Bild Information: TaylorMade M1 Serie 2017 (Photo by TaylorMade)

TaylorMade M1 Serie 2017: Mehr Karbon, mehr Leistung

Ausrüstung
 

TaylorMade setzt auch 2017 weiterhin auf die Erfolgsserie M1 und bringt unter dem gleichen Namen einen neuen Driver, neue Fairwayhölzer und Hybriden sowie einen Eisensatz heraus.

Wenn zwei der besten Spieler der Welt mit dem gleichen Driver hantieren, kann man dem Hersteller dieses Drivers eigentlich nur gratulieren. Dass Dustin Johnson und Jason Day dann auch noch zu den längsten Spielern der Tour zählen, sagt schon einiges über den TaylorMade M1 Driver aus 2016, der auch im Golf.de Test sehr gut abgeschnitten hat.

Gleichzeitig erhöhen die Erfolge von Day, Johnson und Co. die Erwartungen an die kommenden Modelle. Doch TaylorMade hat sich dieser Herausforderung gestellt und ist zuversichtlich, die Geschichte von 2016 erfolgreich fortsetzen zu können. "Made to make the best, better", lautet die Devise von David Silvers, Geschäftsführer TaylorMade Europe.

TaylorMade M1 2017: Erfolgsgeschichte fortführen

Ein Jahr nach der Vorstellung des M1 präsentiert TaylorMade für 2017 den neuen M1. Den Namen haben die Verantwortlichen absichtlich beibehalten, weil er sich 2016 als Garant für Siege in den Köpfen eingebrannt und sich ein Standing als bester Driver auf dem Markt erarbeitet hat.

Nicht umsonst sollen zum Ende des Jahres so viele Tourspieler (die zuvor bei Nike Golf unter Vertrag standen) auf einen der weißschwarzen Driver von TaylorMade gewechselt haben. Und das ohne finanzielle Vergütung, wie man uns von Seiten TMaGs versicherte.

TaylorMade M1 Driver

TaylorMade M1 Driver 2017

Der Original M1 war der erste Driver von TaylorMade mit einer Multi-Material-Krone aus Titan und Karbon. "Mehr als zehn Jahre haben wir unterschiedliche Materialien im Schlägerkopf ausprobiert", hatte Brian Bazzel, Leiter der Produktentwicklung Hölzer bei TaylorMade, Golf.de damals gesagt. "Es geht nicht nur um das Material selbst, sondern vor allem um das Zusammenspiel aller Komponenten."

Gerade die Verwendung des superleichten Karbons soll es schon damals ermöglicht haben, den Schwerpunkt besonders tief zu platzieren. Mit der gewonnen Erfahrung aus dem ersten Jahr mit Multi-Material-Konstruktion verfügt der Driver M1 für 2017 noch einmal um 43 Prozent mehr Karbon als sein Vorgänger. Das führt dazu, dass die Ingenieure etwas mehr freies Gewicht hatten, mit dem sie arbeiten konnten.

Dieses verwendeten sie, um das T-Track-System zu verbessern. Die beiden verschiebbaren Gewichte längs und quer zur Spielrichtung hatten bereits beim Vorgänger maßgeblich Einfluss auf die Performance des Schlägers. Mit einem um zwei Gramm schwereren Gewicht längs zur Spielrichtung - sowie einer um knapp eineinhalb Zentimeter längeren Schiene - habe man es geschafft, den Schwerpunkt des Drivers noch weiter verschieben zu können.

Das führe laut interner Tests von TaylorMade bei optimaler Einstellung des T-Track-Systems zu einer größeren Fehlerverzeihung und einer höheren durchschnittlichen Ballgeschwindigkeit über das gesamte Schlägerblatt. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass der Spieler perfekt auf den neuen Driver gefittet wird. Denn mit den extremen Verstellungsmöglichkeiten erhöhen sich auch die möglichen Fehler, die dabei gemacht werden können.

Spezifikationen TaylorMade M1 Driver (2017)

  • nur für Herren
  • für Links- (9,5 und 10,5°) und Rechtshänder
  • Schlägerkopf: Multimaterial-Driver aus Titan und Karbon
  • Schlägerkopfvolumen: 460ccm, 440ccm
  • Lofts M1 460: 8,5°, 9,5°, 10,5°, 12°
  • Lofts M1 440: 8,5°, 9,5°, 10,5°
  • Standard-Schäfte: Fujikura XLR8 (High Launch), MRC Kuro Kage Silver Dual Core (Mid), Project X HZRDUS (Low)
  • mehr als 30 weitere Schäfte aus dem Custom-Programm ohne Aufpreis
  • Flex: Senioren (A) bis Extra-Stiff (XS)
  • Griff: Lamkin UTx
  • Preis (UVP): 579 Euro
  • erhältlich ab Anfang 2017

TaylorMade M1 Fairwayhölzer

TaylorMade M1 Fairwayholz 2017

Das verbesserte sechslagige Karbon aus dem Driver half auch bei der Entwicklung der Fairwayhölzer. Mit der dünneren Karbonkrone - die noch dazu leicht unterhalb des weißen Titans angrenzt - wurde der Schwerpunkt noch einmal abgesenkt, was zu einem leichter zu erzeugenden, hohen Ballflug führt.

Zudem wurde die Gewichtsschiene weiter von der Schlagfläche entfernt platziert, um mehr Platz für das verbesserte, offene Speed Pocket zu liefern. Der durchgehende Kanal hinter dem Schlägerblatt sorgt für höhere Ballgeschwindigkeiten bei Treffern tief auf dem Schlägerblatt; dem häufigsten Fehlschlag bei Amateuren.

Auch die Form der Gewichte und Länge der Gewichtsschiene wurden modifiziert, um dem veränderten Design gerecht zu werden und die Performance zu verbessern. So wollen die Designer das "längste Fairwayholz in der Geschichte von TaylorMade" entworfen haben, sagt Silvers.

Spezifikationen TaylorMade M1 Fairwayhölzer (2017)

  • nur für Herren
  • für Links- (15 und 19°) und Rechtshänder
  • Schlägerkopf: Multimaterial-Krone aus Titan und Karbon
  • Lofts: 15° (#3), 17° (#3HL), 19° (#5)
  • Standard-Schaft: MRC Kuro Kage Silver
  • mehr als 30 weitere Schäfte aus dem Custom-Programm ohne Aufpreis
  • Flex: Senioren (A) bis Extra-Stiff (XS)
  • Griff: Lamkin UTx
  • Preis (UVP): 349 Euro
  • erhältlich ab Anfang 2017

TaylorMade M1 Resuce

TaylorMade M1 Rescue 2017

Vom Design ganz klar auf die besseren Spieler ausgerichtet, hat das M1 Rescue einen deutlich kleineren Schlägerkopf als das M2 Rescue. Zusammen mit einer neugeformten Sohle macht diese Kombination das Hybrid extrem vielseitig einsetzbar. Länge und Ballflug sind aus allen möglichen Lagen gut zu kontrollieren.

Zum ersten Mal in der Geschichte von TaylorMade verfügt das M1 Rescue (2017) über eine Gewichtsschiene ähnlich dem Fairwayholz, die im hinteren Drittel des Schlägerkopfs positioniert ist. Weitere Personalisierungsmöglichkeiten eröffnet das superleichte Loft Sleeve aus Aluminium, mit dem Loft und Lie um bis zu drei Grad verstellt werden können.

Spezifikationen TaylorMade M1 Rescues

  • nur für Herren
  • für Links-(19 und 21°) und Rechtshänder
  • Schlägerkopf: Krone aus Titan
  • Lofts: 17° (#2), 19° (#3), 21° (#4), 24° (#5)
  • Standard-Schaft: MRC Kuro Kage Silver
  • mehr als 30 weitere Schäfte aus dem Custom-Programm ohne Aufpreis
  • Flex: Senioren (A) bis Extra-Stiff (XS)
  • Griff: Lamkin UTx
  • Preis (UVP): 299 Euro
  • erhältlich ab Anfang 2017

TaylorMade M1 Eisen

TaylorMade M1 Eisen 2017

Ein Game-Improvement-Eisen, das auch besseren Spielern gefallen soll. So lautete der Ansatz von TaylorMade bei der Entwicklung der M1-Eisen für 2017. Um ein Maximum an Spielkomfort zu gewährleisten, verfügt das M1 über sämtliche Features der M2-Eisen, verpackt in einem kleineren, ansprechenderen Kopf.

Neben Gewichtseinsparungen im Hosel und der Oberseite sorgt der Einsatz von Wolfram (in den Eisen 3 bis 7) für eine verbesserte Positionierung des Schwerpunkts direkt hinter dem Schlägerblatt. Für den gewohnt hohen Spielkomfort sorgen die Speed Pocket in der Schlägersohle - höhere Ballgeschwindigkeiten bei dünn getroffenen Bällen - sowie die Face Slots, die das Schlägerblatt bei Fehlschlägen links und rechts verzeihender gestalten sollen.

Spezifikationen TaylorMade M1 Eisen (2017)

  • nur für Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Schlägerkopf: gegossener Kopf mit Wolfram-Gewichten
  • Lofts: 18° (#3) bis 55° (SW)
  • Standard-Schaft: True Temper XP95 (Stahl), MRC Kuro Kage Silver (Graphit)
  • Griff: Lamkin UTx-P
  • Preis (UVP für 7 Schläger): 1049 Euro (Stahl) bzw. 1249 Euro (Graphit)
  • erhältlich ab Anfang 2017
Maximale Geschwindigkeit, maximale Fehlertoleranz: die M2-Serie 2017

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