Bild Information: Beste Deutsche: Anastasia Mickan mit Coach und Caddie Fritz Greimann (Foto: privat)

Mickan beste Deutsche in Wales

Golf Team Germany
 

Zwei Deutsche treten bei der Ladies British Amateur Open Championship im Achtelfinale an, Anastasia Mickan gewinnt ihr Match und schafft so den Sprung ins Viertelfinale, wo dann allerdings auch für die Spielerin des GLC Berlin-Wannsee nach großem Kampf das Aus kommt.

Kenfig/Wales – Anastasia Mickan hat sich bei dem traditionsreichen und prestigeträchtigen Turnier fast ins Halbfinale vorgekämpft. Gegen Anna Backmann aus Finnland musste die Bremerhavenerin sich erst auf dem vierten Extraloch geschlagen geben. Die Spannung war immens, aber letztlich musste die Deutsche sich mit dem Verpassen des Halbfinales und somit mit einem sehr guten fünften Platz im Endklassement anfreunden: „Das Match war sehr ausgeglichen. Wir haben beide sehr gute Up-and-downs gemacht und lange Putts gelocht. Jeder hätte dieses Match gewinnen können. Ich bin so zufrieden mit diesem Turnier. Der fünfte Platz ist super und es war eine ziemlich perfekte Woche.

Im Achtelfinale hatte Mickan sich gegen Sara Kouskova aus Tschechien mit 2&1 durchgesetzt. Das Match verlief auf sehr hohem Niveau und beide Kontrahentinnen lieferten sich einen harten Kampf. Auf Bahn 11 gelang Mickan ein starkes Up-and-down, aber die Tschechin lochte aus acht Metern zum Birdie. Auf Bahn 15 legten beide Athletinnen ihren Abschlag auf weniger als drei Meter an den Stock und teilten das Loch mit Birdie. Auf Grün 16 locht Kouskova aus mehr als neun Metern zum Birdie, aber Anastasia Mickan konterte und versenkte auch ihren Putt aus rund sieben Metern zum Birdie. Auf dem 17. Grün setzte die Tschechin mit ihrem aus sieben Meter gelochten Putt zum Par die Deutsche unter Druck. Mickan musste ihren Putt aus eineinhalb Metern lochen, um nicht den Ausgleich zu kassieren. „Ich habe den Putt gemacht. Zum Ende hin war es echt ein hartes Match“, war Anastasia Mickan glücklich und geschafft gleichermaßen.

Das Aus kam dagegen im Achtelfinale für Leonie Harm. Die Italienerin Alessandra Fanali, die auch schon gegen Laura Fünfstück gewonnen hatte, setzte sich mit 1auf gegen die Spielerin des GC St. Leon-Rot durch.

Harm hatte einige Probleme, ins Spiel zu finden, weil der Wind schwer zu berechnen war. Zwei Bogeys auf der Frontnine führten zu Lochverlusten. Der Italienerin gelang zudem noch ein Birdie auf einer Bahn, auf der die Deutsche mit einem Par zufrieden sein musste, so dass es mit einer 3auf-Führung für Fanali auf die Backnine ging. „Bahn 9 haben wir mit Birdie geteilt. Alessandra Fanali hat einige krasse Up-and-downs gemacht, aber ich habe es trotzdem geschafft, bis zur 14 wieder all square zu gehen, weil ich auf 11, 13 und 14 zwei sehr gute Birdies gemacht habe. Leider habe ich auf der 15 einen Birdieputt aus zwei Metern vorbei geschoben und auf der 16 einen Ball ins Rough gehauen“, berichtete Leonie Harm vom Verlauf des engen Matches. Fanali nutzte die Chance und holte sich auf der 16 die Führung zurück, gab diese Führung auch nicht mehr ab. Im Endklassement wird Leonie Harm auf Rang neun geführt.

Wieder hat die Erstplatzierte der Zählspielqualifikation nicht den Einzug ins Finale geschafft. Im rein irischen Duell unterlag Paula Grant der Weltranglistenersten Leona Maguire im Viertelfinale mit 4&2.

Zählspiel-Ergebnisse Matchplay im Livescoring

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