Bild Information: Nach dem ersten Turniertag der DMM AK 18 liegen die Jungen des G&LC Berlin-Wannsee knapp vor ihren Verfolgern. (Foto: DGV/ Tiess)

Wannsee brilliert in den Vierern

DMM Jugend 2017
 

Am ersten Tag der DMM Jungen AK 18 serviert das Team des G&LC Berlin-Wannsee (+1) starke Vierer-Ergebnisse und setzt sich an die Spitze eines engen und leistungsstarken Feldes. Auf Platz zwei folgt mit nur zwei Schlägen Abstand der Hamburger L&GC Hittfeld (+3), dicht gefolgt von vier schlaggleichen Mannschaften auf T3.

Garlstedt - Spannender kann man sich die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften kaum vorstellen. Das Turnier der AK 18 - Jungen, in diesem Jahr ausgetragen auf der Turnieranlage des Club zur Vahr, zeigt nach den gespielten Vierern einen knapp in Führung liegenden G&LC Berlin-Wannsee (+1) und eine ganze Meute von entschlossenen Verfolgern, die nur wenige Schläge entfernt liegen. Die Berliner sind zu dieser Meisterschaft mit einem Team angereist, das über seine volle Breite mit starken Spielern trumpfen kann. Viele von ihnen waren bereits zum Bundesliga-Spieltag der KRAMSKI DGL hier und haben Erfahrung auf der Anlage des gastgebenden Club zur Vahr gesammelt.

Erfahrung, die sich auszahlt. Denn Georg Hartmann und Iulius Andreotti brachten ihren Score mit 74 Schlägen even Par ins Clubhaus. Ihre Teamkollegen Michel Stubbe und Nils Dobrunz lagen bis zur 14. Bahn bei 4 unter Par und konnten auf Bahn 12 sogar ein Eagle verzeichnen! Das Finish allerdings sollte ihnen dann doch noch die Suppe versalzen. Bogey, Bogey, Doppelbogey, Bogey lauteten die Ergebnisse der letzten vier Spielbahnen für die Hauptstädter. Ärgerlich ist das allemal  - dennoch reicht es für eine immernoch starke 75-er Runde (+1).

Auf dem zweiten Platz übernachtet das Team aus Hamburg-Hittfeld (+3). Gleich vier der sechs Elbstädter gehen mit Plus-Handicaps auf die Runde. Dazu reisen die Hittfelder mit der Erfahrung Deutscher Vizemeister an, denn noch im letzten Jahr kämpften viele der jetzigen AK-18-Spieler um den Pokal der AK-16-Teams. Dabei treffen sie mit dem Frankfurter GC auf alte Bekannte. Gleich fünf der sieben Frankfurter gehörten nämlich der AK-16-Meistermannschaft des Vorjahres an. Auch der damalige Frankfurter Coach Jan Förster ist heute mit dabei: „Wir sind fast vollständig mit unserem damaligen AK-16-Team angereist. In der Königsklasse AK 18 zu spielen, ist auf jeden Fall noch einmal höher anzusiedeln. Der Platz ist in jedem Fall sehr selektiv - die Bahnen 16 bis 18 muss man erst einmal überstehen. Wir werden schauen, wie es morgen läuft. Fünf gute Einzel muss man erst einmal über die Bühne bringen. Aber das gilt ja für alle Teams und wir sind noch in Schlagdistanz zum Führenden.“

Tatsächlich steht das Team vom Main nach diesem ersten Turniertag nur einen Schlag hinter den Hittfeldern und damit auf dem dritten Rang. Denn während die Norddeutschen eine 74 (+/-0) und eine 77 (+3) in die Wertung einbringen, notieren die Hessen zwei Scores mit je 76 Schlägen (+2). Unglücklich erwischte es der spielstärkste Vierer der Frankfurter: Lukas Buller und Valentin Smits notierten an Loch 10, einer Par-5-Bahn, ganze neun Schläge. Ihre 82 (+8) endete als Streicher. Das soll sich morgen zwar ändern. Aber die Hessen sind nicht die einzigen, die zur Verfolgung der führenden Berliner ansetzen. Schlaggleich mit dem Frankfurter GC stehen gleich drei weitere Teams: der GC München Eichenried, der GC St. Leon-Rot sowie der GC Herzogenaurach.

Und der zweite Verfolger-Pulk mit noch einmal drei Mannschaften steht mit +6 auf dem geteilten sechsten Platz bereit. Hierzu gehören auch die Gastgeber des Club zur Vahr sowie die Vorjahresmeister vom GC Rheinhessen-Wißberg, die in diesem Jahr allerdings ohne ihren früheren Führungsspieler Max Schmitt auskommen müssen. Der spielt nämlich mittlerweile auf der Pro Golf Tour und hat sich erst vor wenigen Tagen für die ranghöhere European Challenge Tour qualifizieren können. So oder so, für den morgigen Finaltag des Turniers sind die Weichen gestellt - das Ergebnis ist angesichts des eng zusammenstehenden Feldes allerdings noch gänzlich offen. Denn ganze fünf der sieben zu wertenden Ergebnisse werden erst morgen eingebracht.

Zu den Ergebnissen der DMM Jungen AK 18

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