Bild Information: Drei Bundesadler in Kanada (Foto: DGV)

Team-WM der Mädchen steht an

Team-WM Mädchen
 

Unter dem offiziellen Namen „World Junior Girls Championship“ treffen sich in Kanada zum vierten Mal Mädchen aus zwanzig Nationen, um von Dienstag bis Freitag im Team-Wettbewerb den neuen Weltmeister zu küren. Aus Deutschland sind Alexandra Försterling vom GLC Berlin-Wannsee, Esther Henseleit vom Hamburger GC und Paula Kirner vom Kiawah GC Riedstadt nominiert. Betreut werden die Mädchen von Esther Poburski, der Co-Trainerin von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl, der selber Verpflichtungen an der Trainer-Akademie wahrnehmen muss.

Ottawa/Kanada – Der Marshes GC liegt in Ottawa, in der Provinz Ontario, die durch den Ottawa-River von Quebec getrennt ist. Beinahe mitten in der kanadischen Hauptstadt ist es an den Trainingstagen hochsommerlich heiß und so haben die Mädchen aus Deutschland bei weit über 30 Grad nicht nur mit dem Jetlag zu kämpfen, sondern auch mit einem großen Temperatur-Sprung.

Der Platz, der 2002 eröffnet wurde und ein Design von Robert Trent Jones jr. hat, ist nahezu frei von Bäumen und so gibt es auch praktisch keinen Schatten.

Dennoch ist die Stimmung im Team mit dem Bundesadler auf dem Shirt vor der ersten Wettkampfrunde prächtig.

Die sechs Stunden Zeitverschiebung hat das deutsche Team nach der Ankunft versucht, ganz schnell zu kompensieren, indem erst eine Athletik-Einheit absolviert und danach noch gegen den Schlaf angekämpft wurde, damit an den Turniertagen selbst der Rhythmus wieder passt.

„Der Platz ist ganz ordentlich. Vom Tee muss man die Schläge gut platzieren. Die Grüns sind sehr groß und onduliert. Man muss daher schon beim Anspiel genau schauen, wo man den Ball platziert. Es gibt Zonen auf den Grüns, die man besser nicht anspielt. Das ist taktisch hier sehr anspruchsvoll“, hat Esther Poburski schon einen Punkt ausgemacht, auf den die Spielerinnen des Junior Team Germany besonders zu achten haben werden.

„Wir sind gut angekommen und es ist echt schön hier. Der Platz gefällt mir sehr gut. Es sind ein paar schwierige Ecken dabei. Wir werden es aber gut hinbekommen, uns dafür eine gute Taktik bereit zu legen“, ist Alexandra Försterling bester Dinge, auch wenn ihr die Hitze noch etwas zu schaffen macht.

„Die Grüns sind zwar relativ schwer, aber das sollten wir hinbekommen. Der Platz ist echt cool. Wir verstehen uns alle sehr gut und sind mit einem coolen Team hier“, freut sich Esther Henseleit, die wie auch Alexandra Försterling schon zum zweiten Mal bei einer Team-WM der Mädchen für Deutschland am Start ist, auf das Turnier.

Neu dabei ist die amtierende Deutsche Lochspielmeisterin und Drittplatzierte der „British Girls“. Paula Kirner vom Kiawah GC Riedstadt, die zum ersten Mal überhaupt außerhalb von Europa antritt, freut sich auf die große Aufgabe: „Der Platz ist relativ anspruchsvoll mit den schweren Grüns, aber auch sehr schön und es macht Spaß, hier zu spielen. Die Umstellung mit Jetlag und Wetter ist echt krass, aber ich denke, das geht in den nächsten Tagen viel besser.“

Um 8.30 Uhr wird Kirner als erste Athletin aus Deutschland aufteen. Unmittelbar danach geht Alexandra „Lexi“ Försterling raus und um 8.50 Uhr darf Esther Henseleit in diese Team-WM starten.

Vor einem Jahr hatten die Mädchen des Junior Team Germany auf der Finalrunde einige Plätze eingebüßt und beendeten die Team-WM auf Rang 11.

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