Bild Information: Callaway Rogue Eisen 2018 (Compilation by Golf.de)

Vier Eisen für jeden Spielertyp

Callaway Rogue
 

Callaway Golf stellt neue Modelle für 2018 vor.

Wenn Callaway Golf in der Vergangenheit eine neue Schlägerserie vorgestellt hat, dann stets eine vollständige mit Driver, Fairwayhölzern, Hybriden und Eisen. Da ist das neue Jahr keine Ausnahme. Passend zu der Driver- und Fairwayholz-Serie Rogue kommen nun vier Eisensätze, welche den bestehenden Steelhead X- und Steelhead XR Pro-Eisen aus dem Jahr 2017 den Rang ablaufen sollen.

Rogue, Rogue Pro, Rogue X und Rogue Women heißen die Modelle, bei deren Design das Hauptaugenmerk nicht mehr nur auf größeren Weiten lag sondern auch das Gefühl im Treffmoment besonders gut sein soll. "Die Rogue-Eisen bestehen aus einer hochwertigen Mulit-Material-Konstruktion und kombinieren neue Technologien mit verbesserten, bereits existierenden Technologien", sagt Dr. Alan Hocknell, Senior Vice President der Abteilung Forschung & Entwicklung bei Callaway Golf.

Die wichtigsten Fakten zu den Callaway Rogue Eisen

  1. Schweizer-Käse-Effekt

Dem bekannten Problem, dass auf Distanz getrimmte Eisen mit extrem dünner Schlagfläche und großem, hohlen Schlägerkopf im Treffmoment einen hohen, metallischen Klang erzeugen, will Callaway mit der Microsphere-Technologie entgegenwirken. "Dieses Problem haben wir gelöst, indem wir einen weichen Kunststoff (Urethan) in den Schlägerkopf spritzen", erklärt Hocknell weiter. Das würde allerdings die Reaktionsfähigkeit der Schlagfläche reduzieren und Länge kosten. "Deshalb versetzen wir die weiche Masse mit tausenden kleinen Luftblasen, was sie poröser macht. Ich nenne das den 'Schweizer-Käse-Effekt'." Diese Luftblasen sollen im Treffmoment dafür sorgen, dass die Schlagfläche im Treffmoment nicht abgebremst wird, aber gleichzeitig ein deutlich besseres Gefühl erzeugt wird.

  1. Auf der Welle des Erfolgs reiten

Seit mehreren Generationen verwendet Callaway bereits die sogenannte Internal Standing Wave in Fairwayhölzern und Hybriden. Seit einigen Jahren kommt diese Technologie auch in den Game-Improvement-Eisen der Firma zum Einsatz. Ein speziell geformtes Stück aus schwerem Wolfram im Inneren des Schlägerkopfs verändert die Position des Schwerpunkts in jedem Eisen und soll ihn genau den Bedürfnissen des jeweiligen Schlägers anpassen - tiefer und weiter hinten in den langen Eisen, etwas höher in den kürzeren.

  1. Eine Frage der Dicke

Hohe Ballgeschwindigkeiten und den damit verbundenen Längengewinn bei Eisen erreicht man in erster Instanz durch eine dünne Schlagfläche, die möglichst frei schwingen und damit Energie an den Ball übergeben kann. Um sich aber innerhalb der Richtlinien von R&A und USGA zu bewegen und dem Normalgolfer trotzdem ordentliche Weiten zu liefern, kombinieren die Rogue-Eisen sowohl das 360 Face Cup als auch die Variable-Face-Technologie. Die Mitte der Schlagfläche ist deutlich dicker als das Material zu den Rändern hin. Das soll für einheitlichere Ballgeschwindigkeiten über einen größeren Bereich des Schlägerblatts sorgen.

  1. Ein Eisen für jeden Spielertyp

Egal, ob sportlich ambitionierter Golfer, gemütlicher Freizeitspieler, Langsamschwinger oder ein Spielertyp dazwischen: Mit der Rogue-Eisenfamilie soll jeder Spieler den passenden Schläger für sich finden. Alle vier Modelle setzen auf die gleichen Technologien, unterscheiden sich aber in der Größe des Schlägerkopfs, dem Gesamtgewicht, dem Loft sowie der Schaftlänge. Das Modell Rogue Pro besitzt die schwächsten Lofts, den kleinsten Schlägerkopf und wird nur mit Stahlschäften angeboten. Damit soll es in erster Linie den sportlich ambitionierten Golfer (Hcp. 24 und darunter) ansprechen. Die Rogue X-Eisen sind dagegen deutlich größer, haben einen längeren Schaft und stärkere Lofts und sind auf maximale Länge ausgelegt. Das Modell Rogue W ist speziell für Damen und Spieler mit geringer Schlägerkopfgeschwindigkeit ausgerichtet und setzt auf ein extrem geringes Gesamtgewicht. Das Standard-Rogue-Eisen liegt zwischen Pro und X-Modell.

  1. Passende Hybriden zu den Eisen

Die Jailbreak-Technologie aus Driver und Fairwayholz kommt auch in den Hybriden Rogue und Rogue X zum Einsatz und soll in beiden Modellen noch einmal ein paar Extrameter herauskitzeln. Weitere Informationen zu den Rogue-Hybriden finden Sie in der angehängten Fotostrecke.

Spezifikationen Callaway Rogue-Eisen

  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Lofts (Rogue X): von 18,5 (#4) bis 56 Grad (Sand Wedge)
  • Lofts (Rogue) von 18 (#3) bis 59 Grad (Lob Wedge)
  • Lofts (Rogue Pro) von 19 (#3) bis 50 Grad (Gap Wedge)
  • Lofts (Rogue W) von 22 (#4) bis 54 Grad (Sand Wedge)
  • Standard-Schäfte von Aldila (Graphit), KBS (Stahl) und True Temper (Stahl)
  • Flex: Light Ladies (LL) bis Extra Stiff (XS)
  • Preis (UVP für 7 Eisen): 999 Euro (Stahlschaft), bzw. 1199 Euro (Graphitschaft)

Erster Eindruck von den Callaway Rogue-Eisen

Das Beste an den neuen Rogue-Eisen ist, dass sie wirklich einfach zu spielen sind. Und wir meinen wirklich einfach. Selbst nicht ganz konsequent zu Ende geschwungene Eisenschläge fliegen noch wie an der Schnur gezogen über große Distanzen. Egal, ob etwas dünn oder fett, an der Hacke oder Spitze getroffen, der Ball reagiert kaum auf die Fehler und fliegt, als wäre er in der Mitte des Schlägerblatts getroffen. Allerdings fühlen sich die Bälle auch alle gleich an, was Gefühlsspielern nicht unbedingt gefallen dürfte.

Auch die starken Lofts sind nicht jedermanns Sache. 27 Grad bei einem Eisen 7 (Rouge X) entsprechen dem Wert bei einem klassichen Eisen 5. So verwundert es auch nicht, dass die Spin-Werte deutlich geringer sind und die Bälle nach dem Auftreffen nicht ganz so schnell anhalten werden. Allerdings kann Spin nur dann seine Stärke auf dem Grün ausspielen, wenn Sie die Grüns auch treffen. Und genau hier spielen die Rogue-Eisen ihre Stärke aus. Mit ihrer extremen Fehlerverzeihung werden sie Ihnen dabei helfen, öfter das Ziel zu treffen.

Weitere Informationen zu den neuesten Schlägern von Callaway Golf Der Driver nach dem Superstar: Callaway Golf stellt Rogue-Hölzer vor Callaway verpflichtet Sergio Garcia und Xander Schauffele

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