Bild Information: Tagesbestleistung: Hannah Karg vom HGC Falkenstein (Foto: DGV/stebl)

Karg mit Tagesbestleistung

Allianz GBGO 2018
 

Die 15. Allianz German Boys & Girls Open (GBGO) biegt in St. Leon-Rot auf die Zielgerade ein.    

St. Leon-Rot – Nach einem nächtlichen Unwetter hatte es in der Kurpfalz deutlich abgekühlt und so konnten die mehr als 200 Jugendlichen bei der GBGO bei sehr moderaten Temperaturen ihre zweite Runde spielen.

Die Ergebnisse waren auch am zweiten Tag wieder in der Breite sehr gut, aber da durchaus Wind im Spiel war, ging es nicht ganz so tief wie in der ersten Runde.

Bei den Mädchen war es Hannah Karg vom Junior Team Germany, die auf dem Course St. Leon die wenigsten Schläge benötigte. Mit einer 66 (-6) schob sich die Falkensteinerin auf Rang 20 vor. „Ich bin sehr zuversichtlich für morgen. Ich habe heute gut geputtet und viele Grüns in Regulation getroffen“, strahlte Karg nach dem letzten Putt.

Beste Deutsche vor der Finalrunde ist Anna Lina Otten vom Düsseldorfer GC. Die Rheinländerin hat beide Runden mit jeweils 71 Schlägen, also unter Par absolviert und rangiert mit -4 auf dem geteilten neunten Platz. „Das Turnier ist für mich bisher sehr gut verlaufen und ich bin mit beiden Runden sehr zufrieden. Gerade meine Drives und Eisen haben mir sehr viele Chancen ermöglicht. Besonders in der ersten Runde war auch das Putten gut. Ich freue mich, die dritte Runde nochmal auf St. Leon spielen zu dürfen“, war Anna Lina Otten mit sich und ihrem Spiel absolut im Reinen.

Die Führung souverän verteidigt hat Ingrid Lindblad. Die Schwedin, die ihre erste Turnierrunde ganz ohne Bogey ging, unterschrieb ihre zweite 68 und hat mit gesamt -10 einen Schlag Vorsprung auf die Schweizerin Elena Moosmann. Die Schwedin strahlte am Abend und konnte ihr Glück kaum fassen. Zwei Grüns hatte sie nicht in Regulation getroffen, aber mit einem Up-and-down dennoch das Par gerettet. „Das Turnier ist großartig und die Grüns sind sehr gut", so Lindblad, bei der mit der Irish Girls Strokeplay schon ein großer Titel in der Vita steht und die hofft, am Finaltag den Pokal bei den German Girls holen zu können.

Mit einer fast blitzsauberen Runde schob sich Danielle Modder im Nationaldress der Niederlande auf den geteilten dritten Platz vor. Auf dem 18. Grün ließ die Spielerin, die ihre sportliche Heimat in St. Leon-Rot hat und somit auch Heimrecht hat, einen Schlag liegen und geht daher mit gesamt -7 in den Finaltag. „Ich bin froh, dass ich in St. Leon-Rot Mitglied bin und finde es cool, hier im Nationaldress mitspielen zu können. Ich freue mich darüber, dass ich den anderen Holländern hier ein bisschen helfen kann. Ich werde morgen einfach raus gehen und Spaß haben, mache mir aber zum Ergebnis jetzt keine Gedanken“, blieb die Niederländerin nach der phantastischen Runde ganz cool.

Schlaggleich auf T3 tummeln sich gleich drei Italienerinnen, die alle jeweils eine 69 und eine 70 unterschrieben hatten.

Eine blitzsaubere Scorekarte hatte Nina Lang. Die Spielerin aus dem Kader von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl spielte sehr sicher und hatte noch etliche gute Chancen, den Score tiefer zu drücken. Es wurde am Ende eine starke 68 (-4).

Sylter verteidigt Führung bei den Jungen

Frederik Strandberg vom Hamburger GC hat auf dem Course Rot seine Führung erfolgreich verteidigt. Das Nordlicht, der vom Marine GC Sylt stammt, brachte eine bunte 70 (-2) ins Clubhaus und verbesserte sich nach seiner überragenden -8 vom Auftakt auf nun zehn unter Par. Der Start verlief für Strandberg wild: Eagle-Doppelbogey-Birdie-Bogey-Par. Mit drei Zählern Vorsprung wird der Leader in den Finaltag starten und hat so beste Aussichten, Falko Hanisch zu beerben, der vor einem Jahr den wertvollen Titel gewann.

Trotz der Führung blieb Strandberg selbstkritisch: „Es lief heute nicht so gut, denn ich habe den Ball nicht gut vom Abschlag bekommen und auf dem Fairway einige Male gestruggelt. Das war nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber mit zwei unter Par bin ich trotzdem noch zufrieden. Ich bin für die Finalrunde in einer angenehmen Situation, weil ich meinen Score verwaltet habe. Ich sehe das hier alles ganz entspannt. Ich gehe morgen raus und mache das, was ich am besten kann: Golf spielen!“ Im Norden sorgen die guten Ergebnisse des Nordfriesen für Aufsehen und so stand das Handy von Frederik Strandberg kaum noch still, weil so viele Leute ihm zur tollen Leistung gratuliert haben.

Dänische Mitfavoriten

Die Brüder Rasmus und Nicolai Hojgaard zeigen, warum sie vor dem Start zu den Favoriten gezählt wurden. Die beiden Dänen sind sehr solide unterwegs und haben sich gemeinsam mit dem Niederländer Kiet von der Weele mit gesamt -7 auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Rasmus Hojgaard schaffte es dabei, den besten Tagesscore zu spielen. Bei seiner 67 (-5) unterlief ihm nur ein Bogey, aber er durfte satte sechs Birdies notieren.

Beste Athleten des Junior Team Germany vor der Finalrunde sind Christian Hellwig (Kölner GC) und Patrick Schmücking (Wiesbadener GC). Ebenfalls mit gesamt -5 auf T8 steht Tim Tillmanns, der parallel zu Schmücking nach einer 66 eine 73 unterschrieben. Christian Hellwig hat der 70 vom ersten Tag eine starke 69 (-3) folgen lassen.

Cut bei +2

Der Cut liegt bei Jungen und Mädchen jeweils bei +2, wobei auch die Jugendlichen, die mehr Schläge brauchten, am dritten Wettkampftag noch eine Runde auf dem Course Rot spielen werden. Der Kampf um Titel und Medaillen wird von 51 Mädchen und 50 Jungen auf dem Course St.Leon ausgetragen.

Finalrunde

Der Leaderflight der Mädchen wird um 13.25 Uhr von Tee 1 auf dem Course St. Leon starten. Die besten Jungen gehen um 13.45 Uhr auf den Platz.

Licescoring Mädchen Livescoring Jungen

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