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Dürfen die Deutschen Golf spielen?

 

Abschlagszeiten Mangelware: erste Golfschwünge nach dem Zweiten Weltkrieg

Ohne diese Frau wäre der deutsche Golfsport nach dem Zweiten Weltkrieg nicht so schnell wieder auf die Beine gekommen: Nora Zahn, langjährige Geschäftsführerin des daniederliegenden Deutschen Golf Verbandes, rettet dessen kümmerliche Überbleibsel über das Kriegsende hinaus und wirft sogleich einen Blick in die Zukunft. Trotz Wohnungsverlust und Versorgungskrise - Golf ist ihr Leben. Aus den Trümmern des DGV-Büros in Wiesbaden birgt sie Dokumente, Fotos und sogar die Verbandstagsprotokolle seit 1907. Sie forscht nach bespielbaren Plätzen, macht mitten in den Nachkriegswirren überlebende Golfspieler ausfindig und bringt sie wieder miteinander in Kontakt. Schon ein halbes Jahr nach Kriegsende korrespondiert sie mit zahlreichen Golfern und macht sich Notizen über siebenundvierzig Golfplätze, von denen freilich kaum einer zu bespielen ist. Viele Fairways wurden in den letzten Kriegsjahren in Kartoffeläcker umgewandelt, anderswo sind die Plätze von Bombentrichtern durchlöchert und mit Munition übersät.

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