Bild Information: TaylorMade M3 Driver 2018 (Photo by TaylorMade Golf)

TaylorMade M3: Das neue Gesicht auf dem Driver-Markt

Ausrüstung
 

TaylorMade glaubt, mit einer neuen Schlagflächenform den Drivermarkt zu revolutionieren. Die M3-Serie löst dabei die seit zwei Jahren bekannten M1-Modelle ab.

"Schon wieder ein neuer Driver von TaylorMade?", werden viele von Ihnen sicherlich fragen. Zu Recht, denn immerhin hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Carlsbad, Kalifornien, mit den Drivern M3 und M4 bereits seine sechsten Driver-Modelle innerhalb von 24 Monaten präsentiert. Doch TaylorMade ist davon überzeugt, dass sie mit den beiden neuen Hauptfeatures, Twist Face Technologie und Hammerhead Slot, den Markt revolutionieren werden.

"Seit der Einführung der ersten Driver und Fairwayhölzer mit einem Metallkopf im Jahr 1979 hat sich TaylorMade damit einen Namen gemacht, mit Traditionen zu brechen und neue Maßstäbe in puncto Performance zu setzen", sagt Brian Bazzel, Vizepräsident der Produktentwicklung (Hölzer) bei TaylorMade. "2018 haben wir mit dem Twist Face die Grenzen des Möglichen einmal mehr verschoben."

Die wichtigsten Fakten zum TaylorMade M3 Driver

  1. Twist-Face-Technologie

Mit dem Twist Face unterzieht TaylorMade die Schlagfläche von Drivern zum ersten Mal seit mehr als 130 Jahren einen drastischen Remake. Um den typischen Fehlschlägen von etwa 90 Prozent aller Golfern entgegenzuwirken, sind die Spitze im oberen Bereich und die Ferse im unteren Bereich verdreht worden.

"Damit haben wir in Sachen Schlagfläche einen radikal neuen Weg eingeschlagen", sagt Bazzel weiter. "Twist Face korrigiert die natürlichen Fehlerbilder im Treffmoment der meisten Golfer." So sollen die Ergebnisse von Treffern am Rand der Schlagfläche - Hook (Spitze) und Slice (Hacke) - deutlich näher zusammen rücken.

Weitere Informationen zur Wirkung der Twist-Face-Technologie in Theorie und Praxis finden Sie hier

  1. Y-Track Gewichtsschienen

Das T-Track-System aus den beiden Vorgängermodellen (M1 von 2016 und 2017) wurde durch eine y-förmige Schiene ersetzt, in der zwei elf Gramm schwere Gewichte frei verschoben werden können. TaylorMade sagt, so könne der Golfer die Position des Schwerpunkts im Schlägerkopf noch präziser justieren, um Einfluss auf den Ballflug zu haben. Im Vergleich zu seinem direkten Vorgänger ergeben sich mehr als doppelt so viele Möglichkeiten, um die Gewichte zu positionieren - mehr als 1.000 unterschiedliche Positionen.

  1. Loft Sleeve

Die bewährte Hülse im Hosel (TaylorMade Loft Sleeve) des Drivers erlaubt eine Verstellung von Loft und Lie in zwölf unterschiedlichen Positionen. Allein der Loft lässt sich um insgesamt vier Grad verstellen. Zusammen mit dem Y-Track-System mache das den M3 zum anpassungsfähigsten Driver in der Geschichte von TaylorMade.

  1. Hammerhead Slot

Was die beiden M1-Modelle der Jahre 2016 und 2017 noch nicht hatten, hat der neue M3: einen Spalt direkt hinter der Schlagfläche in der Sohle des Schlägerkopfs. Der Hammerhead Slot wurde konzipiert, um mit der Inverted Cone Technologie von TaylorMade zusammen zu arbeiten und die maximal erlaubte Energieübertragung von Schlägerkopf auf Golfball (Coefficient of Restitution, COR) über eine größere Fläche auf dem Schlägerblatt zu ermöglichen. Das Ergebnis seien einheitlichere Schlaglängen über die gesamte Schlagfläche.

  1. Neues Design

Das markante Kronen-Design mit Karbon ist geblieben. Allerdings musste das Weiß einem matten Silber weichen. Außerdem soll eine leichte Stufe zwischen dem Titangehäuse und der Karbonkrone den Luftstrom am Schlägerkopf halten und für weniger bremsende Verwirbelungen während des Schwungs sorgen.

  1. Zwei Schlägerkopfgrößen

Neben der maximal zulässigen Schlägerkopfgröße von 460 Kubikzentimetern (ccm) ist der M3 auch in einer kleineren 440-ccm-Version erhältlich. Diese wird vor allem bei den besten Spielern der Welt zum Einsatz kommen, die mit dem kleineren Schlägerkopf mehr Einfluss auf die Flugkurven nehmen können. Auch im M3 440 kommen sämtliche Technologien aus dem großen Schlägerkopf zum Einsatz.

  1. Premium-Schäfte ohne Aufpreis

Neben den Standard-Schäften (Mitsubishi Chemical Tensei CK in Rot, Blau und Weiß) bietet TaylorMade auch beim M3 eine Auswahl von mehr als zwei Dutzend Custom-Schäften ohne Aufpreis an. So sollen Normal-Golfer fast die gleichen Möglichkeiten bekommen wie die besten Spielern der Welt, darunter Dustin Johnson, Jason Day, Rory McIlroy und Tiger Woods.

Spezifikationen TaylorMade M3 Driver

  • nur für Herren
  • für Links- und Rechtshänder (M3 440 nur in RH)
  • Schlägerkopfvolumen: 440 sowie 460 ccm
  • Lofts: 8,5 bis 12 Grad (M3 440 in 9 und 10 Grad)
  • Standard-Schaft: Mitsubishi Chemical Tensei CK
  • Flex: Regular (R) bis Extra Stiff (X)
  • Weitere Premium-Schäfte ohne Aufpreis
  • Griff: Lamkin UTx Cord
  • Preis (UVP): 579 Euro

Erster Eindruck zum TaylorMade M3 Driver:

Ist es nötig, bereits nach einem Jahr schon wieder einen neuen Driver auf den Markt zu bringen, der den M1 2017 ablösen soll? Ein klares Nein. Das soll aber nicht heißen, dass der M3 nicht seine Daseinsberechtigung hat. Mit den neuen Technologien (Twist Face und Hammerhead) hat TaylorMade zwei gute Gründe, ein neues Modell vorzustellen.

Das Problem liegt zwölf Monate in der Vergangenheit. Der M1 2017 war und ist ein guter Driver, keine Frage. Aber war er so viel besser als sein Vorgänger aus 2016, um ein Update nach nur einem Jahr zu rechtfertigen? Wohl eher nicht. Ohne dieses Intermezzo wäre der M3 dem branchenüblichen Turnus von "einer neuen Driver-Familie alle zwei Jahre" gefolgt.

TaylorMade Driver M4 und M4 D-Type 2018 im Golf.de Test TaylorMade Twist-Face-Technologie: Was können Sie sich davon erwarten?

Anhänge

Anzeige
Anzeige
Die Schlagfläche des PING G400 Max Driver (Photo by PING Golf) Die Schlagfläche des PING G400 Max Driver (Photo by PING Golf)

Tipps & Tricks

Warum hat der Driver Grooves?

Haben Rillen auf der Schlagfläche moderner Hölzer einen echten Nutzen?

weiterlesen
Titleist TS2 und Titleist TS3 Driver (Photo by Titleist) Titleist TS2 und Titleist TS3 Driver (Photo by Titleist)

Titleist TS

Neue Driver bei US Open enthüllt

Justin Thomas und Jimmy Walker testen Titleist TS2 und TS3 Driver.

weiterlesen
Getestet von Golf.de: TaylorMade P790 UDI (Photo by Adrian Kramer / Golf.de) Getestet von Golf.de: TaylorMade P790 UDI (Photo by Adrian Kramer / Golf.de)

Getestet von Golf.de

TaylorMade P790 UDI im Golf.de T...

Wir testen, was das Utility-Eisen von TaylorMade kann.

weiterlesen
Moderne Driver müssen nicht teuer sein (Photo by Getty Images) Moderne Driver müssen nicht teuer sein (Photo by Getty Images)

Kaufberatung

5 Driver für unter 400 Euro

Moderne Weitenjäger müssen nicht 500 Euro und mehr kosten.

weiterlesen