Bild Information: TaylorMade GAPR Hi, Mid und Lo Hybriden 2018 (Photo by TaylorMade Golf)

Klafft in Ihrem Spiel eine Lücke?

TaylorMade GAPR
 

TaylorMade stellt Hybrid-Serie GAPR vor, bestehend aus drei Modellen.


Bereits 1999 hatte TaylorMade mit der Resuce-Serie die ersten Hybridschläger im Golf vorgestellt, die schon damals die Lücke zwischen den langen Eisen und Fairwayhölzern fließend schließen sollten. Seitdem sind sämtliche Hersteller auf den Erfolgszug der Hybriden aufgesprungen und haben über die Jahre diverse Unterkategorien vorgestellt; vom klassischen Hybrid bis zum Driving Iron. Um die Wahl zwischen den unterschiedlichen Schlägerkategorien noch leichter zu gestalten, bringt TaylorMade fürs zweite Halbjahr 2018 ein neues Produkttrio auf den Markt, das auf den klangvollen Namen GAPR hört (engl. Gap, die Lücke, der Abstand).

In den Augen TaylorMades stellt es für fast jeden Golfer eine Herausforderung dar, seine Lücken im langen Bereich des Schlägersatzes zu schließen; insbesondere im schwer händelbaren Bereich zwischen dem längsten noch spielbaren Eisen. Den meisten fällt es schwer, ein Eisen 3, 4 oder gar 5 konstant auf präzise Distanzen zu schlagen und auf der anderen Seite ein Fairwayholz 5, 7 oder 9 auf Richtung zu halten. GAPR soll beide Aufgaben erfüllen und eine Kombination aus Länge, Carry-Distanz und Kontrolle bieten.

"Selbst immer mehr Spieler auf der Tour greifen zu Utility-Schlägern, um die Lücke zwischen ihrem längsten Eisen und dem kürzesten Fairwayholz zu schließen", sagt Tomo Bystedt, Senior Director Produktentwicklung für Driver & Fairwayhölzer. Allein daraus sollten Amateure den Schluss ziehen, dass Hybriden keine Spielereien sind, sondern vielmehr sinnvolle Ergänzungen zu ihrem bestehenden Eisensatz. "Mit den GAPR-Modellen erhalten Golfer die Performance und Anpassbarkeit, um ihr langes Spiel mit der richtigen Kombination aus Länge, Vielseitigkeit und Präzision abzustimmen."

Die wichtigsten Fakten zur TaylorMade GAPR Serie

  1. Dreifaltigkeit der Lückenschließung

Als kleinstes der drei Modelle wurde der GAPR Lo speziell für Spieler mit höheren Ballgeschwindigkeiten entwickelt. Seine eisenähnliche Form erzeugt eine mittlere bis flache Flugkurve, bietet dem besseren Spieler hervorragende Manövrierbarkeit und sorgt für bestmögliche Leistung und Vielseitigkeit. Der Schwerpunkt des GAPR Mid sorgt für maximale Längen und eine mittlere Flughöhe. Mit dem Profil eines Eisens soll er mehr Selbstvertrauen vermitteln, erleichtert die Ausrichtung und bietet dank der mittelbreiten Sohle eine hervorragende Spielbarkeit und Vielseitigkeit für jeden Golfer.

Auch der GAPR HI für unterschiedlichste Spielertypen entwickelt. Als größtes der drei Modelle, verfügt er über den tiefsten und am weitesten nach hinten verlagerten Schwerpunkt der Serie. Alles für maximale Länge und eine hohe Flugkurve. In der Form erinnert er mit seiner hohen Spitze und dem birnenförmigen Schlägerkopf an die original Rescues von TaylorMade und unterscheidet sich damit maßgeblich von den anderen beiden Modellen. Die heruntergezogene Krone senkt den Schwerpunkt weiter und soll eine optimale Ausrichtung begünstigen.

  1. Kein Schaumschläger

In jedes der drei GAPR-Modelle erhielt der SpeedFoam Einzug, der erstmals mit den TaylorMade P790 Eisen im Herbst 2017 vorgestellt wurde. Durch diesen sollen höhere Ballgeschwindigkeiten generiert und gleichzeitig Vibrationen gedämpft werden, was Gefühl und Klang optimiert. Das Füllmaterial wird noch in flüssiger Form in den Schlägerkopf injiziert, ehe es sich ausbreitet und damit die Schlagfläche unterstützen soll.

  1. Typischen Fehlschlägen entgegenwirken

Laut einer Studie von TaylorMade vor der Einführung der Speed Pocket (2012) ist der typische Fehlschlag von Amateuren tief auf der Schlagfläche. Um auch bei angetoppten Bällen ein passables Ergebnis zu erzielen, haben sämtliche Game-Improvement-Eisen und -Hybriden eine Aussparung in der Sohle des Schlägerkopfs; auch die GAPR-Modelle verfügen über die Speed Pocket. Diese soll ein Mitfedern der Schlagfläche im Treffmoment bewirken und so auch bei tiefem Ballkontakt eine hohe Flugkurve und maximale Länge unterstützen.

Spezifikationen TaylorMade GAPR Serie

  • nur für Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • GAPR Lo in den Lofts: 17 (#2) bis 22 Grad (#4)
  • GAPR Mid in den Lofts: 18 (#3) bis 24 Grad (#5)
  • GAPR Hi in den Lofts: 19 (#3) bis 28 Grad (#6)
  • Anpassung des Lofts um bis zu +/- 1,5 Gard
  • Standard-Schaft: KBS Hybrid
  • Flex: Senioren (A) bis Extra Stiff (X)
  • Preis (UVP): 299 Euro
  • erhältlich ab Anfang September 2018

Erster Eindruck der TaylorMade GAPR Serie

Mit dem Slogan "Ihr Spiel hat eine Lücke. Es ist Zeit, diese zu schließen" will TaylorMade die GAPR-Modelle als etwas Neues verkaufen. Tatsächlich handelt es sich aber lediglich um die Zusammenfassung des Altbestands in einer Serie. Ob es das braucht, wagen wir zu bezweifeln, aber es gestaltet das Angebot von TaylorMade mit Sicherheit übersichtlicher. Zumindest solange das Carslbader Unternehmen in den nächsten Monaten nicht weitere Hybriden und Utility-Eisen vorstellt.

Denn mit den GAPR Hi, Mid und Lo haben sie eigentlich alle Spielstärken abgedeckt. Auf der Tour hat die Anzahl der verwendeten Hybriden im Stil eines Holzes stetig abgenommen. Professionals gehen dazu über, vermehrt Utility-Eisen zu verwenden, die ihnen bessere Kontrollmöglichkeiten bieten. Tiger Woods hantierte bei der British Open in Carnoustie beispielsweise mit einem Eisen 2 der Lo-Linie. Für die höheren Handicaps empfiehlt sich natürlich das GAPR Hi. Wobei mehr Faktoren für die Wahl des richtigen Hybrids beachtet werden sollten als nur das Handicap; zum Beispiel Schwunggeschwindigkeit und Angle of Attack. Am besten finden Sie in einem professionellen Fitting heraus, ob Ihr Spiel eine Lücke aufweist und welches GAPR-Modell diese am effektivsten schließt.

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