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Titel für Utermarck und Noldt

DM Senioren 2011
 

19.6.2011 – Chris Utermarck (G&LC Berlin-Wannsee) und Karlheinz Noldt (Golf-Club auf der Wendlohe) haben die Deutschen Meisterschaften der Senioren/-innen im Hamburger Golf-Club Falkenstein gewonnen. Silber ging an Sabine Blecher (Stuttgarter GC Solitude) und Hans-Hubert Giesen (Stuttgarter GC Solitude), über die Bronzemedaille durften sich Sigrid Amtsberg (GC St. Leon-Rot) und Christian Domin (GC Hannover) freuen.

Beide Sieger legten einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg hin und ließen die Konkurrenz mit deutlichem Abstand hinter sich. Insbesondere die elf Schläge Vorsprung von Chris Utermarck belegen, dass die Berlinerin an diesem Wochenende in einer anderen Liga spielte.

Vierter Titel für Chris Utermarck
Als wäre noch ein Beweis für ihre herausragende Leistung bei diesen Deutschen Meisterschaften nötig gewesen, hatte sich Chris Utermarck einen ganz besonderen Schlag für das letzte Loch des Turniers aufgehoben. Aus dem Bunker an Bahn 18 setzte sie den Ball direkt neben die Fahne. Ein brillanter Schlag. Einer von sehr vielen bei dieser Meisterschaft, die Utermarck nach 2004, 2005 und 2006 bereits zum vierten Mal gewann.

„Ich bin einfach super in Form und habe sehr konstant gespielt. Ich hatte schon nach der ersten Runde das Gefühl, dass ich das Turnier gewinnen kann. Und es ist ja dann auch zu keiner Zeit mehr eng geworden. Ich kann mich auch nicht erinnern, schon einmal mit so einem großen Vorsprung gewonnen zu haben“, sagte die Siegerin, die nach Runden von 71, 76 und 77 Schlägen auf ein Gesamtergebnis von 224 Schlägen kam.

Ein besonderes Dankeschön widmete Utermarck ihrem Caddie Christian Steven. Der ist Mitglied im Hamburger Golf-Club und kam bei der Proberunde am Freitag zufällig mit Utermarck ins Gespräch. „Ich habe ihm erzählt, dass ich noch einen Caddie suche und er hat sich spontan angeboten. Er war mit auf jeden Falle eine große Hilfe.“ Utermarcks Par-Runde vom Freitag (71 Schläge) war die beste Leistung des gesamten Turniers. „Das beste Zeichen, dass die Damen einfach dazu gehören“, sagte DGV-Vizepräsidentin Marion Thannhäuser lächelnd.

Die Silbermedaille sicherte sich mit 235 Schlägen (76, 77, 82) Sabine Blecher vom Stuttgarter GC Solitude. Dritte wurde Sigrid Amtsberg (GC St. Leon-Rot) mit 241 Schlägen (78, 81, 82). Mit nur einem Schlag Rückstand verpassten Uschi Beer und Tessa Oldenbourg das Treppchen um Haaresbreite. Titelverteidigerin Cornelia Schmidt-Stützle wurde mit 245 Schlägen Neunte.

Für Karlheinz Noldt schließt sich der Kreis
Fünf Mal hatte Herbert Noldt im Hamburger Golf-Club die Deutsche Seniorenmeisterschaft gewonnen. In diesem Jahr tat es ihm sein Sohn Karlheinz nach. „Für mich hat sich heute der Kreis geschlossen“, sagte Noldt. „Ich habe hier im Club als Caddie angefangen, hier hat mein Vater fünf Deutsche Meisterschaften gewonnen und jetzt ist mir das auch gelungen. Vielen Dank allen, die an diesem tollen Turnier beteiligt waren.“
Noldt siegte mit 224 Schlägen (74, 75, 73) und einem letztlich deutlichen Vorsprung von fünf Schlägen auf die beiden schlaggleichen Hans-Hubert Giesen (78, 73, 76) und Christian Domin (76, 74, 77). Doch im Dauerregen von Hamburg war es zwischendurch sogar noch einmal eng geworden. Denn nach sechs Löchern der Finalrunde lag Domin mit einem Schlag Vorsprung an der Spitze des Feldes. Doch ab diesen Zeitpunkt hatte Noldt endgültig zu seinem Spiel gefunden und leiste sich kein einziges Bogey mehr.

„Ich freue mich sehr, dass es mit meinem ersten Deutschem Meistertitel geklappt hat “, sagte Noldt, ehe er mit dem Pokal unter dem Arm zu seinem Heimtaclub Auf der Wendlohe fuhr, um dort noch ein wenig seinen Titel zu feiern. Zu den Favoriten hatte sich der Hamburger anders als ein Journalist von „Welt am Sonntag“ zwar selbst nicht gezählt, aber Chancen hatte sich der Senioren-Nationalspieler schon ausgerechnet. Zu Recht, wie sich nach drei starken Runden zeigen sollte.

Titelverteidiger Hans-Günther Reiter, der am zweiten Tag die beste Runde des Herren-Turniers gespielt hatte (73 Schläge), fiel am letzten Tag von Rang drei auf Rang sechs zurück.

Bei der Siegerehrung dankte DGV-Vizepräsidentin Marion Thannhäuser vor allem dem Hamburger Golf-Club für die hervorragende Ausrichtung des Turniers sowie der Wettspielleitung und Wettspielorganisation des DGV. Sie hob zudem die Leistung von Reinhard Friske hervor. Der amtierende Deutsche Meister der Golfer mit Behinderung hatte den Cut geschafft, konnte aber aufgrund des schlechten Wetters nicht an der dritten Runde teilnehmen. „Ich finde es wirklich bemerkenswert, wie Herr Friske die 36 Löcher mit seinem Handicap gemeistert hat“, sagte Thannhäuser.

-cg-

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