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Vom Tabu zur blühenden Landschaft

 

Trotz vierzig Jahre DDR-Bann: Im Osten Deutschlands glänzt eine schöne, neue Golfwelt

Platz und Club eingegangen. Dies war ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Bilanz für fünfzehn Golfanlagen in der sowjetisch besetzten Zone. Nur für Dresden und Oberhof galt vorläufig: Spielerlaubnis vorhanden. Doch auch dort sollte der Golfsport nicht wieder auf die Beine kommen. Die Besatzungsmacht ordnete die Auflösung aller Sportvereine und die Beschlagnahmung ihres Vermögens an. Golfplätze wurden zu Kleingärten und Kartoffeläckern. In der Liste der zugelassenen Sportarten kam Golf nicht vor, und die meisten verbliebenen Golfspieler setzten sich in die Westzonen ab. Die Sportpolitik der DDR ignorierte dann vierzig Jahre lang das Golfspiel. Und doch wuchs aus dem golf-darbenden Osten nach der Wiedervereinigung eine reizvolle Golf-Landschaft heraus.

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