Bild Information: Cleveland Launcher HB Serie Driver, Fairwayhölzer, Hybriden und Eisen (Photo by Cleveland Golf)

Cleveland Launcher HB: Von Anfang an durchstarten

Ausrüstung
 

Die neuen Hölzer, Hybriden und Eisen der Cleveland Launcher HB-Serie überzeugen durch Einfachheit, Fehlerverzeihbarkeit und maximalen Längengewinn. Sie richten sich vorwiegend an höhere Handicaps.

Nach einer langen Pause, in der sich Cleveland Golf vornehmlich auf seine Qualität im Wedge-Design konzentriert hat, bringt das Unternehmen nach mehr als zwei Jahren Pause neue Hölzer und Eisen auf dem Markt. Dabei orientierten sich die Produktentwickler konsequent an der Linie, verstärkt Wert auf Fehlertoleranz, Distanz und schlichtes Design zu legen.

Wer komplizierte Technik in Form von verschiebbaren Gewichten, austauschbaren Schäften oder veränderbarem Loft sucht, der ist bei den neuen Cleveland Launcher HB-Hölzern an der falschen Adresse. Die Serie für Einsteiger und höhere Handicaps glänzt mit Einfachheit und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Doch die US-Amerikaner warten auch mit Hightech-Innovationen auf.

Cleveland Launcher HB: Knozentration auf das Wesentliche

Zum Beispiel mit der neuen HiBore-Krone, die speziell zur Kopfmitte extrem wenig Gewicht aufweist, um einen hohen Abflugwinkel mit wenig Spin zu generieren. Die Krone reagiert flexibel, um insbesondere bei Treffern weit oben auf der Schlagfläche die Ballgeschwindigkeit zu erhöhen. Die abgestufte Krone kennen alteingesessene Clevelandiasten vielleicht noch von der original HiBore-Serie aus dem Jahr 2007.

Ergänzend dazu, sorgen die "Flex Fins" für erhöhte Ballgeschwindgikeiten bei Treffern tief auf der Schlagfläche. Die stufenförmigen Finnen  in der Sohle der Hölzer und Hybriden ziehen sich im Treffmoment wie eine Feder zusammen und beschleunigen den Ball. Beim Driver der Cleveland Launcher HB-Serie verringer das weiterentwickelte Cup-Face sogenannte "Hot Spots" und soll über die gesamte Schlagfläche für einheitlichere und höhere Ballgeschwindigkeiten sorgen.

Neben den Hölzern (Driver sowie Fairwayhölzer) und Hybriden bringt Cleveland zudem einen zur Serie gehörenden Eisensatz auf den Markt. Die Cleveland Launcher HB-Eisen zeichnen sich durch ihren hohlen Schlägerkopf aus, der weitaus mehr Fehlerverzeihbarkeit bietet als herkömmliche Cavity-Back-Eisen. Wie auch bei den Hölzern, sitzt der Schwerpunkt der Eisen extrem tief, um einen hohen Ballflug zu ermöglichen.

Anstelle traditioneller langer Eisen, erinnern die Cleveland Launcher HB eher an Hybriden, doch zu den kürzeren Eisen hin ändert sich das Design progressiv. Damit richtet sich dieser Schlägersatz eindeutig an alle Spieler, die Probleme mit ihrem Eisenspiel haben und einen Satz suchen, der ihnen enorme Länge, eine hohe Flugkurve und einfache Spielbarkeit bietet.


Spezifikationen Cleveland Golf Launcher HB-Serie

  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Lofts (Driver): 9 (nur RH), 10.5 sowie 12 Grad (nur RH)
  • Lofts (Fairwayhölzer): 15 (#3) sowie 18 Grad (#5)
  • Lofts (Hybriden): 19 (#3), 22 (#4) sowie 25 Grad (#5, nur RH)
  • Lofts (Eisen): 21 (#4) bis 44 Grad (Pitching Wedge) sowie DW (50 Grad) und SW (56 Grad)
  • Standard-Schäfte: Dynamic Gold 98 (Stahl, nur Eisen), Miyazaki C. Kua (Graphit)
  • Flex: Damen (L) bis Stiff (S)
  • Preis (UVP): 329 Euro (Driver), 209 Euro (Fairwayhölzer), 189 Euro (Hybriden)
  • Preis (UVP) für sechs Eisen: 599 Euro (Stahlschaft), 699 Euro (Graphitschaft)
  • erhältlich ab Mitte September

Erster Eindruck

Sämtliche Schläger der Launcher HB-Serie von Cleveland - vom Driver bis zum Eisenatz - richten sich an höhere Handicaps. Die Serie ist insofern homogen, als das alle Schläger auf einen tiefen Schwerpunkt, möglichst hohe Fehlerverzeihbarkeit und maximale Länge setzen.

Wer Anpassbarkeit und Manövrierbarkeit sucht, ist hier fehl am Platz. Auch schlanke Designs und sportliche Optik sucht man bei den Launcher HBs vergebens. Dafür bekommt man Schläger, die den Ball problemlos in die Luft katapultieren und für große Weiten sorgt. Leider geht dies auch bei Cleveland Golf nur durch starke Lofts und den damit verbunden Verlust von hohen Spin-Werten. Die Höhe des Ballflugs kann dem zwar entgegen wirken, aber nicht ganz über die geringere Kontrolle hinweghelfen.

Optisch bestechen die Launcher HB Hölzer und Hybriden durch eine abgesenkte, Krone in einem dunklen Silber ohne Carbon-Muster oder sonstige Schnörkel. Einzig die Absenkung der Krone ist durch einen weißen Streifen samt Schriftzug gekennzeichnet.

Eine konsequente Fortführung der Cleveland-Produkte vergangener Jahre. Die Schläger der Launcher-HB-Serie sind, wie von den Vorgängern gewohnt, im unteren Preissegment angesiedelt und bieten eine erfreuliche Alternative zu dem sonst anhaltenden Trend immer teurerer Golfschläger.

Bildergalerie
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