Bild Information: In Front: Anouk Sohier aus den Niederlanden (Foto: DGV/stebl)

Niederländerin in Front

IAM Damen 2018
 

Tiefe Scores am Morgen, Regen am Nachmittag.  

Mülheim/Ruhr – Bei perfekten Bedingungen mit angenehmen Temperaturen starteten die ersten Damen in Mülheim in die Internationale Amateurmeisterschaft von Deutschland. Gastgeber GC Mülheim an der Ruhr hatte den Platz bestens präpariert und die Grüns richtig schnell gemacht.

Die Nachmittags-Startgruppe dagegen musste damit zurecht kommen, dass zuerst der Wind etwas stärker wurde. Später schlief der Wind wieder ein, dafür fing es an, zu regnen, so dass es insgesamt am Nachmittag erheblich schwerer war, tief zu scoren.

Entsprechend fielen die Ergebnisse der frühen Startzeiten im Schnitt um einiges besser aus.

Bester Start

Den besten Start in dieses internationale Turnier hatte eine Niederländerin. Anouk Sohier, die aus Breda kommt, aber für den Königlichen GCC Den Haag spielt, traf die ersten 16 Grüns in Regulation und hatte auch auf den Grüns mit dem Putter einen perfekten Speed. Vor allem auf die Eisen konnte die Niederländerin sich verlassen und brachte so eine starke 68 (-4) ins Clubhaus.

Leonie Harm notierte zwei Bogeys, konnte diese aber mit fünf Birdies sehr gut kompensieren und kam so mit einer 69 (-3) rein. Das Spiel der Kurpfälzerin war grundsolide und frei von größeren Fehlern. „Ich habe mir ordentliche Birdiechancen erarbeitet, von denen ich auch einige nutzen konnte. Mein Putter hat aus Distanzen zwischen zwei und sieben Metern gut funktioniert“, so Harm. Bei kürzeren Distanzen waren die Putts nicht ganz so sicher und so kamen die beiden Bogeys auf die Scorekarte der Spielerin aus dem Kader von Bundestrainer Stephan Morales, auch wenn es nach längerer Durststrecke eine Runde ohne Dreiputt wurde.

Noch ein Birdie mehr als Leonie Harm konnte Sofie Nielsen unterbringen. Die Dänin kassierte neben einem Bogey aber auch ein „Double“ und geht dadurch schlaggleich mit der Spielerin des GC St. Leon-Rot in den zweiten Tag.

Unter Par

Weitere vier Spielerinnen schafften es, den anspruchsvollen Platz des GC Mülheim unter Par zu spielen. In der späten Startgruppe gelang dies Gile Starkute aus Litauen. Die Athletin aus dem Baltikum scheint bei Regen besonders gut scoren zu können, denn sie war als eine der letzten gestartet und hatte so besonders lange mit dem Regen zu kämpfen. Beeindruckend das Finish der Litauerin, die nach 14 Bahnen noch bei „eins über“ lag, dann aber drei Birdies in Serie auf den Platz zauberte und dadurch für die zweite Runde gehörig Selbstvertrauen getankt hat.

Am Vormittag war auch Aline Krauter mit einer 70 (-2) reingekommen. Die Stuttgarterin erarbeitete sich oft durch gute Schläge ins Grün realistische Birdiechancen und versenkte viermal ihren Ball unter Par. „Ich bin mit meiner Leistung heute zufrieden. Ich bin erst am Sonntag aus den USA zurückgekommen und habe daher noch Jetlag“, so die Spielerin des National Team Germany.

Sophia Zeeb, die sowohl beim Stuttgarter GC  wie auch im National Team Germany Teamkameradin von Aline Krauter ist, unterschrieb eine 71 (-1). Auf der soliden Runde nutzte Zeeb nur zwei ihrer Birdiechancen, war damit letztlich aber doch zufrieden, weil sie sehr konstant gespielt hatte und sich für die folgenden drei Runden in eine gute Ausgangslage gebracht hat.

Miriam Emmert ist die siebte Athletin des Feldes, die unter Par blieb. Das Nordlicht vom Hamburger GC knallte vier Birdies auf den Platz, notierte aber auch drei Bogeys. „Ich habe die entscheidenden Putts gelocht und meinen Score ganz gut zusammengehalten“, analysierte Emmert ihre Runde nordisch-sachlich.

Beste Mülheimerin

Von den vier Spielerinnen des gastgebenden Bundesligisten GC Mülheim schlug sich Anna Bautista am besten. Bautista machte ihre Scorekarte bunt, lag lange unter Par, musste auf den beiden abschließenden Bahnen aber jeweils ein Bogey hinnehmen und kam mit einer 73 (+1) vom Platz. Macht zunächst Rang elf im Klassement.

Schwesterliche 79

Schwesterlich teilen sich Olivia (GC St. Leon-Rot) und Ava Bergner (GC Mannheim-Viernheim) den Score des ersten Tages. 79 Schläge ist zwar nicht das, was die beiden Spielerinnen sich vorgestellt hatten, aber beide kamen so von ihrer ersten Runde.

Startzeiten gedreht

Am zweiten Wettkampftag gehen die Spielerinnen ab 8.00 Uhr auf den Platz, die am ersten Tag in der späten Startgruppe waren. Wieder wird von Tee 1 und Tee 10 gestartet. Ab 12.20 Uhr sind dann die Athletinnen gefordert, die am ersten Tag in der frühen Startgruppe spielen durften.

Auch am Samstag werden alle Spielerinnen noch im Feld sein, da erst nach der dritten Runde ein Cut ansteht. Am Sonntag werden nur noch die besten 60 Spielerinnen antreten.

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