Bild Information: Laurenz Schiergen vor den Toren von Paris (Foto: DGV)

Breuer, Buller und Schiergen in Top Ten  

Golf Team Germany
 

Luc Breuer, Lukas Buller und Laurenz Schiergen schaffen bei der Trophée Michel Carlhian den Sprung in die Top Ten. Das Junior Team Germany gibt bei der Internationalen Französischen Jungen-Meisterschaft U18 eine gute Visitenkarte ab.

St. Germain/Frankreich – Die Jungen trugen zeitgleich zu den Mädchen ihre Französische U18-Meisterschaft um die Trophée Michel Carlhian im St. Germain aus.

Luc Breuer hatte in der Zählspielqualifikation mit Runden von 75 und einer überragenden 67 auf dem Par-72-Course überzeugend auf Rang 7 den Sprung in die Matchplays gemacht.

In der Runde des besten 32 traf der Aachener auf Elliot Anger. Der Franzose hatte gegen das jüngste Mitglied des Junior Team Germany keine Chance und so beendet Breuer schon auf dem 13. Grün das Match mit 7&5.

Im Achtelfinale traf der 15-Jährige aus Roetgen auf Barcley Brown. Der Brite legte einen Blitzstart hin und gewann die beiden ersten Bahnen. Cool konterte der Deutsche und glich zum Ende der Frontnine des 1922 von Harry Colt designten Platzes des Golf de St. Germain wieder aus. Zum Auftakt der Backnine zog Brown wieder an und sorgte mit einem Zwischenspurt bis Grün 13 für die Vorentscheidung, als er 3auf in Führung ging. Breuer konnte zwar noch einmal verkürzen, zog aber mit 3&1 am Ende doch den Kürzeren.

Buller machte es spannend

Zweitbester Deutscher im Zählspiel war Lukas Buller. Der 18-Jährige aus Aschaffenburg, der in der KRAMSKI Deutsche Golf Liga presented by Audi für den Frankfurter GC in der 1. Bundesliga spielt, war mit einer 69 stark gestartet, obwohl er nach fünf Bahnen schon drei über Par gelegen hatte. Ein Eagle auf der 18 adelte die Runde noch, so dass Buller am Abend auf dem Leaderboard in der Top drei auftauchte. Die 75, die nach defensivem Spiel auf dem Par-72-Course zustande kam, reichte am zweiten Tag, um auf Platz 12 souverän den Cut zu machen.

Das erste Match des Hessen hätte kaum spannender verlaufen können. Einmal führte Lukas Buller 1auf, dann der Franzose. Auf der 14 lochte der Deutsche einen langen Putt zum Ausgleich und legte sofort zwei Birdies zur 2auf-Führung nach. Auf der 17 verkürzte Lancelot Salisbury zwar noch, aber das Match ging mit 1auf an Schwarz-Rot-Gold.

Gegen Kiet van der Weele, der die Zählspielqualifikation gewonnen hatte, ging es für Lukas Buller mit sechs geteilten Bahnen los. Dann drehte der Niederländer auf und zog Loch für Loch davon. Nach 15 Bahnen stand der 4&3-Sieg für Bullers Kontrahent nach einem echten Birdiefestival fest. Der Niederländer drang anschließend noch bis ins Halbfinale vor.

„Ich bin sehr zufrieden, so gut in die Saison zu starten. Es hat viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt“, freute sich der Hesse, der etwas davon profitierte, dass die Charakteristik des im Wald gelegenen Platzes seinem Heimatclub sehr ähnelt.

Auch Schiergen in Top Ten

Laurenz Schiergen spielte im Zählspiel grundsolide und notierte zweimal 73 Schläge. Auf Rang 25 ging es für den Rheinländer in die Matchplays.

Der Luxemburger Charles Weis holte gegen den Kölner, der für den GC Hummelbachaue spielt, in der ersten Matchplay-Runde zwar die Bahnen 3, 10 und 15, verlor aber letztlich noch deutlich. Schiergen versenkte auf Bahn 2 seinen Pitch zum Eagle und führte früh mit 2auf. Auf der 14 lochte der Deutsche einen langen Birdieputt, um 4auf dormi zu gehen. Charles Weis verkürzte zwar noch einmal, aber am Ende hieß es 4&2 für den Bundesadler.

Gegen Thomas Burou machte Laurenz Schiergen es spannend. Der Franzose holte sich Loch 1, konnte dann aber nicht nachlegen. Auf dem Finalloch der Frontnine glich der Deutsche aus, geriet auf der 12 aber wieder in Rückstand. Als Burou auf Bahn 16 nachlegte, waren nicht mehr genügend Löcher übrig, damit der Bundesadler das Blatt noch einmal hätte wenden können. Mit 2&1 setzte sich der Franzose nach hartem Kampf durch.

Knapp verpasst

Die übrigen Akteure des Teams von Jungen-Bundestrainer Christoph Herrmann verpassten den Einzug in die Matchplays. Besonders eng machte es Philipp Katich. Der 17-Jährige vom GC St. Leon-Rot verschob auf dem 18. Grün einen Birdieputt aus einem Meter und verpaßt so nach Kartenstechen auf dem geteilten 32. Platz den Cut mehr als unglücklich.

Auch Tim Tillmanns vom Kölner GC hatte lange sehr gute Aussichten, den Cut zu machen. Auf den letzten vier Bahnen hatte der Kölner aber viermal nach einen Chip noch zwei Putts gebraucht und so die wertvollen Zähler liegen gelassen, die ihn hätten weiterbringen können.

Christoph Herrmann war von Turnier und Platz beeindruckt: „Das Feld war sehr stark besetzt und der Platz trotz schwieriger Bedingungen mit Regen und wechselnden Winden in einem Topzustand.“ Im Clubhaus des altehrwürdigen Golf de St. Germain hängen Bilder verschiedener Generationen von Siegern der French Open: Bobby Jones, Ben Hogan, Seve Ballesteros und Sandy Lyle.

Endstand Zählspielqualifikation

RANG NAME     ENDSTAND ZS
T7 Luc Breuer GERMANY -2
T12 Lukas Buller GERMANY Even
T25 Laurenz Schiergen GERMANY +2
T32 Philipp Katich GERMANY +3
T40 Christian Hellwig GERMANY +4
T40 Tim Tillmanns GERMANY   +4
T48 Bjarne Wietschorke GERMANY   +5
T56

Frederik Schott

GERMANY   +6
T65 Tim Mayer GERMANY +7
T65 Nicolas Horder GERMANY   +7
T87 Lukas Demant GERMANY +10
T98 Patrick Schmücking GERMANY +12
109 Felix Krammer GERMANY +15
111 David Li GERMANY +17
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