Bild Information: Lukas Buller steht im Finale der DLM 2018 (Foto: DGV/stebl)

Heimsieg möglich

DLM 2018
 

Lukas Buller vom Frankfurter GC steht im Finale.  

Frankfurt – Der Frankfurter GC als Gastgeber der Deutschen Lochspielmeisterschaften freut sich, mit Lukas Buller einen Spieler aus den eigenen Reihen im Finale der Herren zu sehen. Der Youngster aus dem Junior Team Germany trifft am Sonntag ab 9.47 Uhr auf Nick Bachem vom Marienburger GC.

Bei den Damen hat sich Titelverteidigerin Paula Kirner in einem sehr engen Match gegen Merle Kasperek (Hubbelrath) durchgesetzt. Im Finale trifft Kirner ab 9.36 Uhr auf Celina Sattelkau. Die SLR-Spielerin setzte sich gegen Maike Schlender durch.

Phantastischer Start

Im ersten Halbfinale der Herren erwischte Lukas Buller einen grandiosen Start. Nach seinem emotionalen Sieg gegen Ludwig Schäfer im Viertelfinale, als dem Frankfurter am Ende zwei Birdies gelangen, nahm der Youngster das Momentum mit auf die Frontnine seines Matches gegen Timo Vahlenkamp. Schnell feuerte Buller vier Birdies und führte schon nach sieben Bahnen mit 4auf. Timo Vahlenkamp gab aber nie auf, auch wenn Buller nie die Tür richtig aufmachte. Auf dem neunten Grün verkürzte der Spieler des Berliner GC Stolper Heide, verlor aber sofort wieder ein Loch. Erst danach gelang es dem Spieler des National Team Germany, sich nach und nach wieder heran zu kämpfen, und plötzlich war der so klare Vorsprung von Lukas Buller auf nur noch einen Punkt geschmolzen. Mit 1auf für den Frankfurter ging es auf das 18. Tee. Mit zwei perfekten Schlägen legte der Youngster aus dem Kader von Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann seinen Ball dicht an die Fahne und setzte seinen Kontrahenten damit maximal unter Druck. Der Birdieputt von Timo Vahlenkamp fiel nicht und so konnten die Frankfurter Fans jubeln, dass ein Spieler des FGC am Finalsonntag eine Chance auf den Titel hat.

Mit einem wahren Birdiefestival ging das zweite Halbfinale zu Ende. Nick Bachem nahm den Schwung seines Viertelfinal-Sieges voll mit, lag nach sechs Bahnen gegen Anton Albers schon vier unter Par und führte 5auf. Der Hamburger kam nicht mehr richtig ran, auch wenn er auf der Backnine drei Birdies in Serie einstreute. Auf dem 15. Grün feierte der Sportsoldat vom Marienburger GC mit 4&3 den Sieg und damit den Einzug ins Finale. „Ich bin gespannt und freue mich auf das Finale gegen den Frankfurter Jung“, sieht Nick Bachem dem Finaltag zuversichtlich entgegen. Auch Anton Albers war mit dem Halbfinale nicht unzufrieden: „Das war vom spielerischen Niveau her das beste Match bisher.“

Celina Sattelkau traf nach ihrem Sieg gegen Marie Bechtold im Halbfinale auf Maike Schlender. Der Hamburgerin erlebte eine Partie, in welcher der Putter nie heiß lief, kein Birdie wollte gelingen. So kam es, dass Celina Sattelkau schnell in Führung ging und auch nie wirklich unter Druck geriet, zumal die Jugend-Nationalspielerin im kurzen Spiel starke Schläge auspackte. Putts aus dem Vorgrün, die fielen und von außen eingechippte Bälle machten den Unterschied. „Ich war gut im Momentum und habe es gut zu Ende gebracht“, freute sich die Siegerin, die auch ihrem Caddie Phillip Jung für dessen Unterstützung dankbar war.

Maike Schlender blickte nach der Niederlage sofort wieder nach vorne: „Ich freue mich auf das morgige Match um Platz 3!“

Konzentriertes Duell

Im zweiten Halbfinale der Damen trafen mit Merle Kasperek und Paula Kirner zwei Spielerinnen aufeinander, die schon Erfahrung damit haben, den Siegerpokal bei der Deutschen Lochspielmeisterschaft in den Himmel zu recken. Kirner als Titelverteidigerin hatte einen souveränen Weg in die Vorschlussrunde genommen und ging auf der Frontnine mit drei Birdies in Serie in Führung. Aber Merle Kasperek, die Meisterin von 2014, kam wieder zurück. Am Bag unterstützt durch ihren Bruder Michel, machte die Hubbelratherin Schlag für Schlag wieder gut und nach einem Lochgewinn auf der 17 bestand die Chance, Kirner ins Stechen zu zwingen. Auf der 18. Bahn wehrte Paula Kirner den Ansturm der erfahrenen Kontrahentin aber doch ab und konnte so den Finaleinzug feiern. Damit hat Kirner als erste Spielerin nach Katharina Schallenberg die Chance, sich zum zweiten Mal in Folge in die Siegerliste einzutragen. „Das war ein Match auf richtig, richtig hohem Niveau“, war Paula Kirner am Abend erleichtert, das Duell gewonnen zu haben.

Finaltag steht an

Am Sonntag stehen die Finals und Platzierungsmatches an. Auf Tee 1 starten um 9.14 Uhr Maike Schlender und Merle Kasperek im Kampf um Bronze. Um 9.25 Uhr gehen Timo Vahlenkamp und Anton Albers raus. Das Damenfinale zwischen Paula Kirner und Celina Sattelkau geht um 9.36 Uhr auf den Weg und das Herrenfinale zwischen Lukas Buller und Nick Bachem bildet um 9.47 Uhr den Schlusspunkt.

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