Bild Information: Titleist Distanz Eisen 718 AP1, AP3 und T-MB (Photo by Titleist)

Titleist 718 Distanz-Eisen: Konstant weiter und präziser

Ausrüstung
 

Titleist stellt mit den 718 AP1, AP3 und T-MB drei Distanz-Eisen vor, die sich vor allem optisch voneinander unterscheiden. Große Weiten soll man aber mit allen mühelos erreichen.

Seien wir doch einmal ehrlich, wer möchte seine Eisen nicht ein paar Meter länger hauen? Das ist nicht nur gut fürs Ego, es hilft auch, mehr Bälle auf dem Grün unterzubringen. Ein Eisen 8 bekommt man einfach näher an die Fahne und schneller zum Liegen als ein Eisen 7 oder 6.

Wer dem nicht zustimmen kann, hat vermutlich ohnehin keine Problem mit Schlaglänge und -kontrolle. Diese Gesegneten suchen dann aber auch kein Distanz- sondern ein Player-Eisen, wie die Titleist 718 MB, CB oder AP2, die nicht nur gut aussehen, sondern auch besser zu shapen sind; gewollt Draw und Fade kontrollieren. Für den Großteil der Amateurgolfer ist ein bisschen mehr Länge immer hilfreich und gern gesehen.

Genau für die bringt Titleist pünktlich zum Ende der Saison und dem Zwei-Jahres-Zyklus folgend, die Distanz- und Game-Improvement-Eisen 718 AP1, AP3 und T-MB heraus. "Aber bei Eisen kommt es nicht nur auf maximale Länge an", sagt Steve Pelisek, President Golf Clubs bei Titleist, im Interview mit Golf.de beim Media Launch der neuen 718er Serie im Golfclub Archerfield Links. "Es geht um wiederholbare Carry-Länge [die reine Entfernung, die der Ball im Flug zurücklegt] und die Sicherheit, dass der Ball auf dem Grün liegen bleibt."

Aus diesem Grund hat sich Titleist bei der Entwicklung der neuen Distanz-Eisen 718 AP1, AP3 und T-MB nicht nur darauf beschränkt, an den Lofts der Eisen zu drehen."Das würde zwar zu deutlich weiteren Schlägen führen, aber die Stopp-Wirkung auf den Grüns würde drastisch nachlassen", erklärt Pelisek. Die Lösung sei eine Kombination aus einer frei schwingenden Schlagfläche, einem tiefen Schwerpunkt mittig hinter der Schlägerblatt, ein hohes Trägheitsmoment (MOI) sowie die bereits erwähnten, stärkeren Lofts.

718 AP1, AP3 und T-MB: die Distanz-Eisen von Titleist

Das 718 AP1 definiert in allen diesen Kategorien den Maßstab. Mit seinem gegossenen Schlägerkopf und der hochfesten Schlagfläche (in den Eisen 4 und 5) bietet das AP1 den Designern den größten Freiraum, um möglichst viel Wolfram im Inneren des Schlägers zu positionieren. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der Anteil noch einmal um 33 Prozent gesteigert und greift erneut auf deutlich mehr Wolfram zurück als die Eisen der Konkurrenz.

Dieser extreme Einsatz von Wolfram erlaubte es Titleist, beim 718 AP1 die Lofts um vier Grad zu senken, ohne dass sich Flughöhe und Back Spin merklich verändert haben sollen. Im direkten Vergleich zum Vorgänger will Titleist mit den AP1 bei internen Tests bis zu fünf Meter mehr Länge erreicht haben.

Spezifikationen Titleist 718 AP1

  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Lofts: 21 (#4) bis 43 Grad (Pitching Wedge), GW (48 Grad), SW (53 Grad)
  • Standard-Schäfte: Dynamic Gold AMT Red (Stahl) sowie Mitsubishi Tensei (Graphit)
  • Flex: Senioren (A) bis Stiff (S)
  • weitere Custom-Schäfte aus dem Titleist-Programm
  • Preis (UVP pro Eisen): 149 Euro (Stahlschaft), bzw. 166 Euro (Graphitschaft)
  • erhältlich ab Ende September

Etwas moderater in puncto Schlaglängen und starken Lofts geht es dagegen das neue Titleist 718 AP3-Eisen an. Es soll die besten Eigenschaften von AP1 (Länge und Fehlerverzeihbarkeit) und AP2 (sportliche Optik und Gefühl) verbinden. Daher auch der Name: AP1 + AP2 = AP3.

Dafür soll ein progressives Design sorgen, das den Satz in drei Kategorien aufteilt. In den langen und mittleren Eisen (#3 bis #7) sorgt das ultradünne und hochfeste Schlägerblatt für maximale Ballgeschwindigkeiten. Die beiden Wolframgewichte in Hacke und Spitze - zusammen machen sie ein Drittel des Schlägerkopfgewichts aus - sorgen für gerade und weite Schläge selbst bei nicht mittig getroffenen Bällen.

In den kurzen Eisen (#8 und #9) verzichten die AP3 dagegen auf das besonders reaktive Schlägerblatt, nicht aber auf die Trennung von Körper und Schlagfläche. Dadurch ergebe sich gleichmäßige Längenabstufung und ein fließender Übergang in die beiden Wedges (Pitching und Gap Wedge), die komplett gegossen gefertigt werden.

Damit sprechen die 718 AP3 eindeutig jene Golfer an, die zwar die sportliche Optik geschmiedeter Eisen bevorzugen, nicht aber auf den Spielkomfort von gegossenen Eisen verzichten möchten. Oder, um es mit den Worten von Bill Haas zu sagen: "Entweder fange ich an, im Fitness-Studio zu trainieren [um länger zu werden] oder ich wechsele zu den AP3. Ich bevorzuge das Letztere."

Spezifikationen Titleist 718 AP3

  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Lofts: 19 (#3) bis 43 Grad (Pitching Wedge), Gap Wedge (48 Grad)
  • Standard-Schäfte: Dynamic Gold AMT Black (Stahl)
  • Flex: Regular (R) bis Stiff (S)
  • weitere Custom-Schäfte aus dem Titleist-Programm
  • Preis (UVP pro Eisen): 185 Euro (Stahlschaft), bzw. 199 Euro (Graphitschaft)
  • erhältlich ab Ende September

Auf Wunsch einiger Spieler bringt Titleist die Utility-Eisen T-MB, die es in der 716er nur als Ersatz der langen Eisen gab, nun als gesamten Satz heraus. Die 718 T-MB setzen durch sämtliche Eisen hindurch - vom #2 bis Gap Wedge - auf den extremen Einsatz von Wolfram, um eine hohen Flugkurve zu erzeugen. Für maximale Ballgeschwindigkeiten sorgen eine Schlagfläche aus speziellem Stahl, der in Japan produziert wird, sowie die um drei Grad stärkeren Lofts [im Vergleich zu den Player-Eisen MB, CB und AP2].

Da es sich bei den T-MB allerdings noch mehr als bei AP3 um ein Player-Distanz-Eisen handelt, orientiert sich die Form der Schlägerköpfe an den schlanken, geschmiedeten Köpfen von MB und CB mit einer schmalen Top-Line und geringem Offset. "Wenn Ihnen die langen Eisen der 716 T-MB gefallen haben, sollten Sie diesen Satz unbedingt probieren", empfiehlt Pelisek.

Spezifikationen Titleist 718 T-MB

  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Lofts: 17 (#2) bis 45 Grad (Pitching Wedge), Gap Wedge (50 Grad)
  • Standard-Schäfte: Prject X LZ
  • Flex: Regular (R) bis Stiff (S)
  • weitere Custom-Schäfte aus dem Titleist-Programm
  • Preis (UVP pro Eisen): 289 Euro (Stahlschaft), bzw. 315 Euro (Graphitschaft)
  • erhältlich ab Ende September

Erster Eindruck

Wer sagt, Titleist-Eisen seien nur etwas für gute Spieler, der muss die vergangenen Jahre in einer Höhle verbracht haben und sollte spätestens jetzt herauskommen, um sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Eine noch größere Auswahl an einfach zu spielenden Schlägern hatte Titleist noch nie im Angebot. Auch optisch werden mit T-MB, AP3 und AP1 alle Geschmäcker befriedigt. Von sportlich bis vertrauenerweckend ist alles dabei.

Eins haben aber sämtliche Distanz-Eisen der 718er Serie gemein: Die Bälle gehen wie von einem Gewehr geschossen vom Schlägerblatt. Selbst bei etwas dünnen Treffern erzeugen sie diese befriedigend hohe Flugkurve, mit der Grünbunker und Wasserhindernisse spielend überwunden werden können.

Bildergalerie
718 Eisen (2017) zur Galerie
Titleist 718 MB, CB und AP2: die meist gespielten Eisen auf internationalen Touren 'Bei Eisen kommt es nicht nur auf Länge an!' Steve Pelisek im exklusiven Interview Weitere Informationen zu den neuen Titleist Eisen der Serie 718 finden Sie auf Titleist.de

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