angebot. Denn wer das perfekte Gesamtpaket aus Länge und Konstanz aus seinen Schlägern herausholen möchte, wird auch künftig immer beim Fitter seines Vertrauens aufschlagen. Und dieser Prozess war schon immer eine Stärke von Titleist.

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